Der deutsche Aktienmarkt hat sich am
Freitag etwas von den kräftigen Abschlägen der vergangenen Tage
erholt und notierte bis zum Mittag fester. Börsianer führten die
Entwicklung auf die positiven Vorgaben der asiatischen Börsen und
eine allgemeine, aber nur vorübergehende Erholung zurück. Der DAX
Aktienhändler Stefan Söllner von der Postbank führt das Plus auf die positiven Vorgaben aus Asien zurück. Die Börsen dort hätten von den Verkaufsspekulationen um den US-Finanzriesen Citibank profitiert. Jedoch löse ein möglicher Verkauf die größeren Probleme am Markt nicht. "Ich glaube nicht, dass wir uns der Marke von 4.000 Punkten nach unten verschließen können", sagte Söllner. Das Ende sei noch nicht erreicht und der Abwärtstrend noch nicht gebrochen. Zwischendurch werde es aber immer wieder Tage wie heute, mit Gewinnen geben. Insgesamt gebe es aber derzeit schlicht keine Gründe, Aktien zu kaufen, da die Unternehmensmeldungen und Perspektiven negativ seien.
Von der Erholung profitierten unter anderem die jüngst besonders
belasteten Finanz- und Immobilientitel. So gewannen Aktien der Hypo
Real Estate (HRE)
Ein Wettbewerber von Infineon Technologies plant indes einen
Zusammenschluss. Powerchip, der größte DRAM-Speicherchiphersteller
in Taiwan, prüft einen Zusammenschluss mit Elpida Memory. Händler
werteten die Nachrichten positiv, nachdem die Unternehmen auf diese
Weise versuchten, sich entschlossen gegen die Krise in dem Sektor zu
stemmen. Ein Händler: "Positiv auf die Stimmung wirkt auch Dell."
Der Computerbauer hatte nach US-Börsenschluss deutlich besser als
erwartet ausgefallene Quartalszahlen vorgelegt. Die Infineon-Aktie
Aktien von Escada
Premiere
DEUTZ
AXC0088 2008-11-21/12:07
