WIEN (Dow Jones)--Nach dem überraschenden Wahlausgang in Österreich am Wochenende hat die Börse in Wien den Handel am Montag mit einer sehr schwachen Tendenz beendet. Der ATX verlor 2,3% auf 3.778 Punkte. Dabei wurden 12,8 (Freitag: 6,63) Mio Aktien gehandelt. Die Sozialdemokraten gewannen die Parlamentswahl knapp vor der Österreichischen Volkspartei des amtierenden Kanzlers Wolfgang Schüssel, die mehr als acht Prozentpunkte einbüßte. SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer dürfte damit neuer Kanzler werden, möglicherweise an der Spitze einer großen Koalition. Beobachter rechnen mit schwierigen Verhandlungen zur Bildung einer neuen Regierung.
Wichtig sei eine Fortsetzung der Privatisierung staatlicher Unternehmen, hieß es. Am Aktienmarkt werde allerdings davon ausgegangen, dass eine große Koalition die Restbeteiligung in Höhe von 25% an der Telekom Austria nicht so schnell verkaufen werde. Telekom Austria gaben in der Folge um 7,8% auf 18,35 EUR nach.
Auch ein Zusammenschluss zwischen OMV und Verbund, der im Frühjahr von der ÖVP favorisiert wurde, dürfte nun vom Tisch sein. Dies belastete Verbund leicht, da die vom Markt eingepreiste Prämie nun wieder herausgenommen wurde. Verbund gaben um 0,6% auf 37,94 EUR nach, OMV verloren dagegen 4,3% auf 39,08 EUR.
bwin waren Tagesverlierer in Wien, nachdem der US-Senat kaum zu nehmende Hürden für das Wettgeschäft in den USA errichtet hat. Der US-Senat hat am Freitag ein Gesetz beschlossen, das US-Spielern verbietet, Wetteinsätze im Internet per Kreditkarte, Scheck oder elektronische Zahlungsmittel zu machen. Dies belastete vor allem Wettanbieter, die ein hohes US-Exposure haben, so eine Händlerin. Mit Ongame ist bwin Ende vergangenen Jahres an den US-Markt, vor allem in das Pokergeschäft, eingestiegen. bwin fielen um 34,7% auf 13,58 EUR.
DJG/DJN/ros
Wichtig sei eine Fortsetzung der Privatisierung staatlicher Unternehmen, hieß es. Am Aktienmarkt werde allerdings davon ausgegangen, dass eine große Koalition die Restbeteiligung in Höhe von 25% an der Telekom Austria nicht so schnell verkaufen werde. Telekom Austria gaben in der Folge um 7,8% auf 18,35 EUR nach.
Auch ein Zusammenschluss zwischen OMV und Verbund, der im Frühjahr von der ÖVP favorisiert wurde, dürfte nun vom Tisch sein. Dies belastete Verbund leicht, da die vom Markt eingepreiste Prämie nun wieder herausgenommen wurde. Verbund gaben um 0,6% auf 37,94 EUR nach, OMV verloren dagegen 4,3% auf 39,08 EUR.
bwin waren Tagesverlierer in Wien, nachdem der US-Senat kaum zu nehmende Hürden für das Wettgeschäft in den USA errichtet hat. Der US-Senat hat am Freitag ein Gesetz beschlossen, das US-Spielern verbietet, Wetteinsätze im Internet per Kreditkarte, Scheck oder elektronische Zahlungsmittel zu machen. Dies belastete vor allem Wettanbieter, die ein hohes US-Exposure haben, so eine Händlerin. Mit Ongame ist bwin Ende vergangenen Jahres an den US-Markt, vor allem in das Pokergeschäft, eingestiegen. bwin fielen um 34,7% auf 13,58 EUR.
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