New York (BoerseGo.de) - „Zu viele Hunde sind des Hasen Tod“. An den alten Jägerspruch erinnerte auch der heutige Verlauf der Wall Street. Der Aktienmarkt musste einfach zu viele negative Einfüsse verarbeiten. Kein Wunder also, dass heute alle Erholungsansätze erstickt wurden und die Märkte nach dem fast schon obligatorischen Schussausverkauf nahe den Tagestiefs schlossen.
Schon vor Börsenbeginn waren die Weichen Richtung Süden gestellt. Der gestern nach Börsenschluss gemeldete massive Verlust bei dem Dow-Titel American International Group, dem weltweit größten Versicherungskonzern, verdarb wieder mal die Stimmung für die Finanzwerte. Da auch die Investmentbanken und die Hypothekenriesen unter Druck gerieten, kam der gesamte Finanzsektor wieder mal ins Rutschen (zum Schluss minus 5,0%) und zog wie gewohnt den breiten Markt mit sich.
Die heute gemeldeten Einzelhandelsumsätze boten per Saldo wenig Trost. Die Verkaufszahlen fielen im Juli (in Läden, die bereits länger als ein Jahr geöffnet sind, also ohne Neueröffnungen) per Saldo schlechter aus als erwartet. Enttäuschungen gab es vor allem bei den Giganten Wal-Mart (der auch eine Verlangsamung für August ankündigte) und seinem Rivalen Target. Da der positive Effekt der Steuerschecks allmählich ausläuft, schlägt der von Benzinpreisexplosion und Lebensmittelverteuerung verursachte Kaufkraftverlust wieder stärker durch. Per Saldo verlor der spritpreisgeschädigte Einzelhandels-Sektor heute an der Wall Street 2,1%
Die heutigen Konjunkturzahlen fütterten sowohl die Bären als auch die Bullen. Die vor Börsenstart verkündeten wöchentlichen Arbeitslosenmeldungen setzen ihre Negativserie fort und kletterten auf 455.000 ( Vorwoche: 448.000). Erwartet wurde dagegen ein Rückgang auf 425.000. Um 10:00 US-Ostküstenzeit (16:00 MEZ) gab es zwar einen Grund zum Aufatmen. Die Zahl der noch nicht abgeschlossenen Eigenheimverkäufe stieg um 5,3% (Mai: minus 4,9%, Konsens: minus 1,0). Das ist zwar ein Anzeichen für eine Erholung des angeschlagenen Immobilienmarktes. Unter dem Druck der übrigen Faktoren verpuffte der Effekt der beruhigende Wirkung auf den Aktienmarkt aber rasch wieder.
Konjunkturkiller Öl schickt Einzelhandel und Transport in den Keller
Zu allem Überdruss verunsicherten auch die Jo-Jo-Bewegungen beim Öl. Der Energieträger zog, angeblich wegen eines Bombenattentats auf eine türkische Pipeline, wieder einmal zum Börsenstart scharf an und verdarb zusätzlich die Stimmung. Dann geriet der Rohstoffpreis wieder ins Rutschen, tauchte zeitweise unter den Vortagsschluss, drehte aber wieder und schloss mit einem Tagesgewinn von 1,30 Dollar, knapp unter der 120-Dollar-Marke. Per Saldo trug der Konjunkturkiller Öl, der nicht nur den Einzelhandelsbereich sondern auch die Transport-Titel in den Keller schickte, damit wieder zur heutigen Negativ-Bilanz bei.
Die Konsequenz: Der Dow Jones Industrial Average rutschte 1,93% auf 11.431 Punkte, der - für den breiten US-Aktienmarkt repräsentative - S&P 500 sank 1,79% auf 1.266 Punkte und der technologielastige Nasdaq Composite Index verlor 0,95 % auf 2.355 Punkte.
Dow Jones Average: Schluck aus der großen Pulle?
Im Dow Jones ging es heute bereits olympisch zu. Es gab nur 3 Medaillen, das heisst nur 3 Werte schnitten im grünen Bereich ab - bemerkenswerterweise alles Technologie-Titel. Vermutlich wirkte noch der ermunternde Cisco-Ausblick vom Dienstag nach. Der Netzwerkausstatter-Riese hatte von einer soliden Unternehmensnachfrage berichtet. Gold ging an Intel, die 3,82% auf 23,67 Dollar gewann. Die Citigroup glaubt, dass sich der neue Chip des Konzerns, genannt Atom, besser verkauft als erwartet. Die Komponente wird vor allem in Niedrigpreis-Laptops eingebaut. die Nachfrage nach diesen mobilen Rechnern sei „überraschend stark“.
