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BANKINGCLUB / Zukunftspreis 2008 geht an: Josef -3-

DJ BANKINGCLUB / Zukunftspreis 2008 geht an: Josef Ackermann!

Liebe Leser, 
 
th * Zukunftspreis 2008 geht an: Josef Ackermann. Einmal im Jahr wird er im 
historischen Bundestag in Bonn verliehen, der Zukunftspreis der Initiative 
Forum Zukunft e.V. Mit diesem Preis sollen herausragende Persönlichkeiten 
geehrt werden, die sich um den Dialog zwischen Politik, Entscheidern der 
Wirtschaft, Behörden und Persönlichkeiten unserer Gesellschaft verdient 
gemacht haben. Engagement und Weitblick hat das Kuratorium Josef Ackermann 
beim Lenken der Deutschen Bank attestiert. Seine Strategie habe die Deutsche 
Bank zu einem führenden Institut in der europäischen Finanzwelt geformt und 
auch ein gutes Licht auf den Finanzplatz Deutschland geworfen. Der Preis 
zeigt, dass Ackermann nun auch auf deutschem Boden * als internationaler 
Banker hat er ohnehin nie Ansehen eingebüßt * in den vergangenen Monaten 
einen deutlichen Reputationsgewinn verzeichnen konnte. Das Victory*Zeichen 
im Mannesmann*Prozess scheint fast vergessen. Der Deutsche Bank-Konzern 
macht auch hierzulande wieder merklichen Umsatz im Retailsegment. Wer hätte 
daran noch zu Zeiten einer schlingernden Bank24*Strategie geglaubt? Jetzt 
zeigt sich, dass das Retailgeschäft vor allem in Krisenzeiten eine solide 
und skalierbare Säule im Ertragsmanagement eines Finanzhauses darstellt. Bis 
zur Überreichung des Preises durch José Manuel Barroso, Präsident der 
Europäischen Kommision und Preisträger 2007, wird sich Deutsche Bank*Chef 
Ackermann zwar noch bis zum 13. November gedulden müssen, wir senden an 
dieser Stelle aber schon jetzt herzliche Glückwünsche nach Frankfurt. Und 
wer weiß, was im November vielleicht schon alles über die Postbank oder 
Citibank zu berichten ist * zwei attraktive Leuchtsterne am deutschen 
Retailhimmel. 
 
*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+* 
 
Keine Finanzprodukte neben Obst und Gemüse. Deutschlands zweitgrößter 
Lebensmittelhändler Rewe darf in seinen Filialen keine Versicherungsverträge 
mehr verkaufen. Das Landgericht Wiesbaden entschied in einem jüngst 
veröffentlichten Urteil (Aktenzeichen: Landgericht Wiesbaden 11 O 8/08), der 
Handelsriese verfüge nicht über die für die Vermittlung von Versicherungen 
nach der Gewerbeordnung notwendige Erlaubnis. Nach Einschätzung des 
Arbeitgeberverbandes der finanzdienstleistenden Wirtschaft (AfW) kann das 
Urteil Auswirkungen auf die gesamte Versicherungsbranche und ihre 
Zusammenarbeit mit Einzelhandelsunternehmen haben. ,,Geplante und bereits 
durchgeführte Vertriebsaktionen müssen, im Interesse einer guten und 
umfassenden Beratung der Verbraucher durch qualifizierte Vermittler, 
überdacht oder abgesagt werden", sagte der geschäftsführende Vorstand des 
AfW, Norman Wirth, in Berlin. Ob Rewe Rechtsmittel gegen das Urteil einlege, 
werde sich erst in den nächsten Wochen entscheiden, sagte ein 
Unternehmenssprecher. ,,Wir müssen uns zunächst die Urteilsbegründung genau 
anschauen und dann sehen wir weiter", betonte er. Nach Angaben einer 
Justizsprecherin hatte der Rewe*Konzern von September bis Oktober 2007 in 
Filialen seiner Discount*Tochter Penny Versicherungspakete der Arag 
angeboten, die aus einer Unfallversicherung, einem Opferrechtsschutz und 
einem Schutzbrief bestanden. Eine Justizsprecherin betonte, eine Erlaubnis 
nach der Gewerbeordnung sei für derartige Geschäfte nach einer EU*Richtlinie 
aus dem Mai 2007 notwendig. Geklagt gegen Rewe hatte der Arbeitgeberverband 
der finanzdienstleistenden Wirtschaft (AfW), eine berufständische 
Interessenvertretung unabhängiger Finanzdienstleister. 
 
