Berlin (ots) - Rund ein Drittel der pflichtversicherten Frauen und gut fünf Prozent der Männer arbeiten in Teilzeit. Teilzeitbeschäftigte fehlen mit durchschnittlich 12,2 Krankentagen im Jahr 2007 weniger als alle pflichtversicherten Beschäftigten mit 12,8 Tagen. Dies geht aus den Ergebnissen des Gesundheitsreportes 2008 des BKK Bundesverbandes hervor.
Teilzeitkräfte sind in den meisten Berufen weniger krank als Vollzeitbeschäftigte
Fahrer, Postverteiler, Lagerarbeiter, Bürohilfskräfte, Sozialarbeiter sowie Helfer in der Krankenpflege sind bei Teilzeittätigkeit weniger häufig krank als der Durchschnitt der entsprechenden Berufsgruppe. Es gibt allerdings auch einige Gegenbeispiele. Verkäufer, Kassierer und Datenverarbeitungsfachleute weisen in Teilzeitbeschäftigung mehr Arbeitsunfähigkeitstage auf, als Vollzeitangestellte.
In Teilzeit fehlen Frauen häufiger als Männer - Vollbeschäftigte Männer fehlen häufiger als Frauen
Teilzeitbeschäftigte Frauen fehlen im Jahr 2007 mit 12,6 Krankheitstagen zweieinhalb Tage länger als männliche Teilzeitkräfte. Im Vergleich dazu fehlen die weiblichen Beschäftigten insgesamt fast einen Tag weniger, (12,4 Tage) als männliche Arbeitnehmer (13,2 Tage). Dies ist vor allem auf die weit höheren Anteile gewerblicher und damit meist körperlich belastenderen Tätigkeiten bei Männern zurückzuführen. So haben 56 Prozent der vollzeitbeschäftigten Männer Berufe im produzierenden Gewerbe, allerdings nur 12 Prozent der Frauen. Vollzeitbeschäftigte Frauen arbeiten überwiegend als Angestellte.
Fordernde Tätigkeiten - gerade für teilzeitbeschäftigte Frauen
Frauen in Teilzeitbeschäftigung arbeiten in Berufen, die sie physisch und psychisch stark fordern und die oft wenig Gestaltungsspielraum haben - beispielsweise in der Pflege sowie in anderen Gesundheitsberufen; sie üben Reinigungstätigkeiten aus, arbeiten in Kindergärten oder als Sozial-arbeiterinnen. Für die höhere Krankheitshäufigkeit der Frauen in Teilzeittätigkeit (12,6 Tage gegenüber 12,4 Tagen in Vollzeit) spielen die häufig einseitigen körperlichen oder mentalen Belastungen eine Rolle. Sie sind besonders häufig wegen Muskel- und Skeletterkrankungen arbeitsunfähig (330 Tage je 100 Beschäftigte). Muskel- und Skeletterkrankungen bilden aber auch insgesamt die wichtigste Ursache für Fehlzeiten. Diese Krankheitsgruppe bewirkt den etwas höheren Krankenstand der weiblichen Teilzeitkräfte im Vergleich zum Durchschnitt aller beschäftigten Frauen.
Psychische Erkrankungen verursachen jeden achten Krankheitstag bei erwerbstätigen Frauen
Nach den Muskel- und Skeletterkrankungen bilden Atemwegserkrankungen und psychische Störungen die wichtigsten Krankheitsgründe für die Ausfalltage der weiblichen Beschäftigten. Während psychische Krankheitsursachen bei Männern nur den fünften Rang nach Verletzungen sowie Atemwegs- und Verdauungserkrankungen einnehmen, begründen sie bei den Frauen rund 12 Prozent des gesamten Krankenstandes. 2007 waren dies 153 Tage je 100 beschäftigte pflichtversicherte Frauen und 146 Tage je 100 Frauen in Teilzeittätigkeiten.
Der BKK Bundesverband erfasst und analysiert die gesundheitlichen Befunde von jedem vierten sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland; im Jahr 2007 waren dies 6,5 von 26,8 Millionen. Die Analyse bildet damit ein repräsentatives Bild des Krankheitsgeschehens in der Arbeitswelt. Der BKK Gesundheitsreport 2008 erscheint im November dieses Jahres.
Fakten, Zahlen und Grafiken zum Thema Krankenstand finden Sie im aktuellen Faktenspiegel unter www.bkk.de/faktenspiegel im Internet.
Seit über 200 Jahren versichern und versorgen Betriebskrankenkassen Mitarbeiter von Unternehmen und Betrieben - vom Pförtner und der Verkäuferin über den Fließbandarbeiter und kaufmännischen Angestellten bis zur Leitungs- und Vorstandsebene. Seit der Einführung des freien Kassenwahlrechts haben sich immer mehr Menschen für die BKK entschieden. Zirka 14 Millionen Menschen, einschließlich der Familienversicherten, werden heute von 167 Betriebskrankenkassen versorgt. Damit ist die BKK mit einem Marktanteil von rund 20 Prozent die drittgrößte Kassenart.
