Der österreichische Verkehrsminister Werner
Faymann hat sich gegen einen möglichen Einstieg der Lufthansa
Die österreichische Fluggesellschaft war in den vergangenen Tagen in die Schlagzeilen geraten, nachdem der saudi-arabische Milliardär Mohammed bin Issa al Dschaber sein Angebot, sich an dem Unternehmen zu beteiligen, überraschend zurückgenommen hatte. In der Diskussion um mögliche Partner wurde immer wieder die Lufthansa genannt. Zuletzt hatte die "Financial Times Deutschland" unter Berufung auf Konzernkreise berichtet, die Lufthansa beobachte die Entwicklung beim angeschlagenen Mitbewerber genau und warte auf ein Signal aus Wien.
Der saudi-arabische Scheich wollte für etwa 150 Millionen Euro einen Anteil von rund 20 Prozent an der AUA erwerben. Als Begründung für seinen plötzlichen Rückzug gab er an, dass der Vorstand ihn während der Verhandlungen im März nicht über die schlechte Wirtschaftslage der Fluggesellschaft aufgeklärt habe. Nach einem leichten Gewinn 2007 hatte das Unternehmen im ersten Quartal diesen Jahres einen unerwartet hohen Verlust von rund 60 Millionen Euro gemacht./mib/DP/zb
ISIN DE0008232125 AT0000620158
AXC0028 2008-05-12/08:56
