DJ Shanghai Fairtrade: Wachstumsstark und grundsolide
In Zeiten globaler Konjunkturkrisen ist es nicht einfach, Aktien zu finden, die sowohl kurz- als auch langfristig über glänzende Perspektiven verfügen. Mit der Shanghai Fairtrade AG (WKN: A0RACP) stellen wir Ihnen heute ein Unternehmen vor, das sowohl ansehnliche Wachstumsraten als auch ein grundsolides und erprobtes Geschäftsmodell vorweisen kann. Die Shanghai Fairtrade AG ist ein Schweizer Unternehmen, das sich auf den Handel mit technischen Anlagen, Maschinen und Industriegütern spezialisiert hat. Die Gesellschaft verfügt über eine Niederlassung in Shanghai und über zahlreiche Unternehmensrepräsentanten in ganz China. Sie vertritt dort überwiegend deutsche und westeuropäische Technologieunternehmen und Spezialmaschinen-Hersteller. Die Shanghai Fairtrade AG öffnet ihren europäischen Partnern die Tür zum chinesischen Markt. Sie pflegt den Kontakt zu potentiellen Kunden aus der chinesischen Industrie und den dortigen Kommunen. Sie verhandelt mit Interessenten, übernimmt Planung, Organisation und Beratung, und wickelt Lieferung und Installation ab. In nahezu allen Fällen ist die Gesellschaft der General-Vertreter ihrer Partner in China. In vielen Fällen handelt es sich dabei eher um mittelgroße Spezialanbieter, die ohne Shanghai Fairtrade keine Chance hätten, sich den riesigen chinesischen Markt zu erschließen. Im Zuge der rund 10jährigen Präsenz in China ist es Shanghai Fairtrade gelungen, sich dort exzellente Kontakte zu namhaften Industrieunternehmen aufzubauen. Dies hat dazu geführt, dass die Gesellschaft jetzt auch chinesische Anbieter in Deutschland und Europa repräsentiert. China produziert heute nicht mehr nur Billigartikel für die westlichen Konsummärkte, sondern auch hochwertige technische Komponenten und Vorprodukte - und dies in hohen Stückzahlen und zu absolut konkurrenzfähigen Preisen. In der europäischen Industrie sind solche Produkte inzwischen sehr gefragt. Shanghai Fairtrade verschafft damit den hiesigen Unternehmen Zugang zu den Kapazitäten der stark wachsenden chinesischen Zulieferindustrie. Die Gesellschaft ist damit nach beiden Seiten Bindeglied zwischen der chinesischen und westeuropäischen Industrie. Shanghai Fairtrade hat 2006 einen Umsatz von 2,6 Millionen Euro, einen Bruttogewinn von 457.000 Euro und einen Nettogewinn von 169.700 Euro erzielt. Im Jahr 2007 zog der Umsatz um 57,7 Prozent auf 4,1 Millionen Euro an; der Bruttogewinn erhöhte sich um 29,7 Prozent auf 593.000 Euro, der Nettogewinn schoss um 96,7 Prozent nach oben auf 333.900 Euro. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet die Gesellschaft beim Umsatz mit einem Anstieg um 21,9 Prozent auf 5 Millionen Euro. Der Bruttogewinn soll um 102 Prozent auf 1,2 Millionen Euro und der Nettogewinn ebenfalls um 102 Prozent auf 674.000 Euro nach oben schnellen. Für das Jahr 2010 wird ein Umsatz von 12 Millionen Euro, ein Bruttogewinn von 2,2 Millionen Euro und ein Nettogewinn von 1,37 Millionen Euro erwartet. Auf Basis der Zahlen von 2007 würde dies bis 2010 einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von jeweils 47 Prozent beim Umsatz und 48 Prozent beim Bruttogewinn entsprechen. Beim Nettogewinn käme Shanghai Fairtrade sogar auf ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 69 Prozent. Dies sind Wachstumsperspektiven, mit denen zurzeit nur wenige Gesellschaften aufwarten können. Die Bewertung von Shanghai Fairtrade erscheint angesichts dessen mit einem KGV von 14,8 auf den für 2008 erwarteten Gewinn als äußerst günstig. Shanghai Fairtrade kann bereits auf viele erfolgreiche Geschäftsabschlüsse und Referenzkunden in China verweisen. So beliefert die Gesellschaft etwa die dortige chemische und pharmazeutische Industrie mit Prozesstechnik und Wärmekammern der Will & Hahnenstein GmbH. Zu den Abnehmern gehören etwa Sinopec sowie die chinesischen Tochtergesellschaften von Bayer, BASF und ICI/Rheinchemie. Ein weiterer Schwerpunkt sind elektronische Anlagen und Prüfelemente von verschiedenen Anbietern für die chinesische Zulieferindustrie. Shanghai Fairtrade ist außerdem Alleinvertreter für die Kabelrecycling-Maschinen der italienischen Firma Guidetti, und hat sich in China einen Namen als Spezialist für Anlagen zur Herstellung lösungsmittelfreier Lacke und für Spezial-Kläranlagen für Lackproduzenten und die Papierindustrie gemacht. Gerade in den Bereichen Recycling und Umwelttechnologie ist der Bedarf der chinesischen Industrie nach europäischer Spitzentechnologie noch enorm hoch. Vielversprechend sind auch die relativ neuen Bereiche Windkraft-Anlagen und Transformatoren. Auch hier hat die Gesellschaft bereits erste chinesische Kunden gewinnen können. Umgekehrt nimmt auch der Import von chinesischen Industrieprodukten in Europa zunehmend Fahrt auf. Shanghai