*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+* 
 
Podiumsdiskussion zum Thema Fondsrating auf der funs & finance 2008 (04. * 
05. Juni). Am zweiten Messetag moderiert Dr. Everling um 14 Uhr die 
hochkarätig besetzte Diskussion mit dem Titel ,,Chancen und Risiken von 
Fondsratings". Das gerade nach der Kreditkrise enorm wichtig gewordene Thema 
Rating, diskutiert Dr. Everling kontrovers mit Dr. Tobias Schmidt, Jella 
Benner*Heinacher, Peter Raab und Matthias Wessling. Insbesondere werden die 
Ratingkriterien und Ratingsysteme für Investmentfonds sowie der Nutzen und 
die Funktion, die Ratings bei jeder Investmententscheidung einnehmen, 
konferiert. Passend zum Thema werden vom Gabler Verlag unter allen Gästen 
der funds & finance fünf Fachbücher zum Thema ,,Finanzrating 
Gestaltungsmöglichkeiten zur Verbesserung der Bonität" von Dr. Everling 
verlost. Zur Teilnahme genügt Ihre Online Anmeldung unter: 
www.siehr*event.de 
 
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Einladung 99 Irrtümer des Networking. Networking, Modethema oder 
Akquisehilfe? Können Sie mit Networking erfolgreicher werden? Nur, wenn Sie 
die 99 Irrtümer vermeiden, die Thorsten Hahn in den letzten Jahren gesammelt 
hat. Ein paar dieser Irrtümer verrät er dem Publikum auf der funds&finance 
(04. Juni/14.00 Uhr). Schaun Sie doch mal vorbei! Der BANKINGCLUB ist dort 
auch mit einem Stand vertreten und wir schenken jedem Besucher am Stand drei 
Monate Mitgliedschaft im Club! Dort können Sie dann mit dem Networking 
gleich beginnen. Sie finden uns hier: Stand D 26. 
 
