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| 27.10.2008 09:50 |
Vom Schweinezyklus zum Quartalsdenken / Helmut Schmidt-Journalistenpreis: Jury prämiert Beiträge zu den Themen Globalisierung und Moral |
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Mit dem ersten Preis wurden zwei Reportagen der Stern-Redakteurin Nikola Sellmair prämiert. In ihrem Beitrag "Bioäpfel vom Ende der Welt" berichtet die Autorin von der 13.000 Kilometer langen Reise des Obstes von der Plantage am Rio Negro bis zum Supermarkt am Rhein. Darf sich ein solcher Apfel noch mit der Bezeichnung "Bio" schmücken? Die Journalistin kommt zu überraschenden Antworten. In ihrer Reportage "Das kurze Leben von Ferkel 0146" erzählt die Autorin von der nur sechsmonatigen Existenz eines Schweines. Sie spannt den Bogen ihrer Geschichte von der Geburt des Tieres bis zum Verzehr des Schnitzels. Darüber hinaus erfährt der Leser, wie der globalisierte Schweinemarkt funktioniert. Der zweite Preis geht an Michaela Schiessl, Steffen Winter und Beat Balzli für ihren im "Spiegel" erschienenen Beitrag "Casino provincial". Darin wird das Milliardendesaster der Sächsischen Landesbank aufgearbeitet. Vor allem geht es aber um die Hybris der ehemaligen Banker und Manager, die auf internationalen Märkten verdienen wollten, doch die Strudel des globalen Finanzsystems unterschätzten. Der dritte Preis wird zweimal vergeben. Wolfgang Hirn und Henrik Müller erhalten die Auszeichnung für ihren meinungsbetonten Beitrag "Auf der Kippe", der im Manager Magazin erschienen ist. Sie fragen, inwieweit ein von Gier geprägter Superkapitalismus die Glaubwürdigkeit der Demokratie aushöhlt. Britta Buchholz und Michael Scheuch erhalten den Preis für ihr ZDF-Feature "Die Macht der Manager". Es bringt dem Zuschauer die Welt, die Empfindlichkeiten und die Zwänge zum Quartalsdenken von Vorständen näher. Überdies greifen die Preisträger die Frage auf, ob im Rausch der Millionen und Milliarden die Moral der Manager auf der Strecke bleibt. Der Helmut Schmidt-Journalistenpreis wird am 30. Oktober in Anwesenheit des früheren Bundeskanzlers und Namenspatrons dieser Auszeichnung in Hamburg verliehen. Über die ING-DiBa AG: Die ING-DiBa ist mit über sechs Millionen Kunden die größte Direktbank in Deutschland. Die Kerngeschäftsfelder sind Sparen, Wertpapiergeschäft, Baufinanzierungen, Konsumentenkredite und Girokonten. Die Bank verzichtet auf ein teures Filialnetz und bietet stattdessen einfache und günstige Konditionen. Sie ist jeden Tag 24 Stunden für ihre Kunden erreichbar. Das Wirtschaftsmagazin "Euro" kürte die ING-DiBa 2008 zu Deutschlands beliebtester Bank und die Leser von "Börse Online" wählten die ING-DiBa im Februar 2008 bereits zum fünften Mal zum Online-Broker des Jahres. Originaltext: ING-DiBa AG Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/59133 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_59133.rss2 Pressekontakt: ING-DiBa AG Dr. Ulrich Ott Tel.: 069 / 27222 66233 E-Mail: u.ott@ing-diba.de © 2010 news aktuell |
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