Die US-Aktienmärkte haben am Montag im Minus geschlossen. Börsianern zufolge hätten erneut Sorgen über den Finanzsektor die Stimmung deutlich gedrückt und zwar so, dass auch die erwartet ausgefallenen Nachrichten aus der Immobilienbranche die Händler nicht milde stimmen konnten. Diese warteten auf konkrete Zeichen, dass Banken und Investmenthäuser die Finanzkrise nach mehr als einem Jahr endlich hinter sich gelassen haben, so Börsianer.
Der Leitindex Dow Jones (DJIA)
Die Stimmung unter den US-Hausbauern im August gemessen am NAHB-Hausmarktindex war wie erwartet unverändert. Der Indikator der National Association of Homebuilders (NAHB) verharrte mit 16 Punkten auf seinem Vormonatswert. Volkswirte hatten mit dieser Entwicklung gerechnet. Der NAHB-Index ist ein Stimmungsbarometer der nationalen Organisation der Wohnungsbauunternehmen. Ein Wert unter 50 Punkten signalisiert, dass die Mehrheit der Hausbauer die Bedingungen negativ beurteilt.
Finanzwerte gehörten zu den größten Verlierern. Fannie Mae
Lehman Brothers
Titel von Häuserbauern waren bereits vor der Veröffentlichung
des NAHB-Hausmarktindex unter Druck geraten und büßten bis zum
Handelsschluss weiter ein. Toll Brothers
Positiv hingegen wirkten sich Meldungen aus Japan für Werte der
Union BanCal Corp.
Der leicht gestiegene Ölpreis hatte den entsprechenden
Branchentiteln einen leicht positiven Start beschert. Zum
Handelsende bewahrte der wieder leicht höhere Preis für das schwarze
Gold die Aktien der Ölunternehmen vor einem ähnlich deutlichen Minus
wie der Gesamtmarkt. So verloren Papiere von Chevron
AXC0172 2008-08-18/22:33
