Frankfurt (BoerseGo.de) - Die Deutsche Lufthansa AG könnte einem Zeitungsbericht zufolge bei der geplanten Übernahme der österreichischen Fluggesellschaft "Austrian Airlines" doch noch einmal Konkurrenz erhalten. "Laut Presseberichten will Lufthansa nicht die Schulden von Austrian Airlines übernehmen", sagte Philippe Calavia, Finanzvorstand von Air France-KLM gegenüber dem Handelsblatt. Wenn das stimme, respektiere die Lufthansa nicht den Forderungskatalog des Verkäufers. Air France-KLM habe eine vollständige Schuldenübernahme in ihr Angebot eingerechnet und sich deshalb aus dem Bieterrennen verabschiedet. Sollte der Forderungskatalog nun geändert werden, sei man durchaus wieder an einem Einstieg bei Austrian Airlines interessiert, sagte Calavia.
Der designierte Chef von Air France-KLM, Pierre-Henri Gourgeon, bläst ins selbe Horn. "Wir überlegen rechtliche Schritte gegen das Verkaufsverfahren, in dem die Spielregeln nachträglich geändert wurden", sagte Gourgeon gegenüber der "Financial Times Deutschland". Eine Klage würde sich gegen die österreichische Staatsholding ÖIAG richten, da sie die Bedingungen offenbar nachträglich verändert habe. Da über die Rechtmäßigkeit des Verkaufs aber womöglich über Jahre vor Gericht gestritten würde, treffe dies auch die Lufthansa, so Gourgeon.
Der designierte Chef von Air France-KLM, Pierre-Henri Gourgeon, bläst ins selbe Horn. "Wir überlegen rechtliche Schritte gegen das Verkaufsverfahren, in dem die Spielregeln nachträglich geändert wurden", sagte Gourgeon gegenüber der "Financial Times Deutschland". Eine Klage würde sich gegen die österreichische Staatsholding ÖIAG richten, da sie die Bedingungen offenbar nachträglich verändert habe. Da über die Rechtmäßigkeit des Verkaufs aber womöglich über Jahre vor Gericht gestritten würde, treffe dies auch die Lufthansa, so Gourgeon.
(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Baron Oliver, Redakteur)
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