Microsoft „gewann Silber“ und avancierte 1,37% auf 27,39 Dollar. Der Softwareriese war bereits gestern von der UBS zum Kauf empfohlen worden. Die Schweizer rechnen mit einem Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 15 bis 20 Milliarden, immerhin verfügen die Redmonter über gigantische Kassenbestände. Der „Bronze-Gewinner“ Hewlett Packard avancierte 0,80% auf 45,51 Dollar. Vielleicht halfen dem Weltmarktführer bei PCs die Zahlen des chinesischen Rivalen Lenovo, der einen Gewinnanstieg um 65% meldete.
Der Flop des Tages war die American International Group. Der Finanz-Goliath tauchte 18,05% auf 23,84 Dollar, der größte Tagesverlust den der Dow-Titel jemals erlitt. Die weltweit größte Versicherungsgruppe meldete gestern nach Börsenschluss ein Verlust von 5,4 Milliarden Dollar, schlimmer als befürchtet. Der Grund: Weitere hohe Abschreibungen wegen der Subprime-Krise.
Wal-Mart wurde mit minus 6,25% auf 56,96 Dollar abgestraft. Der Einzelhandelsriese steigerte seine Juli-Umsätze (in Läden, die bereits länger als ein Jahr geöffnet sind, also ohne Neueröffnungen) um 3% gegenüber Vorjahr - weniger als erwartet (Konsens-Erwartung: plus 3,4%). Für den August rechnet der Discountgigant außerdem mit einer Verlangsamung, weil der stimulierende Effekt der Steuerschecks ausläuft und der hohe Benzinpreis weiterhin die Kaufkraft der Verbraucher abschöpft. Der Konzern stellt nur ein Wachstum in der Spanne von 1 bis 2% in Aussicht.
Die Citigroup sackte um 6,24% auf 18,47 Dollar ab. Die Großbank hat in einem Rechtsstreit einer Schlichtung zugestimmt. Dabei geht es um ihren Handel mit Anleihen, die über Auktionen versteigert werden. Der Finanzkonzern kauft bestimmte Anleihen zurück und zahlt dafür an die Handelspartner, also die Investoren in diesen Anleihen, 7 Milliarden Dollar zurück. Außerdem leisten die New Yorker eine Geldbuße im Volumen von 100 Millionen Dollar an die zuständigen Aufsichtsbehörden.
S&P 500: Benzin statt Fashion
Wie gewohnt hatte der breit aufgestellte S&P mehr Gewinner, sogar auch im ölgeschädigten Einzelhandel. JC Penney sprang 6,11% auf 33,53 Dollar. Der Kaufhausbetreiber hob seine Gewinnprognose für das 2. Quartal deutlich an. Der Dienstleister stellt jetzt je Aktie eine Spanne von 0,52-0,54 Dollar in Aussicht (vorher: 0,38 Dollar, Konsens nach First Call: 0,39 Dollar). Urban Outfitters verbesserte sich 0,43% auf 32,74 Dollar. Die Textilkette steigerte ihre Juli-Umsätze (in Läden, die bereits länger als ein Jahr geöffnet sind, also ohne Neueröffnungen) um 13% gegenüber dem Vorjahr. Die Gesamtumsätze wuchsen sogar um 30% gegenüber dem Vorjahr.
Der an der New York Stock Exchange notierte Technologiekonzern Teradata Corporation avancierte 6,60% auf 24,40 Dollar. Die Firma stellt Computer her, die Unternehmen helfen, Geschäftstrends zu analysieren. Teradata hat heute die Gewinnerwartung des Marktes deutlich geschlagen. Gute Geschäfte in Europa, Mittlerer Osten und Afrika glichen die US-Schwäche aus, hieß es dort.
Polo Ralph Lauren gewann 1,84% auf 67,07 Dollar. Der Fashionkonzern wurde - wegen überraschend guter Quartalszahlen - vom Broker Morgan Keegan nachträglich von „Market Perform“ auf „Outperform“ verbessert.
Haynes International sprang sogar 23,16% auf 53,44 Dollar. Bei dem Hersteller von Metall-Legierungen hob JP Morgan heute das Urteil von „Neutral“ auf „Übergewichten“ an. Die Entscheidung ist eine Reaktion auf die guten Quartalszahlen des Metallverarbeiters, die mit einem optimistischen Ausblick garniert waren. Die Zahlen stärkten das Vertrauen in die Geschäfte von Haynes. Man glaube, dass sich der Markt besser entwickle als noch vor kurzem erwartet. Haynes könne seine Margen trotz wachsendem Wettbewerbsdruck ausweiten.
Sprint Nextel sprintete 6,13% auf 7,79 Dollar. Dort waren die Investoren wohl erleichtert, weil der Handydienstleister auf die Ausgabe von Wandelanleihen verzichtet.
