Anzeige
Mehr »
Dienstag, 09.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Pentagon in Alarmbereitschaft? Dieser Rohstoff könnte jetzt Gold in den Schatten stellen
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
7 Leser
Artikel bewerten:
(0)

UPDATE: Dt. Börse spricht sich gegen Aussetzung des Handels aus

DJ UPDATE: Dt. Börse spricht sich gegen Aussetzung des Handels aus

(NEU: weitere Zitate, Aktienkurs, Details, Hintergrund)

Von Rüdiger Schoß 
   DOW JONES NEWSWIRES 
 

FRANKFURT (Dow Jones)--Angesichts der Schließung der Aktienmärkte in Wien, Moskau und Island hat sich die Deutsche Börse gegen eine temporäre Stilllegung des Börsenhandels ausgesprochen. "Ich glaube, das wäre ein gutes Rezept, um die Finanzkrise zu verschlimmern", sagte Rainer Riess, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) zu Dow Jones Newswires.

Zu den Spekulationen, Vertreter der sieben führenden Wirtschaftsnationen (G-7) könnten sich am Wochenende auf eine globale Schließung der Märkte am Montag verständigen, wollte sich Riess nicht direkt äußern. "Für uns als Börse ist es wichtig, dass wir funktionieren und der Handel gerade in diesen Zeiten reibungslos läuft, wenn nicht übergeordnetes Handeln andere Parameter aufstellt." Zuvor hatte das Bundesfinanzministerium bekräftigt, dass keine Pläne für eine konzertierte Börsenschließung bekannt seien.

Rechtlich sei eine Aussetzung des gesamten Handels möglich, sagte der stellvertretende Vorsitzende Riess. Die Geschäftsführung sei für einen ordentlichen Handel verantwortlich. "Bei IT-Problemen haben wir in der Vergangenheit den Handel entsprechend ausgesetzt. Aus Marktgründen haben wir es bislang noch nie getan."

Riess sagte voraus, dass nach einer Schließung die Anleger vom regulierten Handel in den ungeregelten OTC-Handel wechseln würden. "Gerade jetzt ist es wichtig, dass ein regulierter Handel stattfindet. Wenn man nun die Börse schließen würde, würden sie auch handeln, aber nicht geregelt, sondern OTC."

Offene Märkte seien angesichts der Unruhe am Finanzmarkt als stabilisierender Faktor wichtig. "Wir funktionieren anders als Geld- oder Kreditmärkte ganz normal", sagte Riess. Es gebe Käufer und Verkäufer, die sich über die Börse fänden.

Die hohen Handelsumsätze der vergangenen fünf Handelstage hätten das Xetra-System nicht an seine Grenzen stoßen lassen, sagte Riess. Es besitze genügend Kapazität, um noch höhere Umsätze zu verarbeiten. "Wir sind nicht im roten Bereich."

Trotzdem sei die Börse weit von der Normalität entfernt. Angesichts der "sehr volatile Marktlage" sei auch zum Wochenschluss wieder ein "Fast Market" ausgerufen worden, sagte Riess. Börsianer verstehen darunter eine besondere Marktsituation, bei der von der Börse aufgrund des hohen Umsatzes keine Ausführung zu den aktuell angegebenen Preisen gewährleistet werden kann.

Mit einem höheren Handelsvolumen als üblich ging die Aktie der Deutschen Börse am Freitag 4,6% schwächer mit 56,51 EUR ins Wochenende.

Webseite: http://www.deutsche-boerse.de 
   -Von Rüdiger Schoß, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725 117, 
   ruediger.schoss@dowjones.com 
   DJG/rso/nas 
 

(END) Dow Jones Newswires

October 10, 2008 12:32 ET (16:32 GMT)

Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.

© 2008 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Software-Rebound Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.