Anzeige
Mehr »
Dienstag, 09.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Pentagon in Alarmbereitschaft? Dieser Rohstoff könnte jetzt Gold in den Schatten stellen
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
68 Leser
Artikel bewerten:
(0)

UPDATE: Berlin arbeitet an Rettungsplan für Finanzindustrie

DJ UPDATE: Berlin arbeitet an Rettungsplan für Finanzindustrie

(NEU: Regierungssprecher, Hintergrund) 
 
   Von Andreas Kißler 
   DOW JONES NEWSWIRES 
 

BERLIN/WASHINGTON (Dow Jones)--Die Bundesregierung hat nach Angaben von Regierungssprecher Ulrich Wilhelm noch nicht über einen Hilfsplan für die Finanzindustrie entschieden, prüft aber alle Optionen. "Es ist die Pflicht der Bundesregierung, vorbereitet zu sein und alle denkbaren Optionen zu prüfen, um Schaden von Bürgern und Unternehmen abzuwenden", sagte Wilhelm am Freitag. Es sei aber "noch keine politische Entscheidung getroffen" worden.

Nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" (Samstagsausgabe) arbeitet die Regierung an einem Rettungsplan für das deutsche Finanzsystem nach britischem Vorbild. Demnach erwägt die Regierung, nicht nur Interbankenkredite in dreistelliger Milliardenhöhe zu garantieren oder direkt Kredite zu vergeben, sondern auch Eigenkapital in zweistelliger Milliardenhöhe zur Verfügung zu stellen. Im Gegenzug wird sich der Staat an den Kreditinstituten beteiligen.

Über den Plan soll dem Vernehmen nach im Kabinett in den nächsten Tagen entschieden werden. In der CDU gibt es allerdings noch erhebliche Widerstände dagegen, dass der Staat den Banken Kapital bereitstellt und somit zum Teil oder möglicherweise vollständig Eigentümer von bislang privaten Banken wird.

Hintergrund ist, dass sich die Situation unter den deutschen Banken dramatisch zugespitzt hat. Weitere Institute sollen ernsthafte Liquiditätsengpässe haben und zudem Kapital benötigen, heißt es.

Außerdem soll es dramatische Abflüsse aus privaten Geldmarktfonds geben, so dass der Geldmarkt zu kollabieren droht. Die Regierung erwägt deshalb offenbar, Geldmarktfonds wie zuvor schon Ersparnisse zu garantieren oder sie auf die eigenen Bücher zu nehmen. Hintergrund ist, dass viele Geldmarktfonds, die bislang als ähnlich sicher galten wie Spareinlagen, von den Anlegern an die Fondsgesellschaften zurückgegeben werden und diese dann ihre Papiere auf den Markt schmeißen müssen, um die Anleger auszubezahlen.

Auf einer Pressekonferenz in Washington wollte sich Bundesfinanzminister Peer Steinbrück zu möglichen konkreten Schritten der Bundesregierung noch nicht äußern. Er betonte allerdings im Vorfeld des G-7-Finanzministertreffen, dass umfassende Maßnahmen geplant seien. "Wir müssen versuchen, einen Ansatz zu finden, der für den Sektor insgesamt einen stabilisierenden Charakter hat", sagte er. Bundesbank-Präsident Axel Weber betonte, ein einzelfallorientierter Ansatz sei nicht sinnvoll, und sprach von möglichen "Rekapitalisierungsmaßnahmen" für Finanzinstitute.

-Von Andreas Kißler, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4118, 
    andreas.kissler@dowjones.com 
   (Andrea Thomas und Peter Trautmann haben an diesem Bericht mitgewirkt) 
   DJG/DJN/ptt/ank/ 
 

(END) Dow Jones Newswires

October 10, 2008 14:09 ET (18:09 GMT)

Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.

© 2008 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Software-Rebound Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.