*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+* 
 
Moral*Hazard-Risiko entfällt bei Kleinbanken. DÜSSELDORF/BONN, 15.5.2008. - 
Von Stefan Hirschmann * Die staatlichen Institutionen, die für die 
Stabilität des internationalen Finanzsystems die Hauptverantwortung tragen, 
haben in schwierigen Situationen große Entscheidungsstärke bewiesen * allen 
voran die amerikanische Notenbank bei der Rettung der Investmentbank Bear 
Stearns. ,,Wäre Bear Stearns in die Insolvenz geschlittert, hätte niemand die 
Folgen für das internationale Finanzsystem einschätzen können", so Jochen 
Sanio, Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht 
(BaFin), auf der Jahrespressekonferenz der Behörde in Bonn.  Der Fall Bear 
Stearns habe eine neue Doktrin ins Leben gerufen: ,,too connected to fail" * 
zu stark vernetzt, als dass man das Institut untergehen lassen könnte. ,,Die 
dadurch geweckte Erwartung, dass Schlüsselspieler im internationalen 
Finanzgeschehen aufgefangen werden, hat beruhigend gewirkt", erklärte Sanio. 
Der BaFin*Präsident warnte indes vor dem Moral-Hazard-Problem, das sich aus 
staat*lichem Eingreifen ergebe. Jetzt sei es höchste Zeit, von 
Notfallmedizin auf Prävention umzuschalten. Antworten auf die großen Fragen, 
die sich angesichts der Subprime*Katastrophe stellten, gebe der Report des 
Financial Stability Forums über Maßnahmen zur Stärkung der Stabilität der 
Märkte und Finanzinstitutionen (,,Report of the Financial Stability Forum on 
Enhancing Market and Institutional Resilience" ). Der Report definiert die 
Etappen für die kommende regulatorische ,,tour de force", die dem enormen 
Handlungsdruck geschuldet ist, den die Subprime*Krise ausgelöst hat. Die 
systematische Deregulierung der vergangenen Jahre habe sich als gefährlicher 
Irrweg erwiesen, sagte Sanio. Kenngröße systemische Risiken. ,,Too big to 
fall", zu groß, um zu fallen, ist angesichts der Finanzkrise ein gern 
verwendetes Prädikat für die Bankenriesen. Aber wie groß muss eine Bank 
sein, um den allgemeinen Risiken des Kreditwesens und des Kapitalmarkts die 
Stirn bieten zu können? Angesichts der jüngeren Schieflagen und Schließungen 
von kleinen Kreditinstituten wie DüsselHyp, Falkebank oder Weserbank sind 
Branchenexperten dazu geneigt, eine Mindestgröße anzusetzen, die der Bank 
eine Relevanz im Interbankenmarkt verschafft, so dass eine Schließung des 
Instituts systemische Risiken nach sich ziehen könnte. Größe allein kann 
nicht die relevante Kennzahl sein, meint dagegen Stefan Pelger von der 
Compagnie de Banque Privee (CBP) in Luxemburg. ,,Leistung hat vor allem dann 
einen Wert, wenn sie in einem gesunden Verhältnis zu den eingegangenen 
Risiken steht", so Pelger, dessen Bank erst seit rund 12 Monaten operativ am 
Markt tätig ist. Die CBP steht weitgehend im Besitz der Firmengründer, 
industrieller Anteilseigner sowie der Banque et Caisse d`Epargne de l`Etat 
de Luxembourg und bietet keine hauseigenen Produkte an, sondern öffnet ihren 
Kunden als Vermögensverwalter einen Zugang zu allen auf dem Markt 
verfügbaren Anlageprodukten. Dadurch entfällt zwar auf der einen Seite das 
klassische Emittentenrisiko, auf der anderen Seite konzentrieren sich die 
Risiken auf die Kapitalanlage. ,,Deshalb muss das Risikomanagement in allen 
Ebenen des Investitionsprozesses integriert werden", so Pelger im Rahmen des 
Düsseldorfer Finanz Forums. Dabei würden modernste Instrumente eingesetzt, 
um so das Gesamtrisiko der Kundenportfolios zu senken. Dabei lasse sich das 
Konzept nicht auf irgendeine mathematische Formel reduzieren, sondern auf 
das schlichte und dennoch umso konkretere Risiko finanzieller Verluste. Fall 
Bear Stearns ruft eine neue Doktrin ins Leben. Hat die Formel ,,Too big to 
fall" somit ihre Gültigkeit verloren? Der Fall Bear Stearns hat eine neue 
Doktrin ins Leben gerufen: ,,Too connected to fail" * zu stark vernetzt, als 
dass man das Institut untergehen lassen könnte. Die dadurch geweckte 
Erwartung, dass Schlüsselspieler im internationalen Finanzgeschehen 
aufgefangen werden, hat beruhigend gewirkt. Die Marktteilnehmer zweifeln nun 
nicht mehr daran, dass kurzfristig auch Rettungsaktionen der allergrößten 
Dimension ökonomisch machbar sind. ,,Auf das von Zynikern geprägte Motto ,too 
big to be saved` können wir auch gut verzichten", sagt BaFin*Präsident 
Sanio. Mit der Feststellung, dass Banken einer bestimmten Größenordnung und 

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

May 25, 2008 10:43 ET (14:43 GMT)

DJ BANKINGCLUB / Zukunftspreis 2008 geht an: Josef -2-

Marktstellung offenbar gerettet werden müssen, könne es natürlich nicht sein 
Bewenden haben. ,,Damit einher geht nämlich ein Moral*Hazard-Problem, das 
alles in den Schatten stellt, was wir bisher an gefährlicher Fehlsteuerung 
menschlichen Verhaltens gekannt haben. Banker, die meinen, sie genössen im 
Falle eines Falles unbegrenzten Versicherungsschutz, sind permanent der 
Versuchung ausgesetzt, übersteigerte Risiken einzugehen", weiß Sanio. 
Dagegen müssten die Aufseher konsequent angehen, was allerdings ,,am Rande 
des Abgrunds" nur schwer möglich sei. Dort sei ,,heilen eindeutig besser als 
vorbeugen". Doch jetzt ist es nach Ansicht des obersten Bankenaufsehers 
höchste Zeit, von Notfallmedizin auf Prävention umzuschalten. ,,Wir müssen 
schleunigst die aufsichtlichen Lehren aus den Erfahrungen der Subprime*Krise 
ziehen und die Schwachstellen beseitigen, die die Stabilität des 
internationalen Finanzsystems gefährdet haben", fordert Sanio. Angesichts 
des Ausmaßes der Krise sei nur zu verständlich, dass die G 7*Finanzminister 
dazu von den internationalen Aufsehergremien grundlegende Analysen und 
weitreichende Vorschläge forderten. 
 
