Hamburg (ots) - Der mutmaßliche Terrorhelfer Atilla Selek, der seit November 2007 in der Türkei im Gefängnis sitzt, wird ausgeliefert und soll kommende Woche in Deutschland eintreffen. Das berichtet stern.de, die Onlineausgabe des Hamburger Magazins stern. Die Bundesanwaltschaft wirft dem 23-jährigen Ulmer vor, als Mitglied der sogenannten "Sauerland-Gruppe" verheerende Anschläge in Deutschland mitgeplant zu haben.
Atilla Selek wird verdächtigt, in der Türkei 26 Sprengzünder beschafft zu haben. Nach Ermittlungen des Bundeskriminalamts (BKA) soll er sich außerdem im Juni 2006 in Pakistan in einem Terrorcamp der "Islamischen Jihad Union" (IJU) aufgehalten haben. Am 6. November 2007 war er im türkischen Konya verhaftet und inhaftiert worden. Wie Seleks Anwalt Manfred Gnjidic stern.de bestätigte, wurde er von der Bundesanwaltschaft jetzt darüber informiert, dass Selek am 20. November nach Deutschland ausgeliefert und einen Tag später dem Haftrichter vorgeführt werde.
Die "Sauerland-Gruppe" um die Deutschen Fritz Gelowicz und Daniel Schneider sowie den Türken Adem Yilmaz plante laut Anklage der Karlsruher Bundesanwaltschaft im vorigen Jahr Terroranschläge auf US-Einrichtungen in Deutschland. Die jungen Männer hatten sich zwölf Fässer Wasserstoffperoxid beschafft und in einer Ferienwohnung im sauerländischen Oberschledorn damit begonnen, daraus Sprengstoff herzustellen. Im September vergangenen Jahres nahm sie die Polizei dort fest.
Wie stern.de weiter berichtet, ist die Beweislage gegen Selek allerdings nicht in allen Punkten eindeutig. So lässt sich offenbar nicht zweifelsfrei nachweisen, dass er tatsächlich die Zünder beschafft hat. Gegen Selek wurde in der Vergangenheit bereits mehrmals ermittelt, unter anderem wegen Volksverhetzung, wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz und wegen Anwerbung für den Jihad.
Originaltext: Gruner+Jahr, stern.de Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/21391 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_21391.rss2
Pressekontakt: Mehr lesen Sie unter www.stern.de/selek Für Rückfragen: stern.de-Redakteur Rainer Nübel, 0171/26 53 765 und Martin Knobbe, Tel. 0171/141 07 71
Atilla Selek wird verdächtigt, in der Türkei 26 Sprengzünder beschafft zu haben. Nach Ermittlungen des Bundeskriminalamts (BKA) soll er sich außerdem im Juni 2006 in Pakistan in einem Terrorcamp der "Islamischen Jihad Union" (IJU) aufgehalten haben. Am 6. November 2007 war er im türkischen Konya verhaftet und inhaftiert worden. Wie Seleks Anwalt Manfred Gnjidic stern.de bestätigte, wurde er von der Bundesanwaltschaft jetzt darüber informiert, dass Selek am 20. November nach Deutschland ausgeliefert und einen Tag später dem Haftrichter vorgeführt werde.
Die "Sauerland-Gruppe" um die Deutschen Fritz Gelowicz und Daniel Schneider sowie den Türken Adem Yilmaz plante laut Anklage der Karlsruher Bundesanwaltschaft im vorigen Jahr Terroranschläge auf US-Einrichtungen in Deutschland. Die jungen Männer hatten sich zwölf Fässer Wasserstoffperoxid beschafft und in einer Ferienwohnung im sauerländischen Oberschledorn damit begonnen, daraus Sprengstoff herzustellen. Im September vergangenen Jahres nahm sie die Polizei dort fest.
Wie stern.de weiter berichtet, ist die Beweislage gegen Selek allerdings nicht in allen Punkten eindeutig. So lässt sich offenbar nicht zweifelsfrei nachweisen, dass er tatsächlich die Zünder beschafft hat. Gegen Selek wurde in der Vergangenheit bereits mehrmals ermittelt, unter anderem wegen Volksverhetzung, wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz und wegen Anwerbung für den Jihad.
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