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XETRA-VORBERICHT/Kaum verändert - Commerzbank haussieren

DJ XETRA-VORBERICHT/Kaum verändert - Commerzbank haussieren

FRANKFURT (Dow Jones)--Mit einem kaum veränderten Handelsstart am deutschen Aktienmarkt rechnen Marktteilnehmer am Freitag. Die guten Vorlagen aus Asien stützten die Stimmung etwas. Die Umsätze dürften nach dem "Thanksgiving"-Feiertag in den USA gering bleiben, zumal am Freitag der US-Aktienhandel bereits um 19 Uhr MEZ endet. "Bei dünnen Umsätzen könnte der Monats-Ultimo die Kurse nach oben treiben", erwartet ein Händler. Fonds könnten Positionen in ausgewählten Aktien aufstocken, denn Störfeuer sei nicht in Sicht und die Agenda sei vergleichsweise leer. Der DAX wird gegen 8.17 Uhr bei 4.672 Punkten gesehen, nach einem Schluss bei 4.665 am Donnerstag.

ThyssenKrupp hat am Morgen überzeugende Geschäftszahlen für das Geschäftsjahr 2007/08 vorgelegt. Umsatz und Gewinn seien "in line" ausgefallen, so ein Händler. "Wichtig ist, dass Thyssen die Dividende hält," so ein weiterer Händler, denn in der Vergangenheit habe Thyssen die Dividende in schwierigen Zeiten gekürzt. Mit dem Vorschlag von 1,30 EUR je Aktie liege die Dividendenrendite bei mehr als 8%. Die Aktie gewinnt vorbörslich rund 3%.

Positiv bewerten Händler die Entwicklung um die Übernahme der Dresdner Bank durch die Commerzbank. Die Commerzbank will die Übernahme bereits im Januar vollziehen und damit ein halbes Jahr früher als geplant. Statt mit weiteren Commerzbank-Aktien zahlt sie für den Restanteil nun 1,4 Mrd EUR sowie 250 Mio EUR für das Abgelten eines Besserungsscheins. Damit wird die Allianz künftig nur 18,4% statt 30% an der neuen Commerzbank halten. "Die Commerzbank kommt an einer Kapitalerhöhung vorbei, das sollte dem Kurs helfen", so Analyst Heino Ruland von FrankfurtFinanz. Commerzbank werden vorbörslich in der Spitze bis zu 20% höher gestellt.

Mit Blick auf die Allianz sagt Ruland, der Verkaufspreis sei nun geringer als im August erwartet, das liege vor allem an der Kursentwicklung der Commmerzbank. Ein Händler sieht die Entwicklung auch für die Allianz positiv: "Das Problem ist aus dem Buch", so der Marktteilnehmer. Allianz werden 1,7% höher gestellt.

Ein Bericht um ein Aufstocken des Pakets des russischen Aktionärs Andrey Melnitschenko könnte K+S stützen. Die "Börsen-Zeitung" schreibt, der Eurochem-Eigentümer habe seinen Anteil auf gut 15% ausgebaut von 10,43% im Juni. Damit könnten Spekulationen um eine Fusion mit dem russischen Düngemittelkonzern wieder aufflammen, so die Zeitung. "Der Kurs ist angesprungen, der Anstieg sollte sich fortsetzen", so ein Händler mit Blick auf den deutlichen Anstieg vom Donnerstag. K+S stehen vorböslich 3% höher.

DJG/thl/gos 
 

(END) Dow Jones Newswires

November 28, 2008 02:18 ET (07:18 GMT)

Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.

© 2008 Dow Jones News
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