Die Deutsche EuroShop (DES)
Der Umsatz war von 45,6 im Vorjahreszeitraum auf 55,2 Millionen Euro gestiegen, der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) hatte von 37,8 auf 46 Millionen Euro zugelegt. Unter dem Strich stand ein Plus von 21,6 Millionen (13,5) Millionen Euro zu Buche. Für Wachstum sorgten bei dem an derzeit 16 Einkaufscentern beteiligten Unternehmen vor allem die Galerien in Danzig und Hameln, die im vergangenen Oktober und in diesem März eröffnet wurden.
Im laufenden Jahr soll der Umsatz unverändert auf 110 bis 113 Millionen Euro steigen, 2009 sollen es 119 bis 121 Millionen Euro sein. Das EBIT wird nach Einschätzung des Unternehmens im laufenden Jahr bei 90 bis 92 Millionen Euro liegen, 2009 sollen es nach Eröffnung von noch im Bau befindlichen Objekten 100 bis 102 Millionen Euro sein. Das Investitionsziel von 150 bis 200 Millionen Euro will EuroShop mit dem Erwerb eines neuen Einkaufszentrums in Deutschland mit einem Volumen von 120 bis 140 Millionen Euro erreichen. Um was es sich dabei genau handelt, wollte Finanzvorstand Olaf G. Borkers nicht sagen.
Ursprünglich hatte das Unternehmen noch mehr Projekte im Visier gehabt, eines davon in der Türkei. Dieses hatte sich genauso wie auch zwei deutsche Projekte zerschlagen. Anders als von Vorstandschef Claus-Matthias Böge noch im März erwartet, waren die Preise für die deutschen Objekte nicht zurückgegangen.
Die Stadtgalerie in Passau will die Gesellschaft wie geplant im September eröffnen. Sämtliche Ladenflächen seien langfristig an renommierte Einzelhandelsunternehmen vermietet. Trotz Umsatzrückgängen im Textil- und Lebensmittelhandel rechnet DES mit stabilen Miteingängen. Von der Krise mancher Einzelhändler dürfe nicht gleich auf die ganze Branche geschlossen werden, sagte Finanzchef Borkers.
Von den eigenen Häusern im Portfolio will DES keines abgegeben. An der Börse notierte die Aktie gegen Mittag mit einem Plus von 1,78 Prozent bei 23,46 Euro./sc/hosfb/tw
ISIN DE0007480204
AXC0194 2008-08-14/12:41
