Der Minicomputer-Hersteller Kontron
Beim Umsatz legte Kontron 2007 von 404,9 auf 447 Millionen Euro zu und blieb damit nur knapp hinter der durchschnittlichen Analystenschätzung von 450 Millionen Euro zurück. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich von 32,9 auf 46,2 Millionen Euro (Prognose: 47,6 Mio Euro). Unterm Strich steigerte das im TecDAX notierte Unternehmen den Gewinn von 25,7 auf 32,6 Millionen Euro.
Rechnerisch kam Kontron im vergangenen Jahr auf eine EBIT-Marge von 10,36 Prozent (8,1% 2006). Bisher galt das Ziel, die Marge bis 2011 auf 12 Prozent zu hieven. Nun stellten die Echinger in Aussicht, die Marge könne um bis zu 2 Prozentpunkte, also auf 12,36 Prozent ansteigen.
Kontron sieht den Grund für die Verbesserungen in der Kostenkur, dem Profit-Improvement-Programm. Dabei drückt der Produktionsstandort im malayischen Penang nachhaltig auf die Kosten, die zudem in Dollar anfallen, der stark an Wert verloren hat. Lagen die Produktionskosten 2006 noch bei 8,5 Prozent, so konnte der Anteil im Laufe des vergangenen Jahres auf durchschnittlich 6,6 Prozent gesenkt werden. Als nächsten Schritt verkauft Kontron 21 Prozent dieser Aktivitäten an den taiwanischen Laptop-Hersteller Quanta. Kontron will auf Basis der Quanta-Einkaufs- und Produktionskonditionen die weiteren Herstellungskosten verringern.
Der gute Geschäftsverlauf zeigt sich neben der Kostenkur auch im Auftragsbestand. Er lag Ende 2007 bei 268 Millionen Euro und damit 22 Prozent höher als der Vorjahres-Rekordwert./fn/tw
ISIN DE0006053952
AXC0020 2008-03-26/07:32
