Die Deutsche Lufthansa
Austrian Airlines ist mit fast einer Milliarde Euro verschuldet und Experten zufolge ohne einen größeren Partner nicht überlebensfähig. Die für den AUA-Verkauf zuständige österreichische Staatsholding ÖIAG hatte vor einer Woche den Vertragsabschluss mit der Lufthansa binnen eines Monats angekündigt. Die Lufthansa strebt eine Übernahme der staatlichen 42,75 Prozent an der AUA sowie den Erwerb der im Streubesitz befindlichen Aktien an. Nach einem Beschluss der österreichischen Regierung soll allerdings eine Sperrminorität in Staatsbesitz bleiben.
WEITERE FUSIONEN IN DER BRANCHE ZU ERWARTEN
In Folge der Finanzkrise erwartet der Lufthansa-Chef weltweit weitere Fusionen und Übernahmen in der Branche. Eine Reihe von Anbietern werde nicht allein überleben. Die Lufthansa wolle auch künftig Wachstumschancen suchen - allerdings nicht um jeden Preis.
INTERESSE AN JETBLUE
Grundsätzlich signalisierte Mayrhuber großes Interesse an einer
Aufstockung der Lufthansa-Beteiligung an JetBlue
Die Lufthansa ist seit rund einem Jahr mit 19 Prozent an JetBlue beteiligt. Ausländische Investoren dürfen in den USA maximal 24,9 Prozent der Stimmrechte einer Fluggesellschaft besitzen. Ohne Stimmrechte können sie bis zu 49,9 Prozent erwerben. Die USA hätten in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit ausländischen Investoren gemacht, betonte Mayrhuber. "Europa und die USA sollten sich als Partner sehen."/fd/DP/she
ISIN US4771431016 AT0000620158 DE0008232125
AXC0255 2008-11-19/23:09
