Leipzig (ots) - Die CSU will im Ringen um ein schnelles Steuersenkungssignal - noch vor der Bundestagswahl im Herbst 2009 - nicht locker lassen. Ihr Generalsekretär Karl-Theodor zu Guttenberg sagte gegenüber dieser Zeitung: "Vertrauens-Rückgewinn erreicht man bei den Bürgern durch Handeln und nicht durch Anträge." Deshalb müsse es schon bald nach dem Jahreswechsel ein "deutliches Signal" auf der Steuerseite für die Bürger geben. Zu diesem Zweck baut Guttenberg darauf, dass CDU und CSU noch vor dem Konjunktur-Koalitionsgipfel am 5. Januar 2009 eine gemeinsame Situationsanalyse erstellten und daraus sich ergebende konkrete weitere politische Schritte ableiteten. Es gehe darum, "mit größeren Maßnahmen breitere Kreise der Bevölkerung zu erreichen". Er gehe davon aus, dass dazu auch Angela Merkel bereit sei, weil die CSU darauf baue, in dieser Frage "auch Herzen zu erweichen". Als "Herzensbrecher" wolle sich die CSU aber nicht unbedingt sehen. Vielmehr setze man auf Überzeugung durch Argumente, "aber nicht mit brüllend beleidigtem Gesicht".
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