DJ GM/Ford bitten schwedische Regierung um Hilfe für Töchter - FT
STOCKHOLM (Dow Jones)--Die beiden US-Automobilhersteller General Motors (GM) und Ford Motor haben die schwedische Regierung um finanzielle Hilfe für ihre Marken "Saab" und "Volvo" gebeten. Wie die Zeitung "Financial Times" (FT) am Sonntag auf ihrer Internetseite unter Berufung auf informierte Personen schreibt, wollen beide die Finanzen der Töchter in Erwartung eines baldigen Verkaufs stärken. Stephen Odell, CEO von Volvo, und Jan-Ake Jonsson, Managing Direktor bei Saab, seien getrennt voneinander beim schwedischen Industrieminister Maud Olofsson in der Sache vorstellig geworden.
Die drei US-Automobilhersteller GM, Ford und Chrysler stehen derzeit unter starkem Druck. Sie müssen den US-Kongress davon überzeugen, dass die Konzerne überlebensfähig sind. Das ist die Voraussetzung, um die geforderten Staatshilfen von 25 Mrd USD zu erhalten. Die Parlamentarier hatten den US-Automobilherstellern ein Ultimatum bis zum 2. Dezember gestellt.
Bis dahin müssen GM, Ford und Chrysler einen Plan vorlegen, wie sie das Geld der Steuerzahler verwenden wollen. Allein GM fordert 12 Mrd USD, um einen möglichen Konkurs abzuwenden. Bereits in der vergangenen Woche hatten Medien berichtet, GM denke darüber nach, sich von drei weiteren Marken zu trennen. GM prüfe den Verkauf der Marken Saturn, Saab und Pontiac. Für seinen schweren Sport-Geländewagen Hummer sieht sich GM bereits seit Juni nach einem Käufer um. Zu GM gehören in den USA außerdem noch Buick, Cadillac, Chevrolet und GMC.
Webseite: http://www.ft.com DJG/cbr/kla
(END) Dow Jones Newswires
December 01, 2008 01:29 ET (06:29 GMT)
Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.
