DJ Hapag-Gebot von Hamburger Konsortium nur zum Teil in bar - Welt
BERLIN (Dow Jones)--Das Hamburger Bieterkonsortium für die zum Verkauf stehende Reederei Hapag-Lloyd will einem Pressebericht zufolge nur zwei Drittel des Preises in bar und den Rest aus späteren Gewinnen bezahlen. Eine solche Konstruktion des Deals werde die Verkäuferin TUI AG jedoch wohl nicht akzeptieren, berichtet die Tageszeitung "Die Welt" Dienstagausgabe). Ein TUI-Sprecher wollte sich auf Nachfrage von Dow Jones Newswires nicht zu Details des Verkaufsprozesses äußern.
Einer der größten TUI-Aktionäre äußerte sich in der Zeitung skeptisch über die Aussichten für den Hapag-Lloyd-Verkauf. "Ich erwarte nicht, dass TUI im derzeitigen wirtschaftlichen Umfeld einen akzeptablen Preis für Hapag-Lloyd bekommen wird", sagte Tor Olav Troim der "Welt". Troim ist Partner des norwegischen TUI-Großaktionärs John Fredriksen. Troim forderte, TUI-CEO Michael Frenzel solle über ein Verschieben des Verkaufs nachdenken.
Neben dem Hamburger Konsortium, das Berichten zufolge bislang das höchste Gebot vorgelegt hat, bietet noch die Neptune Orient Lines für die Reederei. Das Unternehmen aus Singapur wolle sein Gebot in den nächsten Tagen noch erhöhen, schreibt die Zeitung ohne Nennung einer Quelle. Dass NOL aber an die Zahl der Hamburger Bieter herankommt, hielten Unternehmenskenner für unwahrscheinlich.
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October 06, 2008 12:39 ET (16:39 GMT)
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