New York (BoerseGo.de) - Unmittelbar vor Beginn des Aktienhandels in New York signalisieren die Futures negative Eröffnungsverläufe der Indizes. Der Nasdaq-Future verliert 1,6 Prozent auf 1.137 Punkte. Der S&P-Future gibt um 1,3 Prozent auf 857,60 Punkte nach.
Der voraussichtlich schwache Start des Marktes dürfte unter anderem auf erneute negative Nachrichten zum Automobilsektor zurückzuführen sein. Demnach erwägen General Motors Corp. und Chrysler LLC eine beiderseitige abgestimmte Gläubigerschutzanmeldung. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Kreise. Der Gang in die Insolvenz sei ein letzter Ausweg, um an milliardenschwere staatliche Kredithilfen heranzukommen. General Motors fallen vorbörslich um 8,2 Prozent auf 4,5 Dollar.
Zudem enttäuschte der Pharmakonzern Merck & Co. mit seinen Prognosen. Der in Aussicht gestellte Nettogewinn für 2009 verfehlt die Schätzungen der Analysten. Merck & Co. verbilligen sich vorbörslich um 5,2 Prozent auf 25,09 Dollar.
Die vorbörslich veröffentlichten Konjunkturdaten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe fielen im Vorfeld des morgen mit Spannung erwarteten Arbeitsmarktberichts des Arbeitsministeriums besser als erwartet aus. Die Erstanträge sind um 21.000 auf ein 4-Wochentief von 509.000 gesunken. Der Konsens sieht dagegen einen Anstieg auf 540.000 vor.
Der Telekommunikationsriese AT&T Inc. will 12.000 Stellen bzw. 4 Prozent der Belegschaft abbauen. Daraus werden im vierten Quartal Sonderbelastungen von rund 600 Millionen Dollar entstehen. Die anstehenden Entlassungen seien vor allem auf den konjunkturellen Druck und Änderungen im Bereich der Geschäftsvielfalt sowie auf straffere Organisationsstrukturen zurückzuführen.