Sogar die Gefängnisse leiden
Target sank dagegen 4,69% auf 45,76 Dollar. Der Discountriese folgte dem schlechten Beispiel seines Rivalen Wal-Mart und verkündete ebenfalls enttäuschende Verkaufszahlen. Die Juli-Umsätze (in Läden, die bereits länger als ein Jahr geöffnet sind, also ohne Neueröffnungen) schrumpften um 1,2% gegenüber Vorjahr (Konsens-Erwartung: minus 0,2%). Abercrombie & Fitch Co. plumpste 10,64% auf 49,80 Dollar. Wegen den explodierenden Sprit- und Lebensmittelpreisen sparen viele Amerikaner anscheinend jetzt bei der Bekleidung. Abercrombie & Fitch Co. zählt daher zu den Opfern der Ölpreisspirale. Die gehobene Textilkette berichtete, dass ihre Juli-Umsätze (in Läden, die bereits länger als ein Jahr geöffnet sind, also ohne Neueröffnungen) um 7% gegenüber Vorjahr gefallen sind (Konsens-Erwartung: minus 1,4%). Gleichzeitig kürzt der Einzelhändler seine Gewinnausblick für die 1. Jahreshälfte auf 1,56 Dollar je Aktie (vorher: Spanne von 1,61 bis 1,65 Dollar, Konsens: 1,62 Dollar).
Fannie Mae rutschte 14,22% auf 9,95 Dollar. Der angeschlagene Hypothekenriese wurde vorsorglich schon vor den morgen fälligen Quartalszahlen abgestraft. Der Schrecken, den die American international Group ihren Aktionären eingejagt hatte, diente wohl als schlechtes Omen. Der Rivale Freddie Mac verlor 9,24% auf 5,89 Dollar.
Merrill Lynch taumelte 8,42% auf 26,10 Dollar. Die Investmentbanken stecken in der Zwickmühle. Um die Finanzkrise besser zu überstehen, müssen sie frisches Kapital aufnehmen. Das aber verdirbt wiederum den Aktienkurs. Die Deutsche Bank kürzte heute ihre Gewinnschätzung für ihren US-Rivalen. Die Bank glaubt, dass die New Yorker in 2009 nur noch 2,30 Dollar je Aktie verdienen (vorher: 2,45 Dollar). Begründung: Weil Merrill Lynch zur Kapitalbeschaffung neue Aktien ausgibt, muss der vorhandene Gesamtgewinn künftig auf eine größere Anzahl von Anteilscheinen aufgeteilt werden. Der Konkurrent Lehman Brothers tauchte 12,91% auf 17,67 Dollar.
King Pharmaceuticals implodierte 17,47% auf 10,11 Dollar. Der Pillenhersteller meldete einen schmerzlichen Gewinn- und Umsatzeinbruch. Schuld daran sei der wachsende Konkurrenzdruck durch billigere Nachahmerprodukte (Generika) für sein Bluthochdrucks-Medikament Altace. Im vergangenen September war ein schützendes Patent dafür von einem Gericht gestrichen worden.
Corrections Corporation of America fiel 8,07% auf 25,98 Dollar. Hinter diesem euphemistischen Namen verbirgt sich ein Gefängnisbetreiber. Der im staatlichen Auftrag arbeitende Strafgefangenen-Verwalter meldet zwar einen Gewinnanstieg um 15%, weil er mehr Sträfling aus Kalifornien und Arizona erhielt, kürzte aber seinen Ausblick für das Gesamtjahr.
Imax gab 4,21% auf 7,50 Dollar ab. Der Kino-Spezialist verpasste bei Gewinn und Umsatz die Erwartungen.
Dynegy wurde 3,31% billiger und schloss auf 6,13 Dollar. Der Stromversorger meldete einen Umsatzeinbruch von 61% gegenüber Vorjahr und deutlich mehr Verlust als befürchtet. Dazu habe auch die Flutkatastrophe im Mittleren Westen der USA beigetragen, hieß es.
Nasdaq: Chip, Chip, Hurra
Zeitweise sah es so aus als könne sich die Nasdaq dem Abwärtssog entziehen. Vermutlich wirkte noch der ermunternde Cisco-Ausblick vom Dienstag nach. Der Netzwerkausstatter-Riese hatte von einer soliden Unternehmensnachfrage berichtet. Zeitweise pendelte der technologielastige Index sogar in den grünen Bereich, beflügelt von den gut aufgelegten Chip-Titeln, kapitulierte aber dann in der späten Ausverkaufsstimmung. Der Philadelphia Semiconductor Sector Index, der 19 Halbleiter-Titel erfasst, verteidigte aber einen Tagesgewinn von 1,54% auf 359,65 Punkte. Advanced Micro Devices (AMD) gewann, vermutlich im Sog seines Rivalen Intel, 4,79% auf 5,03 Dollar. Der Speicherchiphersteller und Handyzuliefer Sandisk kletterte 6,10% auf 16,17 Dollar.
