Düsseldorf (BoerseGo.de) - Durch die verspätete Auslieferung des Militärtransporters A400M drohen dem europäischen Luftfahrtkonzern erhebliche Strafzahlungen. Verteidigungsminister Fanz-Josef Jung wolle die Lieferverzögerungen nicht hinnehmen und poche auf die Einhaltung der rund acht Milliarden Euro schweren Verträge, berichtet das "Handelsblatt". Nach Informationen der Zeitung aus Regierungskreisen hat EADS-Chef Louis Gallois dies bereits Anfang August schriftlich mitgeteilt und mehrfach bekräftigt.
Offiziell wird laut EADS mit einer Verzögerung von einem Jahr gerechnet. Experten tippen jedoch auf einen weit längeren Zeitraum. "Ich glaube bestenfalls an eine Erstauslieferung Ende 2010", sagte Patrick Bellouard, Chef der Rüstungsagentur Oscar, dem Handelsblatt. Durch die drohenden Konventionalstrafen droht dem Konzern laut Gallois eine "unhaltbare" Situation, da die Mehrkosten schon jetzt dafür sorgen, dass der A400M "ein hochgradig negatives Geschäft" sei und die "globale finanzielle Bilanz der EADS" belaste. Auf die Frage des Verteidungsminsiteriums wie groß die Verzögerung tatsächlich ist, gab EADS bisher noch keine Auskunft.
Offiziell wird laut EADS mit einer Verzögerung von einem Jahr gerechnet. Experten tippen jedoch auf einen weit längeren Zeitraum. "Ich glaube bestenfalls an eine Erstauslieferung Ende 2010", sagte Patrick Bellouard, Chef der Rüstungsagentur Oscar, dem Handelsblatt. Durch die drohenden Konventionalstrafen droht dem Konzern laut Gallois eine "unhaltbare" Situation, da die Mehrkosten schon jetzt dafür sorgen, dass der A400M "ein hochgradig negatives Geschäft" sei und die "globale finanzielle Bilanz der EADS" belaste. Auf die Frage des Verteidungsminsiteriums wie groß die Verzögerung tatsächlich ist, gab EADS bisher noch keine Auskunft.
(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Gansneder Thomas, Redakteur)
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