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ne-na.de/Yummi Mummies und das Einkaufen im eigenen Wohnzimmer: Späte Mütter schätzen persönliche Shopping-Beratung - Unternehmen sollten Kunden individueller bedienen

DJ ne-na.de/Yummi Mummies und das Einkaufen im eigenen Wohnzimmer: Späte Mütter schätzen persönliche Shopping-Beratung - Unternehmen sollten Kunden individueller bedienen

ne-na.de/Yummi Mummies und das Einkaufen im eigenen Wohnzimmer: Späte Mütter 
schätzen persönliche Shopping-Beratung - Unternehmen sollten Kunden 
individueller bedienen 
 
London, 8. Mai 2008 - Wer sich neu einkleiden will, fühlt sich von den 
08/15-Fussgängerzonen vieler Städte eher abgeschreckt. Zu viele Geschäfte, 
eine zu große Auswahl, zahllose Warteschlangen, mickrige Umkleidekabinen und 
aggressives Verkaufspersonal sind keine Seltenheit. In London haben die viel 
beschäftigten Frauen in Führungspositionen häufig wenig Zeit oder Lust, sich 
auf der Suche nach neuen Outfits oder Accessoires durch Geschäfte zu 
schleppen. Aus diesem Grund nutzen einige Karrierefrauen ihren ,,Personal 
Shopper", der sich stellvertretend für sie durch die großen Kaufhäuser 
kämpft. Doch inzwischen wächst die Zahl weiterer Angebote, die das 
gestresste Frauenherz höher schlagen lassen. Verkäufe im heimischen 
Wohnzimmer, jenseits der traditionellen Ladenöffnungszeiten oder direkt am 
Schreibtisch sind die neuesten Trends in Londons exklusiven 
Shopping-Kreisen. Neben diesen Diensten für eine gehobene Klientel gibt es 
inzwischen auch Low-Budget-Versionen im persönlichen Stil. 
 
,,Die so genannten ,Home Sales' finden an einem privaten Ort statt und werden 
typischerweise von einer ,Yummy Mummy' organisiert. Yummy Mummies planen 
ihre Karriere und Familie genau durch und gehören zur wirtschaftlich 
attraktivsten Bevölkerungsgruppe. Prominente Beispiele sind Madonna oder 
Victoria Beckham, die sich bewusst erst für die Karriere und dann für Kinder 
entschieden haben. Diese ,späten Mütter' der Londoner High Society verkaufen 
besonders erlesene Markenprodukte oder entwerfen Kleidungsstücke, die ihrem 
neuen Lebensstil entsprechen. Da sie sich häufig schon in einem gefestigten 
Bekanntenkreis bewegen, reicht es aus, ihre Gäste per Mundpropaganda 
einzuladen", so Zukunftsletter-Chefredakteur Matthias Horx 
http://www.zukunftsletter.de. Eine Home Sales-Veranstalterin sagt, es sei 
,,wie ein Club. Mit meinen Gästen teile ich gemeinsame Lebensstile, einen 
verwandten Geschmack und ähnliche Bedürfnisse. Ich weiß, welche Art von 
Kleidung sie anziehen möchten, wenn sie ihre Kinder von der Schule abholen 
oder wenn sie direkt nach der Arbeit zum Abendessen gehen." Das Gefühl einer 
Club-Atmosphäre eröffnet auch die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen: Viele 
Gäste nutzen die Situation, um Visitenkarten auszutauschen und um sich 
gegenseitig berufliche Tipps zu geben. 
 
Ein wichtiger Aspekt sei nach Erkenntnissen von Trendforscher Horx die 
Exklusivität: ,,In einer Welt mit allgegenwärtigen Luxusmarken hat 
Originalität höchste Priorität. Home-Seller setzen daher auf einmalige 
Fundstücke. Das gemütliche Beisammensein scheint ebenfalls einen 
Erfolgsfaktor darzustellen: Die Gäste werden zu Tee und selbst gemachten 
Brownies in eine entspannte Atmosphäre eingeladen. Diese Events, wie sie 
auch Handtaschendesignerin Anya Hindmarch organisiert, sind äußerst 
gefragt", sagt Horx. 
 
Ein wachsender Markt im Einzelhandel ist auch das Schreibtisch-Shopping. 
Früher haben sich damit die gelangweilten Sekretärinnen abgelenkt, doch 
inzwischen erobert das Schreibtisch-Shopping auch die Gruppe der 
Besserverdienenden. So liefert zum Beispiel der Jimmy Choo Schuh-Service 
http://www.jimmychoo.com seine Produkte direkt an den Schreibtisch. Die 
Boutique Matches http://www.matchesfashion.com hat den Matches Club ins 
Leben gerufen, der eine Shopping-Erfahrung außerhalb des Ladens verspricht. 
 
,,Die Shopping-Konzepte in London sind ein guter Indikator, in welche 
Richtung sich die Dienstleistungsökonomie entwickeln muss und welches 
Geschäftspotenzial noch erschlossen werden kann - besonders in Deutschland. 
Die amerikanische Soziologin Shoshana Zuboff nennt das treffend 
Support-Economy. Konsumenten sollten von Dienstleistern nicht mehr als 
gesichtslose und auswechselbare Masse eingestuft werden. Stress, 
Wartezeiten, inkompetente Beratung, Schikanen und Bürokratie beherrschen 
allerdings immer noch den Konsumalltag", bemängelt Udo Nadolski, 
Geschäftsführer des Düsseldorfer Beratungshauses Harvey Nash 
http://www.harveynash.com/de. 
 
Verbraucher würden immer noch auf eine Wand von Ahnungslosigkeit und 
Gleichgültigkeit stoßen, kritisiert Zuboff http://www.thesupporteconomy.com. 
Sie prallen an einer organisatorischen Realität ab, die noch immer auf den 
Massenkonsum ausgerichtet sei. ,,So ist es einfach, eine bezüglich Preis 
wettbewerbsfähige Versicherungspolice zu finden - aber schwierig bis 
unmöglich, eine Versicherungsfirma aufzuspüren, die zur Stelle ist, wenn sie 
gebraucht wird. So haben Patienten Zugang zu vielen medizinischen 
Spezialisten, doch keiner lotst sie durch das System, integriert und 
erläutert die wichtigen Informationen und setzt sich für sie ein. So können 
wir Flugreisen offen vergleichen und uns zwischen ähnlich unbequemen Sitzen 
entscheiden, aber niemand hilft, einen komplexen Reiseplan zusammenzustellen, 
Transport und Unterkunft zu integrieren und in unserer Abwesenheit die 
Arbeiten im Haushalt zu organisieren. Für ein banales Umbuchen eines Fluges 
zahlen wir eine Strafgebühr von 150 Dollar", so Zuboff. Unternehmen dürften 
in der Dienstleistungsökonomie nicht länger als Geisterfahrer unterwegs 
sein, fordert Nadolski: ,,Wer seine Angebote nur über den Preis und nicht 
über ausgezeichnete sowie unverwechselbare Dienstleistungskonzepte 
durchsetzen will, landet in einem Dumping-Teufelskreis mit negativen Folgen 
für die Wertschöpfung. Man kann nicht dauerhaft Gewinne erzielen auf Kosten 
von Konsumenten, Angestellten und Lieferanten". 
 
Eine Meldung vom Medienbüro Sohn. Für den Inhalt ist das Medienbüro Sohn 
verantwortlich. 
 
 

(END) Dow Jones Newswires

May 08, 2008 09:28 ET (13:28 GMT)

© 2008 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

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