Essen (ots) - Die schlechten Nachrichten aus der Wirtschaft reißen nicht ab, im Gegenteil nimmt die Dynamik des Abschwungs dramatisch zu. Vor allem die Autoindustrie wird schwer gebeutelt von der Vollbremsung - und damit das Aushängeschild der deutschen Wirtschaft. Für die ehemals besten Autobauer der Welt verändert sich die Welt in Riesenschritten. Jetzt schon ist sicher: Die Kapazitätsanpassungen und das Sterben vieler Zulieferer und Händler verändern das Gesicht der Branche radikal. Es bleibt zu hoffen, dass das Sterben nur die schlecht aufgestellten Unternehmen erwischt. Ein Überspringen der Seuche auf eigentlich kerngesunde Unternehmen ist jedoch nicht ausgeschlossen. Was kann die Politik tun? Irgendwann sind die Bürgschaftsrahmen ausgeschöpft, nicht jedem Unternehmen können Landesregierungen unter die Arme greifen. Bei einigen ist es auch nicht sinnvoll. Die unselige Praxis der Heu-schrecken-Fonds, Unternehmen zu kaufen und den Preis über höhere Verschuldung eben diesen Unternehmen aufzubürden, sollte der Staat nicht belohnen.
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