Nach der Erholungspause vom Vortag sind die US-Börsen am Mittwoch wieder auf Talfahrt gegangen. Neben der anhaltenden Nervosität über das Schicksal der großen Automobilkonzerne hätten auch aktuelle Konjunkturdaten die Stimmung belastet, sagten Marktteilnehmer. Der starke Rückgang der Verbraucherpreise sei nicht nur eine Gefahr für die Unternehmensgewinne, sondern lasse in Verbindung mit den am Vortag ebenfalls deutlich gesunkenen Erzeugerpreisen Angst vor einer Deflation aufkeimen. Auch das Protokoll der Oktobersitzung der US-Notenbank (Fed-Minutes) verhieß nichts Gutes, sehen die Experten doch trotz der jüngsten Zinssenkung weitere Abwärtsrisiken für die Konjunktur und schließen erneute Leitzinssenkungen nicht aus.
Der Leitindex Dow Jones (DJIA)
Keiner der 30 Titel des Leitindex konnte Kursgewinne
verzeichnen. Selbst die Spitzenreiter von Hewlett-Packard (HP)
Auch im NASDAQ 100 gab es nur einen Kursgewinner: Die Papiere
des IT-Softwareunternehmens CA Inc.
Die Titel der Autokonzerne General Motors (GM)
Der republikanische Senator von Alabama, Richard Shelby, sprach
sich in den Medien gegen staatliche Hilfe für die angeschlagenen
Autobauer aus. Er gehe nicht davon aus, dass die Konzerne eine
Alternative zu ihrem gescheiterten Geschäftsmodell hätten, sagte er
im Fernsehsender CBS. Die beste Option sei, Gläubigerschutz
("Chapter 11") zu beantragen und die Führungsebene auszutauschen.
Auf ein geplantes Angebot des deutschen Solarkonzerns SolarWorld
Teva Pharmaceuticals
AXC0253 2008-11-19/22:53
