Anzeige
Mehr »
Dienstag, 09.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Pentagon in Alarmbereitschaft? Dieser Rohstoff könnte jetzt Gold in den Schatten stellen
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
5 Leser
Artikel bewerten:
(0)

UPDATE: HSH Nordbank verklagt UBS auf 275 Mio USD Schadenersatz

DJ UPDATE: HSH Nordbank verklagt UBS auf 275 Mio USD Schadenersatz

(NEU: Stellungnahme UBS, weitere Details)

Von Peter Herkenhoff

DOW JONES NEWSWIRES

FRANKFURT (Dow Jones)--Die HSH Nordbank AG, Hamburg, hat die schweizerische Großbank UBS AG wegen eines Wertverlustes bei dem von UBS gemanagten strukturierten Kreditportfolio "North Street 4" wie angekündigt verklagt. Die Landesbank fordert mindestens 275 Mio USD Schadenersatz vom Zürcher Institut. Das geht aus der Klageschrift hervor, die die Anwaltskanzlei Quinn Emanuel Urquhart Oliver & Hedges am Montag beim Obersten Gericht des US-Bundesstaates New York einreichte und in die Dow Jones Newswires Einsicht hatte.

Die HSH Nordbank wirft der UBS AG und ihrer Tochter UBS Securities LLC darin "betrügerische Handlungen" und "vorsätzliche Pflichtverletzung" im Zusammenhang mit einem Investment über 500 Mio USD aus dem Jahr 2002 vor. Die Landesbank habe dadurch einen Wertverlust von mehr als 275 USD erlitten.

Die auf Wirtschaftsprozesse spezialisierten US-Anwälte behaupten in der Klageschrift, UBS habe das strukturierte Kreditportfolio "North Street 4" auf Kosten von HSH zum eigenen Nutzen ausgebeutet. Damit habe UBS seine vertraglichen und treuhänderischen Pflichten verletzt. Investiert worden waren die 500 Mio USD von der Landesbank Schleswig-Holstein (LB Kiel), die im Juni 2003 mit der Hamburgischen Landesbank zur HSH Nordbank fusionierte.

Die LB Kiel habe das Geld in Wertpapieren anlegen wollen, die mit einem Investmentgrade bewertet wurden, erklärte das Nachfolgeinstitut. Der Kapitalerhalt habe dabei im Vordergrund gestanden. Die UBS habe das Kapital dagegen in ein Vehikel investiert, das der UBS bereits am ersten Tag einen Gewinn von bis zu 120 Mio USD ermöglicht habe. Innerhalb eines Jahres habe die UBS ihren Gewinn dann auf "atemberaubende" 275 Mio USD verdoppelt.

Abweichend von den Präsentationen, Pflichten und vertraglichen Verpflichtungen gegenüber HSH habe UBS das Kreditportfolio "North Street 4" nicht als Investmentplattform betrachtet, sondern als Gelegenheit, HSH zu betrügen.

HSH Nordbank fordert das Gericht in der Klageschrift auf, die ursprünglich getätigte Transaktion zu annulieren. Alternativ soll das Gericht HSH Schadenersatz gewähren, dessen genaue Höhe im Zuge des Gerichtsverfahrens bestimmt werden soll. Außerdem verlangt HSH Zins- und Bußgeld-Zahlungen.

Die UBS wollte sich zum Inhalt der Klageschrift am Dienstag nicht im Detail äußern. Eine Sprecherin wies die Anschuldigungen jdoch "vollumfänglich" zurück und kündigte an, dass die UBS ihre Rechte entschieden verteidigen werde.

Die Produkte seien auf die Bedürfnisse der HSH Nordbank maßgeschneidert gewesen, sagte die Sprecherin weiter. UBS habe die HSH außerdem zu Vermittlungsgesprächen eingeladen. Die HSH habe dieses Angebot aber zurückgewiesen und es vorgezogen, öffentlich anzukündigen, dass sie die Angelegenheit vor Gericht bringen wolle.

Webseiten: http://www.hsh-nordbank.com/ 
              http://www.ubs.com/ 
 
   -Von Peter Herkenhoff, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 - 29725 116, 
   peter.herkenhoff@dowjones.com 
   DJG/phe/rio 
 

(END) Dow Jones Newswires

February 26, 2008 09:44 ET (14:44 GMT)

Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.

© 2008 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Software-Rebound Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.