Deutsche Post-Chef
Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) im US-Expressgeschäft wird laut Zumwinkel auch im laufenden Jahr wieder negativ ausfallen. Das zweite Halbjahr 2006 sei aber deutlich positiver als die ersten sechs Monate. Es gebe hier eine Ergebnisverbesserung "im dreistelligen Millionenbereich". Das Ergebnis bleibe negativ, habe sich aber "stabilisiert" und zeige einen "Aufwärtstrend".
Auf dem Expressmarkt strebt die Post nach den Worten Zumwinkels
an, sich mit DHL hinter den beiden das Geschäft beherrschenden
Konkurrenten FedEx
In den USA werde DHL mit dem Markt wachsen, das seien etwa zwischen 4 und 5 Prozent, sagte Zumwinkel. Laut einer aktuellen Studie habe die Post inzwischen bei den Kunden einen guten Ruf, was die Qualität des Service betreffe. Die Qualität habe eine so hohe Stufe erreicht wie nie zuvor, sagte DHL-Express-Chef John Mullen. "Wir werden und wir können FedEx und UPS herausfordern."
Die "attraktivste Waffe" der Post auf dem US-Expressmarkt sei die im Vergleich zu den Konkurrenten stärkste Position außerhalb der USA, sagte Zumwinkel. Der Post-Konzern sei auch in der Logistik der Weltmarktführer und könne daher "integrierte Lösungen" für Unternehmen als Kunden anbieten./ba/DP/fn
ISIN DE0005552004
AXC0120 2006-11-06/14:00
