DJ SPONSORs / Fußball: Sponsoren der ChampionsLeague beinahe vollständig
Die UEFA und ihr Vermarkter TEAM lassen seit Wochen interessierte Unternehmen um die Fußball Champions*League pitchen. Sechs Top*Sponsorenpakete werden in einem Bieterverfahren meistbietend versteigert. Bekannt ist seit längerem, dass die bestehenden Partner Sony und Heineken verlängert haben. Mittlerweile zeichnen sich weitere Sponsoren ab. Dabei gibt es durchaus Überraschungen. Nach SPONSORs*Informationen hat unter anderem UniCredit ein weiteres Top*Partnerpaket erworben. Die italienische Bank, zu der auch die deutsche HypoVereinsbank gehört, tritt erstmalig in der Fußball Champions League als Sponsor auf. UniCredit trat in der Rubrik ,,Finanz" unter anderem gegen die Banken HBC und Citygroup an, die ebenfalls an einem Sponsorship interessiert waren. Das Hauptsponsoren*Paket dürfte UniCredit mindestens 30 Millionen Euro pro Saison kosten und läuft, wie bei allen anderen Sponsoren auch, von 2009 bis 2012. Ebenfalls mit im Sponsoren*Pool sollen wieder die langjährigen Partner Playstation und Ford sein, die damit ihre laufenden Engagements in der Uefa*Königsklasse fortsetzen. Ford soll dabei harten Mitbewerbern gegenüber gestanden haben. Denn auch Volkswagen habe die Ausschreibungsunterlagen einer ,,intensiven Prüfung" unterzogen, sich dann aber gegen die Abgabe eines Gebotes entschieden, gibt ein Manager des Konzerns zu. Ebenfalls großes Interesse an einem CL*Paket bekundete Toyota. Vergeben wurde hingegen auch das Ausrüster*Paket. Adidas konnte sich dabei gegen Nike durchsetzen und stellt somit weiterhin den offiziellen Ball für alle Spiele. Dem Vernehmen nach soll es sich bei den beiden Dauerkonkurrenten, um das aufwendigste und langwierigste Bieterverfahren gehandelt haben. Ein Aufwand, der sich lohnen dürfte. Adidas soll jährlich geschätzte drei Millionen Champions*League-Bälle zum Stückpreis von bis zu 120 Euro verkaufen. Die 30 Millionen Euro plus X, die das Supplierpaket nach SPONSORs*Informationen ebenso kostet wie eines der sechs Hauptsponsorships, sind daher wohl gut angelegt. Sechstes Sponsorpaket unklar Macht einen Ausrüster und fünf Hauptsponsoren, womit noch ein Paket offen ist. Vieles spricht dafür, dass das eigentlich von Mastercard besetzt werden müsste, die ebenfalls seit Jahren in der Champions League werben. Allerdings ist mit Neuling UniCredit der Exklusivbereich ,,Finanzdienstleistung" bereits belegt. Ob dies dazu führen könnte, dass Mastercard aus dem Rennen ist oder für den Kreditkartenanbieter eine Sonderlösung gefunden wird, scheint aber offen. Der Branchenbereich Telekommunikation wurde hingegen nicht mehr vergeben. Vodafone, bislang auch Inhaber der Mobilfunkrechte, hat seinen Rückzug bereits bekannt gegeben, weil die Übertragungsrechte für mobile Endgeräte künftig nicht mehr separat ausgeschrieben werden. Und ein reines Branding*Paket macht für die Mobilfunkkonzerne kaum Sinn. Politisch schwierig Dass es bisher kaum Meldungen über die neuen beziehungsweise verlängerten Sponsorenpakete gab, dürfte wiederum in erster Linie der derzeitigen Finanzkrise geschuldet sein. Bekanntlich kämpft vor allem die Automobil* und Finanzbranche täglich gegen schlechte Nachrichten. In dieser Phase, ein zig Millionen schweres Sportsponsoring zu verkünden, scheint einigen Sponsoren einem politischen Selbstmord gleich zu kommen. Aber dabei gilt es doch gerade in Krisenzeiten Marken zu stärken und positiv zu belegen * und dafür ist die Fußball Champions League erwiesener Maßen keine schlechte Kommunikationsmaßnahme. Dies ist eine Mitteilung von SPONSORs online. Für den Inhalt ist ausschließlich SPONSORs * Fachmedium für Sportbusiness verantwortlich. Kontakt: Florian Oediger SPONSORs*Redaktion Fon: +49 (0)40 413 300 8*23 Fax: +49 (0)40 413 300 8*19 Mail: oediger@sponsors.de Web: www.sponsors.de
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November 20, 2008 03:16 ET (08:16 GMT)
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