Bremen (ots) - BREMEN. Erneut sind Mitglieder der Bremer "Hell's Angels" unter Verdacht: Sie sollen Mitte 2003 in Leer an einem Überfall auf verfeindete "Bandidos" beteiligt gewesen sein. Davon gehen nach Informationen des Bremer WESER-KURIER (Sonnabend-Ausgabe) sowohl das Landeskriminalamt in Hannover als auch die Kriminalpolizei in Leer aus.
Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) warnt vor den einschlägigen Rockerbanden. Sie bewegten sich stets im Grenzbereich zwischen Schwerst- und Organisierter Kriminalität, sagte Schünemann dem WESER-KURIER. Bereits seit 2005 arbeiten deshalb im Landeskriminalamt acht Ermittler kontinuierlich gegen die Rockerkriminalität - das ist mehr Aufwand als in jedem anderen Bundesland.
Bei dem Überfall am 5. Juli 2003 in Leer wurden drei Mitglieder der mit den "Hell's Angels" verfeindeten "Bandidos" schwer oder lebensgefährlich verletzt. Dabei sollen Bremer "Höllenengel" mit Mitgliedern des "Gremium MC" gemeinsame Sache gemacht haben. Der "Gremium MC" ist die bundesweit größte "Outlaw Motorcycle Gang" (Motorradbande außerhalb des Gesetzes), die "Hell's Angels" sind die weltweit größte. Beide Banden gelten in der Rockerszene als freundschaftlich verbunden - und in Polizei und Justiz als der Organisierten Kriminalität verdächtig.
Zwölf Bremer "Höllenengel" sitzen in Untersuchungshaft, nachdem im März 2006 in Stuhr erneut "Bandidos" überfallen und schwer oder lebensgefährlich verletzt wurden. Der "Rockerkrieg" zwischen den verfeindeten Banden schwelt auch in Norddeutschland seit vielen Jahren. Doch werden die Verbrechen selten aufgeklärt, weil die Beteiligten sich an das "Gesetz des Schweigens" halten und gegenüber den Ermittlern jede Aussage verweigern.
Originaltext: Weser-Kurier Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/30479 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_30479.rss2
Pressekontakt: Weser-Kurier Produzierender Chefredakteur Telefon: +49(0)421 3671 3200 chefredaktion@btag.info
Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) warnt vor den einschlägigen Rockerbanden. Sie bewegten sich stets im Grenzbereich zwischen Schwerst- und Organisierter Kriminalität, sagte Schünemann dem WESER-KURIER. Bereits seit 2005 arbeiten deshalb im Landeskriminalamt acht Ermittler kontinuierlich gegen die Rockerkriminalität - das ist mehr Aufwand als in jedem anderen Bundesland.
Bei dem Überfall am 5. Juli 2003 in Leer wurden drei Mitglieder der mit den "Hell's Angels" verfeindeten "Bandidos" schwer oder lebensgefährlich verletzt. Dabei sollen Bremer "Höllenengel" mit Mitgliedern des "Gremium MC" gemeinsame Sache gemacht haben. Der "Gremium MC" ist die bundesweit größte "Outlaw Motorcycle Gang" (Motorradbande außerhalb des Gesetzes), die "Hell's Angels" sind die weltweit größte. Beide Banden gelten in der Rockerszene als freundschaftlich verbunden - und in Polizei und Justiz als der Organisierten Kriminalität verdächtig.
Zwölf Bremer "Höllenengel" sitzen in Untersuchungshaft, nachdem im März 2006 in Stuhr erneut "Bandidos" überfallen und schwer oder lebensgefährlich verletzt wurden. Der "Rockerkrieg" zwischen den verfeindeten Banden schwelt auch in Norddeutschland seit vielen Jahren. Doch werden die Verbrechen selten aufgeklärt, weil die Beteiligten sich an das "Gesetz des Schweigens" halten und gegenüber den Ermittlern jede Aussage verweigern.
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