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Wenn Sie uns versprechen den BANKINGNEWS treu zu bleiben, dann empfehlen wir 
Ihnen auch hin und wieder weitere Lektüre, die wir im Netz gefunden haben. 
Aktuelle eBusiness*Trends aus der Finanzbranche. IntelliNet, der Spezialist 
für eBusiness*Lösungen für Banken, Versicherungen und Finanzvermittler, 
bietet einen neuen Newsletter zu internationalen Trends aus der 
Finanzbranche. Die aktuelle Ausgabe zum Thema ,,Vendor Relationship 
Management" stellt Web 2.0*Ansätze zum Online Finanzmanagement vor. Sie 
erreichen diese unter:  www.intellinet.de. 
 
Der erste Bankblogger? Gut, er nutzt keine ausgewiesene Blogsoftware, aber 
im Grunde ist Walters Web Winkel das, was an anderer Stelle als Blog 
beschrieben würde. Ein Vorreiter in der Bankenwelt? Bestimmt, denn nun gibt 
es dort auch einen Podcast! Hier geht es zum ,,Web*Winkel": 
http://www.dbresearch.de/servlet/reweb2.ReWEB?rwkey=u1563601 
 
*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+* 
 
Erfolgreiche Vertriebsstrategien im Firmenkundengeschäft; Konzepte * 
Praxisberichte * Lösungen - von Anton Schmoll (Hrsg.) - ISBN 
978*3-86556-169-5 - 304 Seiten, gebunden - EUR 48,00. Viele Banken sehen heute 
im Firmenkundengeschäft wieder neue Geschäftspotenziale und Ertragschancen. 
Noch am Beginn dieses Jahrtausends wurden sie mitunter als Wertvernichter 
bezeichnet. Inzwischen geben die positiven wirtschaftlichen 
Rahmenbedingungen diesem Marktsegment eine optimistische Perspektive. 
Allerdings hat sich in den letzten Jahren der Wettbewerbs* und Margendruck 
massiv verschärft. Damit stehen die Banken vor neue Herausforderungen * sie 
müssen Antworten und Optionen entwickeln, um die Rentabilität im 
Firmenkundengeschäft signifikant zu steigern. Entscheidend ist dabei eine 
gezielte Fokussierung auf die Generierung zusätzlicher Erträge. Dies 
erfordert eine Neustrukturierung des Geschäftsfeldes * und vor allem 
tragfähige Vertriebskonzepte. Experten aus der Kreditwirtschaft und aus 
Beratungsgesellschaften zeigen in dem von Dr. Anton Schmoll herausgegebenen 
Sammelband, wie innovative Vertriebsarbeit in verschiedenen Bankengruppen 
konzipiert und umgesetzt wird. Der erste Abschnitt dieses Handbuches widmet 
sich der Analyse der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des 
Firmenkundengeschäfts. Auf Basis der umfassenden zeb/Firmenkundenstudie 
werden die gegenwärtigen Herausforderungen dargestellt. Die verschiedenen 
Verbände haben neue Vertriebskonzepte entwickelt, um die Institute bei der 
Ausschöpfung ihrer Markt* und Ertragspotenziale wirkungsvoll zu 
unterstützen. Die Beiträge im zweiten Abschnitt stellen beispielhaft einige 
dieser Konzepte vor. Der dritte Abschnitt befasst sich mit erfolgreichen 
Beispielen zur Vertriebsoptimierung aus unterschiedlichen ,,Banken*Häusern". 
Sie zeigen sehr praxisorientiert konkrete Ansatzpunkte und Handlungsfelder 
zur Steigerung der Vertriebsleistung im Firmenkundengeschäft. Eindrucksvoll 
wird aufgezeigt, wie durch eine strukturierte Vorgehensweise gegenwärtige 
und zukünftige Geschäftspotenziale systematisch aufgespürt und in der Folge 
die Cross*Selling-Quote signifikant gesteigert werden kann. In allen 
Beiträgen kommt auch klar zum Ausdruck, dass im Fir¬menkundengeschäft an die 
Stelle eines reinen Produktverkaufes ein bedarfsorientierter Verkauf bzw. 
ein Bedarfsweckungsansatz treten muss, um nachhaltige Erfolge zu erzielen. 
Die Beiträge im vierten Abschnitt führen vor Augen, wie es durch innovative 
Produkte und Serviceleistungen gelingt, sich am Firmenkundenmarkt zu 
profilieren. Die mit der Wachstumsdynamik im erweiterten Binnenmarkt 
verbundenen Produktentwicklungen und Marktaufbauinvestitionen sind mit den 
traditionellen Instrumenten nicht mehr finanzierbar. Die Beiträge in diesem 
Buch geben einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Dimensionen 
des Vertriebs im Firmenkundengeschäft. Gleichzeitig liefern sie eine Fülle 
von praxisnahen Beispielen aus deutschen und österreichischen 
Kreditinstituten unterschiedlicher Größe und aus verschiedenen Sektoren. 
Damit bietet dieser Sammelband dem Leser gleichsam einen ,,grenz* und 
sektorübergreifenden Erfahrungsaustausch". Die hier vorgestellten Konzepte 
und Ideen geben aber nicht nur einen aktuellen Statusbericht, sondern 
liefern gute Anregungen für die Entwicklung der eigenen Vertriebsansätze. 
Harald Wagner, Filialleiter & Graf Wolfgang zu Castell, Bereichsleiter 
FÜRSTLICH CASTELL´SCHE BANK, CREDIT*CASSE AG. 
 