Micron Technology, ebenfalls ein Speicherchip-Produzent, avancierte 2,41% auf 5,10 Dollar. Der Broker Oppenheimer lobte heute dessen Analystentagung vom Dienstag, die einen generell positiven Einblick in die aktuelle Situation verschafft habe.
Apple bröckelte 0,38% auf 163,57 Dollar. Der Smartphone-Rivale Research in Motion, Hersteller des BlackBerry, gab 0,04% preis und schloss auf 127,25 Dollar. Dort stützte ein Kommentar der Citigroup. Die Bank rechnet damit, dass dessen neues Handy BlackBerry „Bold“ für eine starke 2. Jahreshälfte sorgt.
Internet: Teuer erkaufte olympische Gewinne
Yahoo gewann 0,95% auf 20,19 Dollar. Die Schlammschlacht um den Portalbetreiber hält an, berichtet die Tageszeitung New York Post. Danach hat Microsoft CEO Steve Ballmer seine Hoffnung noch nicht aufgegeben, den Internetpionier möglichst billig zu kaufen. Daher würde sich der Softwarekonzern sich laufend negativ zu Yahoo äußern, um Yahoo-CEO Yang aus dem Amt zu drängen, der versucht, einen möglichst guten Preis für sein Unternehmen herauszuholen. Die Meldung, dass der Aktivist Carl Icahn einen Sitz im Yahoo-Aufsichtsrat (Board) ertrutzt hat, regte heute wohl auch Spekulationen über strategische Schritte an. Google stand im Schatten und verlor 1,48% auf 479,12 Dollar.
Sina Corp. plumpste 7,72% auf 40,55 Dollar. Eigentlich hatte der chinesische Portalbetreiber gestern nach Börsenschluss gute Zahlen gemeldet. Immerhin wurde der Quartalsgewinn mehr als verdoppelt und übertraf die Erwartungen. Das Anzeigenaufkommen sei bereits schon vor den Olympischen Spielen scharf angezogen, hieß es. Sina rechnet für das laufende Quartal mit einer weiteren Beschleunigung. Die Investoren reagierten aber verstimmt auf den Hinweis, dass die Ausgaben für Verkäufe und Marketing scharf gestiegen sind. Die Citigroup kürzte ihr Kursziel um 10 Dollar auf 55 Dollar. Der Kostenanstieg erzwinge eine Neueinschätzung des anzeigenorientierten Geschäfts, hieß es. Der Broker Kaufman Brothers kürzte sein Kursziel wegen des Kostenanstiegs auf 70 Dollar (vorher: 78 Dollar). Man bleibe aber für die langfristigen Perspektiven optimistisch. Baidu.com, Chinas Marktführer bei den Suchmaschinen, wurde wohl in Sippenhaft genommen und verlor solidarische 3,30 % auf 327,62 Dollar.
Amazon.com gab 1,46% auf 76,95 Dollar ab. Die E-Commerce-Aktie litt gleich unter 3 negativen Faktoren: 1. Der steigende Ölpreis, der die Kaufkraft der Verbraucher abschöpft, 2. Die hohe Zahl der Arbeitslosenmeldungen, die ebenfalls weniger Kaufkraft bedeuten und 3. Die enttäuschenden Juli-Umsätze von Rivalen wie Wal-Mart oder Target. Der Rivale Ebay avancierte dagegen anämische 0,08% auf 25,46 Dollar. Die genannten 3 Belastungsfaktoren sollten eigentlich auch beim Auktionsgeschäft gelten, die Wall Street hat aber eben ihre eigene Logik. Blue Nile gewann 2,49% auf 41,13 Dollar. Der Online-Juwelier hatte beretis am Dienstag die Gewinnerwartung der Wall Street geschlagen.
VeriSign rutschte dagegen 12,72% auf 29,57 Dollar. Das Unternehmen, dass Infrastruktur für das Internet anbietet, hatte seinen Verlust wegen Umstrukturierungskosten ausgeweitet. Der Broker Oppenheimer kappte die Aktie von „Outperform“ auf „Perform“ (etwa: „Neutral“) und das Kursziel von 46 auf 36 Dollar. Der Broker Stifel Nicolaus blieb zwar bei der Empfehlung „Kaufen“, korrigierte sein Kursziel aber von 50 Dollar auf 45 Dollar.
Öl: Probleme in der Türkei
Das Öl unterbrach heute seine Korrektur. Anlass war die Schließung einer Pipeline in der Türkei, berichten MarketWatch und Bloomberg. Laut Bloomberg war dort eine Pipeline bombardiert worden. Nach einem volatilen Tagesverlauf gewann der Crude-Kontrakt für September heute 1,30 Dollar auf 119,88 Dollar, zeitweise stieg er auf 121,78 Dollar, berichtet Bloomberg.
