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DGAP-IRE: Fernheizwerk Neukölln AG

DJ DGAP-IRE: Fernheizwerk Neukölln AG:

Fernheizwerk Neukölln AG / Veröffentlichung einer Mitteilung nach § 37x WpHG 19.11.2008 Zwischenmitteilung nach § 37x WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
=-------------------------------------------------------------------------- 
 
 
Zwischenmitteilung gemäß § 37 WpHG 
 
über die Geschäftsentwicklung von Januar bis September 2008 
 
Sehr geehrte Aktionärinnen, sehr geehrte Aktionäre! 
 
Über die Entwicklung der Fernheizwerk Neukölln Aktiengesellschaft in den 
ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2008 geben wir folgenden 
Zwischenbericht: 
 
Vertrieb: Neukundengewinnung gestärkt 
 
Die Fernwärmenachfrage hält weiterhin an und erreicht wieder die 
außerordentlich guten Akquisitionsergebnisse der Jahre 2005 und 2006. Dies 
ist unter anderem auf die im Jahresverlauf stetig verbesserte 
Wettbewerbsfähigkeit unseres Produktes gegenüber den Konkurrenzenergien 
zurückzuführen. Bis September konnten schon 65 neue Verträge mit einem 
Gesamtpotenzial von 11,3 MW abgeschlossen werden. 32 neue Anlagen mit einem 
Anschlusswert von insgesamt 5,4 MW wurden bereits an das Fernwärmenetz 
angeschlossen, weitere 31 Anlagen befinden sich derzeit im Bau. Den 
Neuanschlüssen standen jedoch auch erhebliche Anschlusswertreduzierungen 
wegen bei Kunden vorgenommener Wärmedämmmaßnahmen von insgesamt 8,5 MW 
sowie Anschlusswerterhöhungen von 0,2 MW gegenüber. 
 
Damit blieb der Gesamtanschlusswert annähernd konstant und beträgt rd. 216 
MW, was rechnerisch dem Wärmebedarf von etwa 34.500 Wohnungen entspricht. 
 
Absatz: 10 % höherer Wärmeverkauf 
 
Insbesondere wegen des im Verhältnis zum Vorjahr sehr kühlen ersten 
Quartals lag der Wärmeabsatz auch per Ende des III. Quartals 
witterungsbedingt mit 203 GWh noch um 10 % über dem des Vorjahres. 
 
Umsatz: Leicht über Vorjahresniveau 
 
Der Umsatz aus dem Wärmeverkauf stieg witterungsbedingt auf 13,8 Mio. EUR 
und 
lag damit um 0,8 Mio. EUR (6 %) über dem des Vorjahreszeitraums. Dabei ist 
darauf hinzuweisen, dass sich die Wärmeerlöse zu je etwa 50 % aus 
verbrauchsunabhängigen Komponenten (Grundpreis und Anschlusskostenbeiträge) 
und verbrauchsabhängigen Komponenten (Arbeitspreis bzw. verkaufte 
Wärmemenge) zusammensetzen. 
 
Da wir aufgrund rückläufiger wirtschaftlicher Anreize die Stromerzeugung 
nach dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) reduziert haben und in diesem 
Bereich bisher in 2008 mit 0,2 Mio. EUR deutlich geringere Erträge als im 
Vorjahr erzielten, stieg der Gesamtumsatz lediglich um 0,3 Mio. EUR auf 
14,2 
Mio. EUR. 
 
Materialaufwand: Bedarfsgerecht erhöht 
 
Der Materialaufwand erhöhte sich bei gestiegener Wärmeerzeugung und 
reduzierter Stromproduktion bedarfsgerecht um 0,3 Mio. EUR (7 %). Die nur 
geringe Steigerung ergibt sich trotz höherer Brennstoff- und 
Wärmebezugspreise durch den gesunkenen Brennstoffbedarf für die 
pflanzenölbetriebenen BHKW's, die neben der Wärmeproduktion zusätzlich 
Strom generieren. 
 
Rohertrag: Stabil 
 
Da die Materialaufwendungen im gleichen Umfang wie der Gesamtumsatz 
gestiegen sind, wurde ein gegenüber dem Vorjahr stabiler Rohertrag von 9,5 
Mio. EUR erzielt. 
 
