DJ Aktien Wien schließen sehr schwach - US-Vorgaben belasten
WIEN (Dow Jones)--Angesichts der schwachen Vorgaben der US- und asiatischen Börsen hat der österreichische Aktienmarkt am Donnerstag abermals herbe Angaben verbucht. Der ATX-20-Index verlor 5,1% oder 84 auf 1.562 Punkte. Für den ATX-Prime-Index ging es um 5,2% bzw 38 Zähler auf 700 nach unten. Umgesetzt wurden 6,8 (Mittwoch: 5,9) Mio Aktien. Teilnemer verwiesen auf die schwachen US-Vorgaben. Am Mittwoch hatte das Protokoll der Federal Reserve zur vorangegangenen geldpolitischen Entscheidung und die jüngsten makroökonomischen Prognosen der US-Notenbank die Stimmung der Börsianer in USA belastet. Am Berichtstag wurden dann erneut schwache Konjunkturdaten aus den USA mitgeteilt.
voestalpine gaben nach Vorlage der Zahlen zum zweiten Quartal um 2,2% auf 13,40 EUR nach. Der Bericht ist nach Ansicht eines Analysten der Erste Group Bank besser als erwartet ausgefallen. Alle Geschäftsbereiche hätten eine gute Performance aufgewiesen, allerdings sei gegen Ende des Vierteljahrs eine schwächere Nachfrage in den Divisionen Automotive, Maschinenbau und Construction zu verzeichnen gewesen. Dies sei jedoch durch die Entwicklung in den als eher spätzyklisch einzustufenden Geschäftsbereichen Aerospace, Eisenbahn und Infrastruktur kompensiert worden.
OMV gaben nach einer Herabstufung auf "Neutral" von "Buy" durch die UBS um 7,8% auf 17,51 EUR nach. Schoeller-Bleckmann verbilligten sich nach Vorlage des Zahlenwerks für das dritte Quartal um 2,7% auf 23,50 EUR. Der Umsatz stieg vor allem dank des Ausbaus der Produktionskapazitäten am Standort Ternitz sowie dem kontinuierlichen Wachstum an den Standorten in Amerika auf 281,3 (233,6) Mio EUR, teilte der Erdölfeldausrüster mit.
Flughafen Wien hat die Umsatzerlöse in den ersten neun Monaten 2008 um 10,6% auf 418 Mio EUR gesteigert. Das EBITDA verbesserte sich um 7,9% auf 164,2 Mio EUR. Wie das Unternehmen mitteilte, kletterte das EBIT um 11,0% auf 112,8 Mio EUR. Die EBITDA-Marge verringerte sich hingegen aufgrund der im Vergleich zum Umsatzanstieg überproportional gestiegenen Materialaufwendungen um 1,0 Prozentpunkt auf 39,3%. Für die Aktien ging es um 2,6% auf 26 EUR nach unten.
DJG/raz
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November 20, 2008 12:03 ET (17:03 GMT)
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