Gold: Fünfter Rückgang in Folge
Das Gold setzte seinen Preisrutsch fort. Auch heute reagierte das Metall wieder auf die Erholung des Dollars, berichtet MarketWatch. Der Gold-Kontrakt für Dezember fiel heute 5,10 Dollar auf 877,90 Dollar, der fünfte Rückgang in Folge.
Schon vor Börsenbeginn waren die Weichen Richtung Süden gestellt. Der gestern nach Börsenschluss gemeldete massive Verlust bei dem Dow-Titel American International Group, dem weltweit größten Versicherungskonzern, verdarb wieder mal die Stimmung für die Finanzwerte. Da auch die Investmentbanken und die Hypothekenriesen unter Druck gerieten, kam der gesamte Finanzsektor wieder mal ins Rutschen (zum Schluss minus 5,0%) und zog wie gewohnt den breiten Markt mit sich.
Die heute gemeldeten Einzelhandelsumsätze boten per Saldo wenig Trost. Die Verkaufszahlen fielen im Juli (in Läden, die bereits länger als ein Jahr geöffnet sind, also ohne Neueröffnungen) per Saldo schlechter aus als erwartet. Enttäuschungen gab es vor allem bei den Giganten Wal-Mart (der auch eine Verlangsamung für August ankündigte) und seinem Rivalen Target. Da der positive Effekt der Steuerschecks allmählich ausläuft, schlägt der von Benzinpreisexplosion und Lebensmittelverteuerung verursachte Kaufkraftverlust wieder stärker durch. Per Saldo verlor der spritpreisgeschädigte Einzelhandels-Sektor heute an der Wall Street 2,1%
Die heutigen Konjunkturzahlen fütterten sowohl die Bären als auch die Bullen. Die vor Börsenstart verkündeten wöchentlichen Arbeitslosenmeldungen setzen ihre Negativserie fort und kletterten auf 455.000 ( Vorwoche: 448.000). Erwartet wurde dagegen ein Rückgang auf 425.000. Um 10:00 US-Ostküstenzeit (16:00 MEZ) gab es zwar einen Grund zum Aufatmen. Die Zahl der noch nicht abgeschlossenen Eigenheimverkäufe stieg um 5,3% (Mai: minus 4,9%, Konsens: minus 1,0). Das ist zwar ein Anzeichen für eine Erholung des angeschlagenen Immobilienmarktes. Unter dem Druck der übrigen Faktoren verpuffte der Effekt der beruhigende Wirkung auf den Aktienmarkt aber rasch wieder.
Konjunkturkiller Öl schickt Einzelhandel und Transport in den Keller
Zu allem Überdruss verunsicherten auch die Jo-Jo-Bewegungen beim Öl. Der Energieträger zog, angeblich wegen eines Bombenattentats auf eine türkische Pipeline, wieder einmal zum Börsenstart scharf an und verdarb zusätzlich die Stimmung. Dann geriet der Rohstoffpreis wieder ins Rutschen, tauchte zeitweise unter den Vortagsschluss, drehte aber wieder und schloss mit einem Tagesgewinn von 1,30 Dollar, knapp unter der 120-Dollar-Marke. Per Saldo trug der Konjunkturkiller Öl, der nicht nur den Einzelhandelsbereich sondern auch die Transport-Titel in den Keller schickte, damit wieder zur heutigen Negativ-Bilanz bei.
Die Konsequenz: Der Dow Jones Industrial Average rutschte 1,93% auf 11.431 Punkte, der - für den breiten US-Aktienmarkt repräsentative - S&P 500 sank 1,79% auf 1.266 Punkte und der technologielastige Nasdaq Composite Index verlor 0,95 % auf 2.355 Punkte.
Dow Jones Average: Schluck aus der großen Pulle?
Im Dow Jones ging es heute bereits olympisch zu. Es gab nur 3 Medaillen, das heisst nur 3 Werte schnitten im grünen Bereich ab - bemerkenswerterweise alles Technologie-Titel. Vermutlich wirkte noch der ermunternde Cisco-Ausblick vom Dienstag nach. Der Netzwerkausstatter-Riese hatte von einer soliden Unternehmensnachfrage berichtet. Gold ging an Intel, die 3,82% auf 23,67 Dollar gewann. Die Citigroup glaubt, dass sich der neue Chip des Konzerns, genannt Atom, besser verkauft als erwartet. Die Komponente wird vor allem in Niedrigpreis-Laptops eingebaut. die Nachfrage nach diesen mobilen Rechnern sei „überraschend stark“.
Microsoft „gewann Silber“ und avancierte 1,37% auf 27,39 Dollar. Der Softwareriese war bereits gestern von der UBS zum Kauf empfohlen worden. Die Schweizer rechnen mit einem Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 15 bis 20 Milliarden, immerhin verfügen die Redmonter über gigantische Kassenbestände. Der „Bronze-Gewinner“ Hewlett Packard avancierte 0,80% auf 45,51 Dollar. Vielleicht halfen dem Weltmarktführer bei PCs die Zahlen des chinesischen Rivalen Lenovo, der einen Gewinnanstieg um 65% meldete.
