=== MÄRKTE AKTUELL (12.25 Uhr) Index Stand %-Veränderung Nasdaq-Future 1.751 -0,1% S&P-500-Future 1.391 -0,2% Euro-Stoxx-50 4.036 0,2% Stoxx-50 3.700 0,1% DAX 6.294 0,2% FTSE 6.172 -0,2% CAC 5.423 -0,2% Nikkei-225 16.669 -0,8% EUREX Stand +-Ticks Bund-Future 116,91 9 AUSBLICK AKTIEN USA Die US-Aktienmärkte werden am Freitag zu Handelsbeginn mit Abschlägen gesehen. Es gebe Sorgen wegen der anstehende Zahlen zum US-Bruttoinlandsprodukt. Martin Slaney von GFT Global Markets sieht den Dow-Jones-Index 40 Punkte im Minus und den S&P 500 mit einem Minus von 5,5 Punkten. Die US-Wirtschaft hat zu Beginn der zweiten Jahreshälfte weiter an Dynamik verloren und sie dürfte auch in den kommenden Monaten eine eher schwache Entwicklung verzeichnen. Bankvolkswirte rechnen damit, dass das annualisierte Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im dritten Quartal nur noch 2,2% betragen hat, nach 2,6% im zweiten Quartal. Neben den BIP-Daten wird am Nachmittag noch der Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan veröffentlicht. AUSBLICK UNTERNEHMEN - In den USA veröffentlichen u.a. folgende Unternehmen Geschäftszahlen (Prognose Gewinn/Aktie in Klammern): Im Laufe des Tages: Chevron, Ergebnis 3. Quartal (2,02) AUSBLICK KONJUNKTUR + -US 14:30 BIP 3Q (1. Veröffentlichung) PROGNOSE: +2,2% gg Vq zuvor: +2,6% gg Vq 16:00 Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan Okt 2. Umfrage PROGNOSE: 92,5 1. Umfrage: 92,3 AKTIEN EUROPA Die europäischen Indizes bewegen sich am Freitag im Mittagshandel zumeist in engen Spannen um den Vortagesschluss. Der Handel verlaufe bis auf Telekomwerte recht zögerlich und konzentriere sich auf Einzelaktien, die aber teils deutlich bewegt werden, heißt es. Der Handel erwarte noch die Vorlage wichtiger Konjunkturdaten aus den USA. Am frühen Nachmittag kommen erste Daten zum US-Wirtschaftswachstum im dritten Quartal und der viel beachtete Michigan-Index für die Verbraucherstimmung zur Vorlage. Der Markt rechnet im Durchschnitt mit einem weiter abgekühlten Wachstum von 2,2%, pessimistische Schätzungen liegen teilweise knapp unter 2%. Telekomaktien erweisen sich europaweit als gesucht. Deutsche Telekom führen die markante Sektorbewegung an und gewinnen 2,5% auf 13,54 EUR. Der Titel sei der schwächste DAX-Wert in diesem Jahr und werde nun als Nachzügler gekauft. Aus technischer Sicht habe der Kurs mit dem Überwinden der 13er Marke ein Kaufsignal generiert. France Telecom steigen am Tag nach der Bilanzvorlage um 0,8% auf 20, 44 EUR. Goldman Sachs, Citigroup und UBS haben am Morgen jeweils ihre Kursziele für den französischen Marktführer nach oben angepasst und das mit den guten Zahlen begründet. Vodafone gewinnen in London 1,9% auf 135,34 p. Telefonica legen in Madrid um 1,8% auf 15,10 EUR zu. AKTIEN TOKIO Der Aktienmarkt in Tokio hat nach deutlichen Gewinnmitnahmen und massiven Futures-Verkäufen schwächer geschlossen. Titel, die am Vortag positive Quartalszahlen präsentiert hatten, litten am Handelstag unter kräftigen Gewinnmitnahmen. Canon sanken 2,4% auf 6.490 JPY. Das Unternehmen hatte im