Nach den Kurskapriolen bei der
Volkswagen- Aktie
Bislang entscheidet neben dem Börsenwert der Anteil der frei handelbaren Aktien, wie stark eine Firma im DAX gewichtet ist. Die Anteile von Großaktionären und potenziellen Aufkäufern werden damit nicht berücksichtigt, weil man davon ausgeht, dass diese nicht für den Handel zur Verfügung stehen. Wenn ein Großaktionär allerdings neben Aktien auch Derivate an einer Firma hält, werden diese bislang nicht als Festbesitz angesehen. Hier könnte nach Experteneinschätzung einer der Ansatzpunkte für eine Änderung des DAX-Regelwerkes sein.
Im Fall Volkswagen hatte Porsche
In einer ersten Reaktion hatte die Deutsche Börse daraufhin den Anteil von Volkswagen in einem außergewöhnlichen Schritt auf zehn Prozent begrenzt. Wenig später wurde das Regelwerk zudem so geändert, dass eine besonders schwankungsreiche (volatile) Aktie komplett aus dem Index entfernt werden kann, wenn sie ein Gewicht von über zehn Prozent erreicht./rgDP/ck
ISIN DE0005810055 DE0007664005 DE000PAH0038
AXC0220 2008-11-20/17:38
