DJ VDIK: Deutsche Autoverkäufe brechen im November dramatisch ein
BAD HOMBURG (Dow Jones)--Die Autoverkäufe sind in der Bundesrepublik im November dramatisch eingebrochen. Mit 233.800 Wagen seien 17,6% weniger neu zugelassen worden als im Vorjahresmonat, erklärte der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) am Dienstag in Bad Homburg. Zwar hatte der November in diesem Jahr einen Arbeitstag weniger als 2007, doch auch um diesen Effekt bereinigt ergab sich mit einem Minus von 10% kaum ein positiveres Bild.
Schon im Oktober lagen die Autoverkäufe 8,2% unter dem Niveau des Vorjahres, im September und August wurden in Deutschland arbeitstagebereinigt mehr als 10% weniger Neuwagen verkauft als im Vorjahreszeitraum.
Nach dem abermaligen Einbruch im November drehten sich die Vorzeichen endgültig um: Stand Ende Oktober noch ein leichtes Plus in der Statistik, lagen die Fahrzeugverkäufe nach elf Monaten mit 2,864 Millionen Neuwagen erstmals in diesem Jahr mit 1,5% unter dem Niveau des Vorjahres.
Wegen der anhaltenden Kaufzurückhaltung der Kunden und der Unklarheit über die neue Kfz-Steuer rechnet der Verband, der die Importeure in Deutschland vertritt, nicht länger damit, dass deutschlandweit bis Jahresende 3,2 Millionen Fahrzeuge verkauft werden. "Der Markt 2008 wird das schlechteste Zulassungsergebnis nach der Wiedervereinigung erzielen", erklärte der VDIK-Präsident Volker Lange.
Webseite: http://www.vdik.de/ -Von Katharina Becker, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725 112, katharina.becker@dowjones.com DJG/kat/hab
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December 02, 2008 05:10 ET (10:10 GMT)
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