dritten Quartal einen Zuwachs beim Nettogewinn von 15% verzeichnet. Sony stiegen trotz deutlichen Rückgangs des Nettogewinns um 1,2% auf 4.880 JPY. Auch Konjunkturdaten bestimmten das Handelsgeschehen. Der Einzelhandelsumsatz hat sich in Japan im September um 0,8% gegenüber dem Vorjahresmonat erhöht und damit bereits den zweiten Monat in Folge einen deutlichen Anstieg verzeichnet. Wie das Wirtschaftsministerium mitteilte war der Anstieg vor allem auf starke Umsätze bei Kleidung und Benzin zurückzuführen. ANLEIHEN Nach drei Sitzungen mit Kursgewinnen tendieren die Terminkontrakte am Mittag am deutschen Rentenmarkt erneut mit kleinen Aufschlägen. "Sollte das US-BIP den Euro weiter zulegen lassen, könnte auch der Bund die Erholung der vergangenen Tage ausweiten", merkt ein Händler an. Veröffentlicht wird das US-Bruttoinlandsprodukt am frühen Nachmittag. Erwartet wird ein Anstieg im dritten Quartal von 2,2% nach 2,6% im zweiten Quartal. "Beim Bund überwiegen jetzt kurzfristig wieder die positiven Argumente", meint der technisch orientierte Analyst Marcel Mußler von den Mußler-Briefen. Die Unterstützung bei 116,42% habe sich bewährt, und der Dezember-Bund habe den kurzen Abwärtstrend wieder nach oben durchbrochen. Aufhellen würde sich das Bild jedoch erst oberhalb des vorangegangenen Tiefs bei 116,86%. Das Aufwärtspotenzial reiche maximal bis 117,50%. Der Bobl-Future verliert 2 Ticks auf 109,24%. DEVISEN Der Euro ist am Freitagmittag etwas von seinen Hochs zu Dollar und Yen zurückgekommen. Gegen den Greenback handelt die Gemeinschaftswährung mit 1,2668 USD, nachdem sie am Morgen bei 1,2715 USD ein Dreiwochenhoch markiert hat. Zum Yen wechselt der Euro mit 150,26 JPY den Besitzer nach einem Tageshoch im frühen Geschäft von 150,68 JPY. Damit hat der Euro den Sprung auf ein neues Jahreshoch oberhalb des "alten" vom 31. August bei 150,78 JPY verpasst. "Das hat in der Folge zu Gewinnmitnahmen geführt", sagt ein Händler. Mit Blick auf den Euro/Dollar spricht die Deutsche Bank von einer stabilen Entwicklung, die von einem Sprung über 1,2750 USD weiter getragen werden dürfte. Helfen könnte dem Euro laut Händlern das US-Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal. Es wird am frühen Nachmittag veröffentlicht. Volkswirte rechnen im Konsens mit einem Wachstum von 2,2% nach 2,6% im zweiten Quartal. Aus dem Handel ist zu hören, dass die Prognosen von 1% bis 3% reichen. Nach den niedrigen Teuerungsdaten aus den USA am Vortag werde man auf die BIP-Preiskomponente achten müssen. "Ich denke, dass einige Anleger beim Euro/Dollar noch schief liegen und ihre Positionen anpassen müssen, wenn das Wachstum wie erwartet oder sogar schwächer ausfällt", vermutet ein Händler. Um 1,2725 USD lägen zahlreiche Stop-Loss-Kurse im Dollar, hier könne der Euro also zusätzliche Aufwärtsdynamik erhalten. === Europa Europa New York (12.00) (7.35) (Vorabend) EUR/USD 1,2668 1,2700 1,2693 USD/JPY 118,61 118,40 118,41 EUR/JPY 150,26 150,39 150,29 EUR/GBP 0,6706 0,6714 -- EUR/CHF 1,5915 1,5915 -- === DJG/pes
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