Der Flop des Tages war die American International Group. Der Finanz-Goliath tauchte 18,05% auf 23,84 Dollar, der größte Tagesverlust den der Dow-Titel jemals erlitt. Die weltweit größte Versicherungsgruppe meldete gestern nach Börsenschluss ein Verlust von 5,4 Milliarden Dollar, schlimmer als befürchtet. Der Grund: Weitere hohe Abschreibungen wegen der Subprime-Krise.
Wal-Mart wurde mit minus 6,25% auf 56,96 Dollar abgestraft. Der Einzelhandelsriese steigerte seine Juli-Umsätze (in Läden, die bereits länger als ein Jahr geöffnet sind, also ohne Neueröffnungen) um 3% gegenüber Vorjahr - weniger als erwartet (Konsens-Erwartung: plus 3,4%). Für den August rechnet der Discountgigant außerdem mit einer Verlangsamung, weil der stimulierende Effekt der Steuerschecks ausläuft und der hohe Benzinpreis weiterhin die Kaufkraft der Verbraucher abschöpft. Der Konzern stellt nur ein Wachstum in der Spanne von 1 bis 2% in Aussicht.
Die Citigroup sackte um 6,24% auf 18,47 Dollar ab. Die Großbank hat in einem Rechtsstreit einer Schlichtung zugestimmt. Dabei geht es um ihren Handel mit Anleihen, die über Auktionen versteigert werden. Der Finanzkonzern kauft bestimmte Anleihen zurück und zahlt dafür an die Handelspartner, also die Investoren in diesen Anleihen, 7 Milliarden Dollar zurück. Außerdem leisten die New Yorker eine Geldbuße im Volumen von 100 Millionen Dollar an die zuständigen Aufsichtsbehörden.
S&P 500: Benzin statt Fashion
Wie gewohnt hatte der breit aufgestellte S&P mehr Gewinner, sogar auch im ölgeschädigten Einzelhandel. JC Penney sprang 6,11% auf 33,53 Dollar. Der Kaufhausbetreiber hob seine Gewinnprognose für das 2. Quartal deutlich an. Der Dienstleister stellt jetzt je Aktie eine Spanne von 0,52-0,54 Dollar in Aussicht (vorher: 0,38 Dollar, Konsens nach First Call: 0,39 Dollar). Urban Outfitters verbesserte sich 0,43% auf 32,74 Dollar. Die Textilkette steigerte ihre Juli-Umsätze (in Läden, die bereits länger als ein Jahr geöffnet sind, also ohne Neueröffnungen) um 13% gegenüber dem Vorjahr. Die Gesamtumsätze wuchsen sogar um 30% gegenüber dem Vorjahr.
Der an der New York Stock Exchange notierte Technologiekonzern Teradata Corporation avancierte 6,60% auf 24,40 Dollar. Die Firma stellt Computer her, die Unternehmen helfen, Geschäftstrends zu analysieren. Teradata hat heute die Gewinnerwartung des Marktes deutlich geschlagen. Gute Geschäfte in Europa, Mittlerer Osten und Afrika glichen die US-Schwäche aus, hieß es dort.
Polo Ralph Lauren gewann 1,84% auf 67,07 Dollar. Der Fashionkonzern wurde - wegen überraschend guter Quartalszahlen - vom Broker Morgan Keegan nachträglich von „Market Perform“ auf „Outperform“ verbessert.
Haynes International sprang sogar 23,16% auf 53,44 Dollar. Bei dem Hersteller von Metall-Legierungen hob JP Morgan heute das Urteil von „Neutral“ auf „Übergewichten“ an. Die Entscheidung ist eine Reaktion auf die guten Quartalszahlen des Metallverarbeiters, die mit einem optimistischen Ausblick garniert waren. Die Zahlen stärkten das Vertrauen in die Geschäfte von Haynes. Man glaube, dass sich der Markt besser entwickle als noch vor kurzem erwartet. Haynes könne seine Margen trotz wachsendem Wettbewerbsdruck ausweiten.
Sprint Nextel sprintete 6,13% auf 7,79 Dollar. Dort waren die Investoren wohl erleichtert, weil der Handydienstleister auf die Ausgabe von Wandelanleihen verzichtet.
