Stuttgart (ots) - Gewiss, die hohe Steuerbelastung auf Energie ist ein Ärgernis. Doch der Versuch, durch eine Senkung der Steuern den Preisanstieg spürbar zu dämpfen, kann nur scheitern. Selbst wenn man Dieselkraftstoff komplett von der Mehrwertsteuer befreite, wären damit gerade einmal die Kostensteigerungen der vergangenen sechs Monate ausgeglichen. Und auch nur dann, wenn man dem naiven Glauben anhängt, die Mineralölkonzerne würden die Entlastung Cent für Cent an ihre Kunden weitergeben. Das Pulver wäre schnell verschossen, die Rechnung aber stiege dauerhaft. Der Staat würde sich die fehlenden Milliarden beim Bürger woanders zurückholen.
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