Fairtrade ist beispielsweise der alleinige Importeur von Autokühlern und Ölkühlern des chinesischen Zuliefer-Riesen Ningbo Auto Parts. Weitere Spezialitäten sind chinesische Werkzeuge zum Tiefziehen von Kunststoff und elektronische Komponenten, mit denen derzeit vor allem verschiedene Hersteller aus der Schweiz beliefert werden. Daneben bestückt Shanghai Fairtrade mehrere deutsche Werften mit chinesischen Schiffsluken und anderen Bauteilen. Es versteht sich von selbst, dass alle diese Geschäftsbereiche noch deutlich ausbaufähig sind. In vielen Bereichen haben die europäischen Abnehmer und die chinesischen Zulieferer schlichtweg noch nicht voneinander Kenntnis genommen - und bedürfen dafür der Vermittlung eines technisch versierten und erfahrenen Handelsunternehmens wie Shanghai Fairtrade. Zusätzliche Zukunftsfantasie verleiht die Kooperation mit dem chinesischen Pharmakonzern General Health. Das chinesische Unternehmen aus der Provinz Qinghai verarbeitet pro Jahr rund 15.000 Tonnen Sanddorn und andere Heilpflanzen zu Naturheilprodukten in den verschiedensten Darbietungsformen. In China sind solche Produkte traditionell ein fester Bestandteil der dortigen Medizin. Aber auch in unseren Breiten nimmt insbesondere die Beliebtheit von Sanddorn-Präparaten ständig zu. Der Sanddorn, den General Health im kargen Hochland von Qinghai erntet, ist besonders wertvoll, und kann kostengünstig und in großen Mengen gewonnen werden. Shanghai Fairtrade wird nicht nur das neue Werk von General Health nahe Shanghai mit modernster Produktionstechnologie ausrüsten, sondern steht auch kurz davor, die alleinige Europa-Vertriebslizenz für alle Grundstoffe und Produkte des chinesischen Unternehmens zu erhalten. Unser Fazit: Die Shanghai Fairtrade AG hat sich in China als kompetentes Handelsunternehmen für Anlagen, Maschinen und Technologie hervorragend positioniert. Die bisher gewonnenen Partner und Abnehmer des Unternehmens sprechen ebenso für sich wie die hohen Wachstumsraten bei den Umsätzen und Gewinnen. Wir gehen davon aus, dass das Geschäftsmodell von Shanghai Fairtrade relativ krisensicher ist und hervorragende Perspektiven bietet. Der Handel mit China wird auch in Zeiten konjunktureller Unsicherheit zunehmen; gleichzeitig wird sich dessen Schwerpunkt von billigen Gebrauchsgütern auf hochwertigere Investitionsgüter verschieben. Chinas Bedarf nach europäischer Produktionstechnologie und Umwelttechnik ist enorm hoch. Chinas Unternehmen verfügen in der Regel über beträchtliche Finanzmittel, aber oft nicht über das technische Know-How, um ihre Produktionsprozesse zu optimieren und ihre Anlagen auf den neuesten Stand zu bringen. Deutsche und europäische Technologieführer sind demgegenüber stark daran interessiert, ihr Geschäft auf den riesigen chinesischen Markt auszuweiten, scheitern aber häufig an fehlenden Kontakten zu chinesischen Entscheidungsträgern und an kulturellen Barrieren. Im Gegenzug gibt es zahlreiche Unternehmen in Europa, die an chinesischen Maschinen und Produkten interessiert sind, denen aber der notwendige Marktüberblick fehlt. Durch ihr hervorragendes Netzwerk und ihre technologische Kompetenz hat die Shanghai Fairtrade AG bereits in etlichen Spezialmärkten bewiesen, diese Lücke erfolgreich füllen zu können. Die bestehenden Kontakte des Unternehmens in China, die das Kapital von Shanghai Fairtrade darstellen, sollten sich naturgemäß noch ausbauen lassen. Das Marktpotential für die Produkte und Leistungen des Unternehmens ist noch längst nicht ausgeschöpft. Dies würde selbst für den Fall gelten, dass die Gesellschaft ihr Geschäft auf die bisherigen Technologiefelder beschränkt. Angesichts der Dynamik des Unternehmens und seiner herausragenden Expansionsmöglichkeiten dürfte dies aber nicht der Fall sein. Die Shanghai Fairtrade AG weist derzeit einen Börsenwert von 10 Millionen Euro aus. Das KGV auf Basis des für 2008 prognostizierten Gewinns befindet sich bei 14,8. Das Gewinnwachstum lag 2007 bei 57,7 Prozent und soll im laufenden Jahr 102 Prozent erreichen. Auf Basis der mittelfristigen Prognosen halten wir ein KGV (2008) von mindestens 20 für gerechtfertigt. Wir leiten daraus auf Sicht der kommenden sechs Monate ein Kursziel von 1,35 Euro ab. Dies entspricht aktuell einem Kurssteigerungspotential von 35 Prozent. Wir weisen darauf hin, dass wir dieses Kursziel für konservativ halten. Die Shanghai Fairtrade AG ist eine Aktiengesellschaft nach Schweizer Recht. Emissionsbank ist die Societe Generale. Haftungsausschluss Erklärung nach § 34b Abs. 1 des Wertpapierhandelsgesetzes: Der Autor erklärt, dass er bzw. mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse
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November 13, 2008 03:47 ET (08:47 GMT)
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