Sogar die Gefängnisse leiden
Target sank dagegen 4,69% auf 45,76 Dollar. Der Discountriese folgte dem schlechten Beispiel seines Rivalen Wal-Mart und verkündete ebenfalls enttäuschende Verkaufszahlen. Die Juli-Umsätze (in Läden, die bereits länger als ein Jahr geöffnet sind, also ohne Neueröffnungen) schrumpften um 1,2% gegenüber Vorjahr (Konsens-Erwartung: minus 0,2%). Abercrombie & Fitch Co. plumpste 10,64% auf 49,80 Dollar. Wegen den explodierenden Sprit- und Lebensmittelpreisen sparen viele Amerikaner anscheinend jetzt bei der Bekleidung. Abercrombie & Fitch Co. zählt daher zu den Opfern der Ölpreisspirale. Die gehobene Textilkette berichtete, dass ihre Juli-Umsätze (in Läden, die bereits länger als ein Jahr geöffnet sind, also ohne Neueröffnungen) um 7% gegenüber Vorjahr gefallen sind (Konsens-Erwartung: minus 1,4%). Gleichzeitig kürzt der Einzelhändler seine Gewinnausblick für die 1. Jahreshälfte auf 1,56 Dollar je Aktie (vorher: Spanne von 1,61 bis 1,65 Dollar, Konsens: 1,62 Dollar).
Fannie Mae rutschte 14,22% auf 9,95 Dollar. Der angeschlagene Hypothekenriese wurde vorsorglich schon vor den morgen fälligen Quartalszahlen abgestraft. Der Schrecken, den die American international Group ihren Aktionären eingejagt hatte, diente wohl als schlechtes Omen. Der Rivale Freddie Mac verlor 9,24% auf 5,89 Dollar.
Merrill Lynch taumelte 8,42% auf 26,10 Dollar. Die Investmentbanken stecken in der Zwickmühle. Um die Finanzkrise besser zu überstehen, müssen sie frisches Kapital aufnehmen. Das aber verdirbt wiederum den Aktienkurs. Die Deutsche Bank kürzte heute ihre Gewinnschätzung für ihren US-Rivalen. Die Bank glaubt, dass die New Yorker in 2009 nur noch 2,30 Dollar je Aktie verdienen (vorher: 2,45 Dollar). Begründung: Weil Merrill Lynch zur Kapitalbeschaffung neue Aktien ausgibt, muss der vorhandene Gesamtgewinn künftig auf eine größere Anzahl von Anteilscheinen aufgeteilt werden. Der Konkurrent Lehman Brothers tauchte 12,91% auf 17,67 Dollar.
King Pharmaceuticals implodierte 17,47% auf 10,11 Dollar. Der Pillenhersteller meldete einen schmerzlichen Gewinn- und Umsatzeinbruch. Schuld daran sei der wachsende Konkurrenzdruck durch billigere Nachahmerprodukte (Generika) für sein Bluthochdrucks-Medikament Altace. Im vergangenen September war ein schützendes Patent dafür von einem Gericht gestrichen worden.
Corrections Corporation of America fiel 8,07% auf 25,98 Dollar. Hinter diesem euphemistischen Namen verbirgt sich ein Gefängnisbetreiber. Der im staatlichen Auftrag arbeitende Strafgefangenen-Verwalter meldet zwar einen Gewinnanstieg um 15%, weil er mehr Sträfling aus Kalifornien und Arizona erhielt, kürzte aber seinen Ausblick für das Gesamtjahr.
Imax gab 4,21% auf 7,50 Dollar ab. Der Kino-Spezialist verpasste bei Gewinn und Umsatz die Erwartungen.
Dynegy wurde 3,31% billiger und schloss auf 6,13 Dollar. Der Stromversorger meldete einen Umsatzeinbruch von 61% gegenüber Vorjahr und deutlich mehr Verlust als befürchtet. Dazu habe auch die Flutkatastrophe im Mittleren Westen der USA beigetragen, hieß es.
Nasdaq: Chip, Chip, Hurra
Zeitweise sah es so aus als könne sich die Nasdaq dem Abwärtssog entziehen. Vermutlich wirkte noch der ermunternde Cisco-Ausblick vom Dienstag nach. Der Netzwerkausstatter-Riese hatte von einer soliden Unternehmensnachfrage berichtet. Zeitweise pendelte der technologielastige Index sogar in den grünen Bereich, beflügelt von den gut aufgelegten Chip-Titeln, kapitulierte aber dann in der späten Ausverkaufsstimmung. Der Philadelphia Semiconductor Sector Index, der 19 Halbleiter-Titel erfasst, verteidigte aber einen Tagesgewinn von 1,54% auf 359,65 Punkte. Advanced Micro Devices (AMD) gewann, vermutlich im Sog seines Rivalen Intel, 4,79% auf 5,03 Dollar. Der Speicherchiphersteller und Handyzuliefer Sandisk kletterte 6,10% auf 16,17 Dollar.
Micron Technology, ebenfalls ein Speicherchip-Produzent, avancierte 2,41% auf 5,10 Dollar. Der Broker Oppenheimer lobte heute dessen Analystentagung vom Dienstag, die einen generell positiven Einblick in die aktuelle Situation verschafft habe.
