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MORNING BRIEFING - Märkte (Europa)

DJ MORNING BRIEFING - Märkte (Europa)

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FEIERTAGSHINWEIS

MONTAG: In Wien, Zürich und Budapest bleiben die Börsen wegen des Pfingstfestes, in Hongkong wegen des Feiertages "Buddhas Geburtstag" geschlossen.

ÜBERSICHT INDIZES

INDEX               zuletzt      +/- % 
DAX                 7.003        -1,0% 
DAX-Future          7.042,5      -0,7% 
MDAX                9.548        -1,2% 
TecDAX                835        -1,3% 
Euro-Stoxx-50       3.802        -1,4% 
Stoxx-50            3.228        -1,4% 
Dow-Jones          12.746        -0,9% 
S&P-500-Index       1.388        -0,7% 
Nasdaq-Comp.        2.446        -0,2% 
EUREX               zuletzt  +/- Ticks 
Bund-Future        115,07         42 
 

AKTIENMARKT

EURO-STOXX-50/STOXX-50

Mit einem wenig veränderten Aktienhandel rechnen Marktteilnehmer zu Beginn der neuen Woche in Europa. Die Nachrichtenlage ist sehr dünn, auch vom Umfeld hat sich über das Wochenende nur wenig geändert, sagt ein Händler. Auch die ansonsten auf Hochtouren laufende Berichtssaison legt zum Wochenstart eine Verschnaufpause ein. Die Vorgaben aus Asien werden leicht positiv gewertet. Nachdem der Nikkei in der ersten Sitzungshälfte leicht im Minus notierte, half ihm nach Wiedereröffnung ein zur Schwäche neigender Yen. Schwächer haben die europäischen Börsen am Freitag geschlossen. Händler sprachen von Gewinnmitnahmen vor dem Pfingstwochenende und verwiesen auch auf den erneut gestiegenen Ölpreis. Der negative Ausblick von Toyota belastete den Automobilsektor. Finanzwerte gerieten durch die schwachen Zahlen von AIG unter Druck. BNP Paribas verbilligten sich nach Gerüchten über weitere Abschreibungen um 2,1%. Einzelhandelswerte gaben um 1,7% nach. Nach Zahlenausweis und positiven Analystenkommentaren kletterten Ahold um 1,4%. Danone verloren dagegen 2,2%. Die in nachgebenden Börsenphasen normalerweise starken Pharmawerte sanken um 1,5%. Sanofi-Aventis verbilligten aus Sorge vor Generika-Konkurrenz für "Plavix" um 5,9%. Telekomwerte verloren indes nur 0,5% und wurden von Telecom Italia gestützt. Die Aktie stieg nach Zahlenvorlage der Italiener um 1,8%.

DAX/MDAX/TECDAX

Schwächer - Börsianer sprachen jedoch nur von kräftigeren Gewinnmitnahmen vor dem Pfingstwochenende. Immerhin habe der DAX sich aber über der 7.000er-Marke gehalten, hieß es. Dies sei ein Zeichen von Stärke. Zuvor hatten neue Sorgen im Zusammenhang mit der Subprime-Krise ausgelöst durch die schwachen AIG-Zahlen für Abgabedruck am deutschen Markt gesorgt. Auf der belastenden Seite stand ein neues Allzeithoch im Ölpreis. Der DAX hänge weiterhin unter dem Widerstandsbereich zwischen 7.060 und 7.100 Punkten fest. Als erste Unterstützung nennen Händler den Bereich um 6.970 Punkte und im Anschluss 6.925 Punkte. Allianz fielen nach einem vorsichtigen Ausblick und schwachen Zahlen der Tochter Dresdner Bank um 1%. Linde gaben nach Quartalszahlen sogar 4,1% ab. Optisch hohe Verluste verzeichneten auch BMW und Deutsche Postbank, was allerdings an den Dividendenzahlungen lag. BMW fielen um 4,2% und Postbank um 3,6%. Gegen den Trend stiegen E.ON um 1%. Macquarie hat Interesse am Übertragungsnetz. Siemens verloren 2,1%, nachdem Goldman Sachs das Kursziel gesenkt hatte.

DAX-FUTURES

Leichter - "Ich bin etwas überrascht, dass der Bruch der Unterstützung um 7.020 keine massiven Verkäufe ausgelöst hat", sagte ein Händler. Auch der Umsatz sei nicht signifikant angezogen. Per Saldo sei dies ein Zeichen von Stärke.

RENTEN-/GELDMARKT

RENTEN-FUTURES

Freundlich - Händler führten die Aufschläge auf die wiedererwachte Risikofurcht am Aktienmarkt zurück. Zudem sei der Bund nach den vorherigen Verlusten reif für eine Erholung. Nach dem Ausbruch über den Abwärtstrend vom Donnerstag bleibe die Lage "bullisch". Der Bund scheine damit einen Boden ausgebildet zu haben. Bei 115,50% und 116,13% warteten Widerstände, so die Analysten der LBBW. Das Zwischen-Hoch der Bodenbildungsphase bei 114,46% sei nun erste Unterstützung.

GELDMARKT

Tagesgeld wird am Montag bei 3,65% zu 3,80% erwartet.

DEVISENMARKT

Etwas schwächer zeigt sich der Euro gegenüber dem Dollar beim Übergang in den europäisch geprägten Handel am Montag. Aufschläge verzeichnet dagegen der Yen, der sowohl gegenüber dem Euro als auch dem Dollar zulegt. Nach Ansicht eines Devisenhändlers sei es aber zu früh, um vom einer deutlicheren Erholung beim Dollar zu sprechen.

DEVISEN    zuletzt    +/- % (ggü 0.00 Uhr) 
EUR/USD    1,5411    -0,3% 
EUR/JPY  159,2419     0,0% 
EUR/CHF    1,6134     0,1% 
USD/JPY  103,3250     0,3% 
USD/CHF    1,0470     0,5% 
GBP/USD    1,9474    -0,2% 
EUR/GBP    0,7914    -0,1% 
 

ÖLMARKT (NYMEX LIGHT SWEET)

aktuell   Freitag New York 
USD    125,39    125,96 

Mit Aufschlägen hat der Ölpreis an der Nymex eine Woche der Rekordstände beendet. Der Junikontrakt auf ein Barrel Light Sweet Crude steigerte sich am Freitag um 2,27 USD oder 1,8% auf 125,96 USD, ein neues Allzeit-Schlusshoch. Ein neues Allzeit-Verlaufshoch wurde bei 126,25 USD erreicht. Erneut wurde der Preis von den stark steigenden Heizölfutures bestimmt. Teilnehmer verwiesen auf den engen Markt für Destillate. Allerdings vertraten Analysten die Auffassung, dass der Anstieg in dieser Woche weniger physisch bedingt, sondern von spekulativer Natur sei.

AUSBLICK KONJUNKTUR

-IT 
   10:00 Industrieproduktion März 
         PROGNOSE: -0,1% gg Vm/-1,3% gg Vj 
         zuvor:    -0,2% gg Vm/-0,8% gg Vj 
 

AUSBLICK UNTERNEHMEN (u.a.)

Repsol: Ergebnis 1Q

=== 
   DJG/raz/ros 
 

(END) Dow Jones Newswires

May 12, 2008 01:43 ET (05:43 GMT)

Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.

© 2008 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

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