Originaltext: BKK Bundesverband Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/53946 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_53946.rss2
Ihre Ansprechpartnerin: Susanne Wilhelmi BKK Bundesverband, Büro Berlin, Ebertstraße 24/Pariser Platz 6 a, 10117 Berlin Telefon: 030 22312-0, Telefax: 030 22312-129, E-Mail: presse@bkk-bv.de BKK Bundesverband, Kronprinzenstr. 6, 45128 Essen, Internet-Adresse: www.bkk.de
Teilzeitkräfte sind in den meisten Berufen weniger krank als Vollzeitbeschäftigte
Fahrer, Postverteiler, Lagerarbeiter, Bürohilfskräfte, Sozialarbeiter sowie Helfer in der Krankenpflege sind bei Teilzeittätigkeit weniger häufig krank als der Durchschnitt der entsprechenden Berufsgruppe. Es gibt allerdings auch einige Gegenbeispiele. Verkäufer, Kassierer und Datenverarbeitungsfachleute weisen in Teilzeitbeschäftigung mehr Arbeitsunfähigkeitstage auf, als Vollzeitangestellte.
In Teilzeit fehlen Frauen häufiger als Männer - Vollbeschäftigte Männer fehlen häufiger als Frauen
Teilzeitbeschäftigte Frauen fehlen im Jahr 2007 mit 12,6 Krankheitstagen zweieinhalb Tage länger als männliche Teilzeitkräfte. Im Vergleich dazu fehlen die weiblichen Beschäftigten insgesamt fast einen Tag weniger, (12,4 Tage) als männliche Arbeitnehmer (13,2 Tage). Dies ist vor allem auf die weit höheren Anteile gewerblicher und damit meist körperlich belastenderen Tätigkeiten bei Männern zurückzuführen. So haben 56 Prozent der vollzeitbeschäftigten Männer Berufe im produzierenden Gewerbe, allerdings nur 12 Prozent der Frauen. Vollzeitbeschäftigte Frauen arbeiten überwiegend als Angestellte.
Fordernde Tätigkeiten - gerade für teilzeitbeschäftigte Frauen
Frauen in Teilzeitbeschäftigung arbeiten in Berufen, die sie physisch und psychisch stark fordern und die oft wenig Gestaltungsspielraum haben - beispielsweise in der Pflege sowie in anderen Gesundheitsberufen; sie üben Reinigungstätigkeiten aus, arbeiten in Kindergärten oder als Sozial-arbeiterinnen. Für die höhere Krankheitshäufigkeit der Frauen in Teilzeittätigkeit (12,6 Tage gegenüber 12,4 Tagen in Vollzeit) spielen die häufig einseitigen körperlichen oder mentalen Belastungen eine Rolle. Sie sind besonders häufig wegen Muskel- und Skeletterkrankungen arbeitsunfähig (330 Tage je 100 Beschäftigte). Muskel- und Skeletterkrankungen bilden aber auch insgesamt die wichtigste Ursache für Fehlzeiten. Diese Krankheitsgruppe bewirkt den etwas höheren Krankenstand der weiblichen Teilzeitkräfte im Vergleich zum Durchschnitt aller beschäftigten Frauen.
Psychische Erkrankungen verursachen jeden achten Krankheitstag bei erwerbstätigen Frauen
Nach den Muskel- und Skeletterkrankungen bilden Atemwegserkrankungen und psychische Störungen die wichtigsten Krankheitsgründe für die Ausfalltage der weiblichen Beschäftigten. Während psychische Krankheitsursachen bei Männern nur den fünften Rang nach Verletzungen sowie Atemwegs- und Verdauungserkrankungen einnehmen, begründen sie bei den Frauen rund 12 Prozent des gesamten Krankenstandes. 2007 waren dies 153 Tage je 100 beschäftigte pflichtversicherte Frauen und 146 Tage je 100 Frauen in Teilzeittätigkeiten.
Der BKK Bundesverband erfasst und analysiert die gesundheitlichen Befunde von jedem vierten sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland; im Jahr 2007 waren dies 6,5 von 26,8 Millionen. Die Analyse bildet damit ein repräsentatives Bild des Krankheitsgeschehens in der Arbeitswelt. Der BKK Gesundheitsreport 2008 erscheint im November dieses Jahres.
Fakten, Zahlen und Grafiken zum Thema Krankenstand finden Sie im aktuellen Faktenspiegel unter www.bkk.de/faktenspiegel im Internet.
Seit über 200 Jahren versichern und versorgen Betriebskrankenkassen Mitarbeiter von Unternehmen und Betrieben - vom Pförtner und der Verkäuferin über den Fließbandarbeiter und kaufmännischen Angestellten bis zur Leitungs- und Vorstandsebene. Seit der Einführung des freien Kassenwahlrechts haben sich immer mehr Menschen für die BKK entschieden. Zirka 14 Millionen Menschen, einschließlich der Familienversicherten, werden heute von 167 Betriebskrankenkassen versorgt. Damit ist die BKK mit einem Marktanteil von rund 20 Prozent die drittgrößte Kassenart.
Originaltext: BKK Bundesverband Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/53946 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_53946.rss2
Ihre Ansprechpartnerin: Susanne Wilhelmi BKK Bundesverband, Büro Berlin, Ebertstraße 24/Pariser Platz 6 a, 10117 Berlin Telefon: 030 22312-0, Telefax: 030 22312-129, E-Mail: presse@bkk-bv.de BKK Bundesverband, Kronprinzenstr. 6, 45128 Essen, Internet-Adresse: www.bkk.de
© 2008 news aktuell