Apple bröckelte 0,38% auf 163,57 Dollar. Der Smartphone-Rivale Research in Motion, Hersteller des BlackBerry, gab 0,04% preis und schloss auf 127,25 Dollar. Dort stützte ein Kommentar der Citigroup. Die Bank rechnet damit, dass dessen neues Handy BlackBerry „Bold“ für eine starke 2. Jahreshälfte sorgt.
Internet: Teuer erkaufte olympische Gewinne
Yahoo gewann 0,95% auf 20,19 Dollar. Die Schlammschlacht um den Portalbetreiber hält an, berichtet die Tageszeitung New York Post. Danach hat Microsoft CEO Steve Ballmer seine Hoffnung noch nicht aufgegeben, den Internetpionier möglichst billig zu kaufen. Daher würde sich der Softwarekonzern sich laufend negativ zu Yahoo äußern, um Yahoo-CEO Yang aus dem Amt zu drängen, der versucht, einen möglichst guten Preis für sein Unternehmen herauszuholen. Die Meldung, dass der Aktivist Carl Icahn einen Sitz im Yahoo-Aufsichtsrat (Board) ertrutzt hat, regte heute wohl auch Spekulationen über strategische Schritte an. Google stand im Schatten und verlor 1,48% auf 479,12 Dollar.
Sina Corp. plumpste 7,72% auf 40,55 Dollar. Eigentlich hatte der chinesische Portalbetreiber gestern nach Börsenschluss gute Zahlen gemeldet. Immerhin wurde der Quartalsgewinn mehr als verdoppelt und übertraf die Erwartungen. Das Anzeigenaufkommen sei bereits schon vor den Olympischen Spielen scharf angezogen, hieß es. Sina rechnet für das laufende Quartal mit einer weiteren Beschleunigung. Die Investoren reagierten aber verstimmt auf den Hinweis, dass die Ausgaben für Verkäufe und Marketing scharf gestiegen sind. Die Citigroup kürzte ihr Kursziel um 10 Dollar auf 55 Dollar. Der Kostenanstieg erzwinge eine Neueinschätzung des anzeigenorientierten Geschäfts, hieß es. Der Broker Kaufman Brothers kürzte sein Kursziel wegen des Kostenanstiegs auf 70 Dollar (vorher: 78 Dollar). Man bleibe aber für die langfristigen Perspektiven optimistisch. Baidu.com, Chinas Marktführer bei den Suchmaschinen, wurde wohl in Sippenhaft genommen und verlor solidarische 3,30 % auf 327,62 Dollar.
Amazon.com gab 1,46% auf 76,95 Dollar ab. Die E-Commerce-Aktie litt gleich unter 3 negativen Faktoren: 1. Der steigende Ölpreis, der die Kaufkraft der Verbraucher abschöpft, 2. Die hohe Zahl der Arbeitslosenmeldungen, die ebenfalls weniger Kaufkraft bedeuten und 3. Die enttäuschenden Juli-Umsätze von Rivalen wie Wal-Mart oder Target. Der Rivale Ebay avancierte dagegen anämische 0,08% auf 25,46 Dollar. Die genannten 3 Belastungsfaktoren sollten eigentlich auch beim Auktionsgeschäft gelten, die Wall Street hat aber eben ihre eigene Logik. Blue Nile gewann 2,49% auf 41,13 Dollar. Der Online-Juwelier hatte beretis am Dienstag die Gewinnerwartung der Wall Street geschlagen.
VeriSign rutschte dagegen 12,72% auf 29,57 Dollar. Das Unternehmen, dass Infrastruktur für das Internet anbietet, hatte seinen Verlust wegen Umstrukturierungskosten ausgeweitet. Der Broker Oppenheimer kappte die Aktie von „Outperform“ auf „Perform“ (etwa: „Neutral“) und das Kursziel von 46 auf 36 Dollar. Der Broker Stifel Nicolaus blieb zwar bei der Empfehlung „Kaufen“, korrigierte sein Kursziel aber von 50 Dollar auf 45 Dollar.
Öl: Probleme in der Türkei
Das Öl unterbrach heute seine Korrektur. Anlass war die Schließung einer Pipeline in der Türkei, berichten MarketWatch und Bloomberg. Laut Bloomberg war dort eine Pipeline bombardiert worden. Nach einem volatilen Tagesverlauf gewann der Crude-Kontrakt für September heute 1,30 Dollar auf 119,88 Dollar, zeitweise stieg er auf 121,78 Dollar, berichtet Bloomberg.
Gold: Fünfter Rückgang in Folge
Das Gold setzte seinen Preisrutsch fort. Auch heute reagierte das Metall wieder auf die Erholung des Dollars, berichtet MarketWatch. Der Gold-Kontrakt für Dezember fiel heute 5,10 Dollar auf 877,90 Dollar, der fünfte Rückgang in Folge.
(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Maier Gerhard, Redakteur)
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