*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+*+* 
 
Subprimekrise. Die Subprimekrise hat nach Ansicht der Bundesanstalt für 
Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) deutlich gemacht, dass die 
systematische Deregulierung der vergangenen Jahre ein ,,gefährlicher Irrweg" 
gewesen sei. In die richtige Richtung verweise der Report des Financial 
Stability Forums über Maßnahmen zur Stärkung der Stabilität der Märkte und 
Finanzinstitutionen, sagte deren Präsident, Jochen Sanio, am Donnerstag in 
Bonn. Der unter der Leitung des italienischen Notenbankpräsidenten Mario 
Draghi entstandene Bericht definiere die Etappen für die kommende 
regulatorische ,,tour de force", die der Subprimekrise folgen werde. ,,Der 
Draghi*Report wird hoffentlich den entscheidenden Wendepunkt markieren und 
die große Schar der Apologeten eines weitgehenden ,laisser faire` für einige 
Zeit auf ihre Plätze verweisen", sagte Sanio. Mit dem Eigenkapitalstandard 
Basel II seien juristische Lücken des Vorgängers Basel II weitgehend 
geschlossen worden. Trotzdem forderte auch Sanio wegen der Subprime*Krise 
eine Überprüfung des Anfang 2007 eingeführten Standards. ,,Trotz aller 
Verbesserungen muss das Regelwerk noch einmal auf den Prüfstand." Im Lichte 
der Kreditkrise werde es wichtige Änderungen geben. ,,Vor allem die 
Eigenkapitalunterlegung für ABS*Transaktionen muss entscheidend verschärft 
werden", forderte Sanio. Für Banken, die stark in diesem Geschäftsbereich 
engagiert sind, sollten dann unterm Strich höhere Eigenkapi*talanforderungen 
herauskommen. Gleichzeitig wies er auf die möglichen Folgen staatlicher 
Eingriffe hin. Bei der Rettung angeschlagener Geldinstitute vor dem 
Zusammenbruch durch staatliche Institutionen bestehe die Gefahr, dass sich 
der Finanzmarkt zukünftig verantwortungsloser verhalte. ,,Banker, die meinen, 
sie genössen im Falle eines Falles unbegrenzten Versicherungsschutz, sind 
permanent der Versuchung ausgesetzt, übersteigerte Risiken einzugehen", 
meinte Jochen Sanio. Der Fall Bear Stearns habe eine neue Doktrin ins Leben 
gerufen, sagte Sanio: ,,Too connected to fail." Die Bank sei zu stark im 
Finanzmarkt vernetzt, als dass man das Institut hätte untergehen lassen 
können. Die dadurch geweckte Erwartung, dass Schlüsselspieler im 
internationalen Finanzgeschehen aufgefangen werden, hat beruhigend gewirkt", 
erklärte Sanio. Grundsätzlich lobte er staatliche Stützungen angeschlagener 
Banken, allen voran die Rettung der US*Investmentbank Bear Stearns durch die 
US*Notenbank. Sie habe die wegen des exorbitanten Kreditderivate-Geschäfts 
des Instituts unabsehbaren Folgen für das internationale Finanzsystem 
verhindert. Die staatlichen Institutionen hätten in schwierigen Situationen 
damit große Entscheidungsstärke bewiesen. 
 