Investitionen: Höhere Investitionstätigkeit 
 
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2008 wurden Investitionen 
von 2,5 Mio. EUR realisiert, was eine Steigerung von 1,0 Mio. EUR gegenüber 
dem 
gleichen Zeitraum 2007 bedeutet. Auch in 2008 wurden die geplanten Mittel 
bisher nicht voll ausgeschöpft. Schwerpunkte der Investitionen waren dabei 
neben den Erschließungsarbeiten für die Gebietserweiterung in Kreuzberg der 
weitere Ausbau des Leitungsnetzes Neukölln und die Montage von 
Übergabestationen bei Neukunden. 
 
Beschäftigung: Höhere Personalkosten bei stabilem Personalbestand 
 
Ende September waren in unserem Unternehmen wie zur gleichen Zeit des 
Vorjahres 37 Mitarbeiter einschließlich zwei Auszubildender tätig. Der 
verhältnismäßig starke Anstieg der Personalaufwendungen um 8 % fiel im 
Wesentlichen durch den Tarifabschluss im Frühjahr 2008 so hoch aus. 
 
Operatives Ergebnis: Leicht über dem Vorjahr und deutlich besser als 
geplant 
 
Ausgehend von der stabilen Rohertragssituation ergibt sich gegenüber dem 
Vorjahr trotz gestiegener Personalaufwendungen und leicht gesunkener 
sonstiger betrieblicher Erträge, durch geringere Abschreibungen und 
sonstige betriebliche Aufwendungen eine Steigerung des operativen 
Ergebnisses vor Steuern um 0,2 Mio. EUR bzw. 5 % auf 3,9 Mio. EUR. 
Gegenüber 
der Jahresplanung 2008 ergab sich zum Stichtag trotz leichter Unterdeckung 
im Rohertrag eine Steigerung des operativen Ergebnisses um 0,9 Mio. EUR 
bzw. 
30 %. 
 
Ausblick: Bestätigung der Ertragsstärke 
 
Nach dem witterungsbedingt weitgehend zufriedenstellenden ersten Quartal 
hat sich im II. und III. Quartal eine leichte Abschwächung ergeben. Bei 
einer im weiteren Jahresverlauf durchschnittlichen Witterung und einer 
sonstigen stabilen Geschäftsentwicklung gehen wir von einem auf ca. 21,3 
Mio. EUR steigenden Jahresumsatz aus, der damit um rd. 4 % über dem des 
Vorjahres liegen würde. Bei einem Rohertrag leicht unter Vorjahreshöhe 
rechnen wir bei geringeren Abschreibungen und moderat steigenden 
Betriebsaufwendungen in 2008 wieder mit Erlösen aus dem Verkauf von 
CO2-Zertifikaten in geplanter Höhe. Für das gesamte Jahr 2008 erwarten wir 
ein leicht höheres Ergebnis aus dem operativen Geschäft im Vergleich zu 
2007. Entsprechend gehen wir von einer leicht steigenden Umsatzrendite vor 
Steuern von rd. 28 % aus. 
 
Durch die im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt wärmere Witterung im 
Oktober und Anfang November sehen wir derzeit für das IV. Quartal eine 
leichte negative Abweichung zur Planung, die sich jedoch im weiteren 
Verlauf des Jahres kompensieren kann. 
 
Insgesamt erwarten wir in 2008 eine Bestätigung der Ertragsstärke der 
Fernheizwerk Neukölln AG und ein Jahresergebnis auf dem Niveau des guten 
letzten Geschäftsjahres 2007 bzw. leicht darüber. 
 
Berlin, im November 2008 
 
Fernheizwerk Neukölln Aktiengesellschaft 
 
Der Vorstand 
 
19.11.2008  Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP 
 
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Sprache:      Deutsch 
Emittent:     Fernheizwerk Neukölln AG 
              Weigandufer 49 
              12059 Berlin 
              Deutschland 
Internet:     www.fhw-neukoelln.de 
 
Ende der Mitteilung                             DGAP News-Service 
 
=-------------------------------------------------------------------------- 
 

(END) Dow Jones Newswires

November 19, 2008 04:10 ET (09:10 GMT)

© 2008 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

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