Haar bei München (ots) -
- Querverweis: Die aktuelle Ausgabe der ZERTIFIKATEWOCHE liegt in der digitalen Pressemappe zum Download vor und ist unter http://www.presseportal.de/dokumente abrufbar -
In den aktuellen Diskussionen bei ARD und ZDF sind im Zuge der Lehman-Brothers-Insolvenz Zertifikate in die öffentliche Kritik geraten. Lehman Brothers hatten auch in Deutschland Zertifikate emittiert und dementsprechend sind auch in der Bundesrepublik Anleger betroffen. In der aktuellen Berichterstattung steht derzeit in erster Linie die Struktur dieser Produkte unter Beschuss. Wir möchten uns als Herausgeber der ZERTIFIKATEWOCHE, einem Branchenblatt, zum einen nachdrücklich von dieser Argumentationslinie distanzieren. Zum anderen möchten wir richtig stellen, dass nicht die Beschaffenheit des Produktes der Grund für die Verluste der Anleger ist, sondern die Insolvenz des Emittenten Lehman Brothers. Da Zertifikate Inhaberschuldverschreibungen sind gibt es bei jedem Produkt ein sogenanntes Emittentenrisiko. Ob es sich um ein Anlageprodukte wie Garantiezertifikate oder ob es sich um spekulative Produkte wie Knock-Out-Zertifikate handelt, spielt dabei keine Rolle. Wenn es den Emittenten nicht mehr gibt, erleidet der Anleger einen Totalverlust. Das gilt auch, wenn das Zertifikat zum Beispiel einen 100-prozentigen Kapitalschutz hat. Denn auch dieser bezieht sich auf die Struktur und kommt logischerweise im Falle einer Insolvenz des Emittenten nicht zum Tragen. Die Auswüchse der Diskussionen hat unsere Redaktion in dem Artikel "Die Arroganz der Turbo-Medien", der in der aktuellen Ausgabe der ZERTIFIKATEWOCHE vom 09. Oktober erschienen ist, zusammengefasst. Zudem wird in dem Artikel auch auf die Folgen der sachlich falschen Berichterstattung aufmerksam gemacht: "Die Lehman-Brothers-Pleite ist ohne Frage ein Schlag für die gesamte Branche. Der Schaden hätte sich jedoch in Grenzen halten können. Denn immerhin lag der Anteil von Lehman-Zertifikaten am gesamten deutschen Markt bei 0,1 %. Dank der aktuellen Diskussion wird eine Panikmache erzeugt, die unverhältnismäßig ist und das Image der gesamten Branchen nachhaltig beschädigen könnte. Dass ein anderer Ton angeschlagen wird, ist vorerst nicht zu erwarten. Das Thema Finanzkrise hat bei den Talkformaten Konjunktur."
Die aktuelle Ausgabe der ZERTIFIKATEWOCHE kann unter http://www.zertifikatewoche.de als PDF-Datei heruntergeladen werden.
Über die FinMedia GmbH
Die FinMedia GmbH ( http://www.finmedia.de ) mit Sitz in Haar bei München ist eine im Jahre 2006 durch Ausgliederung entstandene, 100%ige Tochter der FinGate GmbH. Als Medienhaus für hochwertige Fachinformationen aus der Finanzwelt betreibt und vermarktet die FinMedia GmbH Webportale zu den Themen Publikumsfonds ( http://www.fondsweb.de sowie http://www.fondsweb.at ), Anlagezertifikate ( http://www.zertifikateweb.de ), Hedgefondsprodukte ( http://www.hedgefondsweb.de ) sowie seit Mitte 2006 auch zu Geschlossenen Fonds ( http://www.beteiligungsweb.de ). Das Thema Derivate wird durch die FinMedia GmbH zusätzlich journalistisch mit dem wöchentlichen Derivatebrief im PDF-Format, der ZERTIFIKATEWOCHE ( http://www.zertifikatewoche.de ), aufbereitet.
Originaltext: FinMedia GmbH Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/64658 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_64658.rss2
Pressekontakt: FinMedia GmbH Stefan Kainrath sk@finmedia.de Münchener Str. 14 85540 Haar bei München Tel.: 089 / 90 40 60 8-15 Fax: 089 / 90 40 60 8-19
Abdruck honorarfrei. Wir freuen uns über die Zusendung eines Belegexemplars.
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In den aktuellen Diskussionen bei ARD und ZDF sind im Zuge der Lehman-Brothers-Insolvenz Zertifikate in die öffentliche Kritik geraten. Lehman Brothers hatten auch in Deutschland Zertifikate emittiert und dementsprechend sind auch in der Bundesrepublik Anleger betroffen. In der aktuellen Berichterstattung steht derzeit in erster Linie die Struktur dieser Produkte unter Beschuss. Wir möchten uns als Herausgeber der ZERTIFIKATEWOCHE, einem Branchenblatt, zum einen nachdrücklich von dieser Argumentationslinie distanzieren. Zum anderen möchten wir richtig stellen, dass nicht die Beschaffenheit des Produktes der Grund für die Verluste der Anleger ist, sondern die Insolvenz des Emittenten Lehman Brothers. Da Zertifikate Inhaberschuldverschreibungen sind gibt es bei jedem Produkt ein sogenanntes Emittentenrisiko. Ob es sich um ein Anlageprodukte wie Garantiezertifikate oder ob es sich um spekulative Produkte wie Knock-Out-Zertifikate handelt, spielt dabei keine Rolle. Wenn es den Emittenten nicht mehr gibt, erleidet der Anleger einen Totalverlust. Das gilt auch, wenn das Zertifikat zum Beispiel einen 100-prozentigen Kapitalschutz hat. Denn auch dieser bezieht sich auf die Struktur und kommt logischerweise im Falle einer Insolvenz des Emittenten nicht zum Tragen. Die Auswüchse der Diskussionen hat unsere Redaktion in dem Artikel "Die Arroganz der Turbo-Medien", der in der aktuellen Ausgabe der ZERTIFIKATEWOCHE vom 09. Oktober erschienen ist, zusammengefasst. Zudem wird in dem Artikel auch auf die Folgen der sachlich falschen Berichterstattung aufmerksam gemacht: "Die Lehman-Brothers-Pleite ist ohne Frage ein Schlag für die gesamte Branche. Der Schaden hätte sich jedoch in Grenzen halten können. Denn immerhin lag der Anteil von Lehman-Zertifikaten am gesamten deutschen Markt bei 0,1 %. Dank der aktuellen Diskussion wird eine Panikmache erzeugt, die unverhältnismäßig ist und das Image der gesamten Branchen nachhaltig beschädigen könnte. Dass ein anderer Ton angeschlagen wird, ist vorerst nicht zu erwarten. Das Thema Finanzkrise hat bei den Talkformaten Konjunktur."
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