DJ E.ON Ruhrgas spürt keine Beeinträchtigung von Georgien-Konflikt
STAVANGER (Dow Jones)--Die politischen Differenzen zwischen Europa und Russland über den Konflikt in Georgien haben das Geschäft der E.ON Ruhrgas AG bisher nicht beeinträchtigt. "Mein Eindruck ist, dass die Russen versuchen, Politik und Wirtschaft zu trennen", sagte der Vorstandsvorsitzende Bernhard Reutersberg am Mittwoch. "Bis jetzt hat es keinen direkten Einfluss auf unser Geschäft gegeben", fügte er hinzu.
Reutersberg wies am Rande einer Konferenz in Norwegen allerdings darauf hin, dass sich das Klima der Beziehungen verändere. Er nannte als Beispiel die geplante Ostsee-Pipeline "Nordstream", an der die E.ON-Tochter mit 20% beteiligt ist. Die Anrainerstaaten könnten durch den Konflikt um Georgien zunehmend skeptischer hinsichtlich des Projekts werden, sagte der Manager.
Die Pipeline soll Erdgas über den Meerweg direkt von Russland nach Deutschland leiten. Damit wäre ein Transit über Polen, Weißrussland und die Ukraine nicht mehr nötig. Das Projekt hat in verschiedenen Ländern Widerstand hervorgerufen.
Webseite: http://www.eon-ruhrgas.com - Von Jan Hromadko, Dow Jones Newswires; +49 (0) 69 29725 104; unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/mmr/kla
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August 27, 2008 09:00 ET (13:00 GMT)
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