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Risikovorsorge gegen Rough Trading. Als Reaktion auf den zunehmenden 
Reglementierungsdruck und auf Rough*Trading-Vorfälle zu Beginn des Jahres 
2008 überprüfen große Unternehmen überall auf der Welt ihre Systeme und 
Risiko*Management-Prozesse. Unter dem Begriff ,,Rough Trading" versteht man 
betrügerisches Handeln im Finanzwesen, ähnlich den Vorfällen bei der Société 
Générale, wo der 32*jährige Händler Jérome Kerviel die Bank um annähernd 
fünf Milliarden Euro geschädigt hat. Kerviel drohen nun bis zu sieben Jahre 
Haft sowie eine Geldstrafe in Höhe von 750.000 Euro. Er saß bereits fünf 
Wochen lang in Untersuchungshaft und hat zur Auflage bekommen, keine 
Handelsräume mehr zu betreten und bestimmte Kreise zu meiden. Bei der 
Überwachung von Handels*Transaktionen und beim Aufspüren von 
Mitarbeiter*Betrug setzen Banken zunehmend hochkomplexe IT-Systeme ein, um 
die Risiken bei unautorisiertem Handel frühzeitig zu identifizieren. Die Art 
von Software analysiert Daten aus verschiedenen Systemen: Risk Management, 

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

May 25, 2008 10:43 ET (14:43 GMT)

DJ BANKINGCLUB / Zukunftspreis 2008 geht an: Josef -3-

Human Resources, Compliance, Handel, Audit, Controlling, IT*Sicherheit und 
anderen. Verdächtige Strukturen oder Schlüsselindikatoren werden automatisch 
erkannt. Das System von Actimize, einem weltweit aktiven Hersteller von 
Transactional Risk Management Software, integriert dabei Informationen aus 
dem gesamten Unternehmen in einer intuitiven Recherche* und 
Fall*Management-Umgebung. Diese setzt das Informations-Mosaik zusammen und 
berechnet das Risiko, das ein Händler oder eine Gruppe von Händlern für die 
Firma darstellt. ,,In den letzten fünf Jahren haben wir eine Vielzahl von 
Systemen zum Schutz vor Mitarbeiter*Betrug und zur Überwachung des Handels 
in großen globalen Unternehmen eingeführt", berichtet David Sosna, CEO bei 
Actimize. Vor allem nach den letzten Rough*Trading-Vorfällen seien viele 
Finanzdienstleister an das Unternehmen herangetreten. Das Bewusstsein für 
Compliance*Risiken und deren frühzeitige Erkennung dürfte ohnehin in 
jüngerer Zeit merkbar gestiegen sein. 
 
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Viele Grüße aus Brauweiler bei Köln! 
 
Thorsten Hahn 
BANKINGCLUB 
 
+49 (2234) 989 9656 fon 
 
+49 (2234) 89 99 92 fax 
th@bankingclub.de mail 
 
Karl*Zörgiebel-Str. 23 
 
50259 Pulheim*Brauweiler 
 
Web: www.bankingclub.de 
 
Dies ist eine Mitteilung von BANKINGCLUB. Für den Inhalt ist ausschließlich 
BANKINGCLUB verantwortlich. 
 
 

(END) Dow Jones Newswires

May 25, 2008 10:43 ET (14:43 GMT)

© 2008 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Software-Rebound Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.