Der Automobilkonzern Daimler
Bereits am Vortag hatte sich der Einstieg angedeutet. Beim Bundeskartellamt hatte Daimler schon Anfang Dezember einen Antrag für eine Beteiligung an Kamaz eingereicht. Die Höhe der angestrebten Anteile nannte Daimler damals aber nicht. Nach mehreren Berichten hatte Daimler ursprünglich 42 Prozent angestrebt, dieses Ansinnen nach der Verschärfung der Wirtschaftsflaute aber aufgegeben. Zuletzt waren die Lkw-Absatzzahlen drastisch zurückgegangen.
Kamaz sieht sich selbst als weltweite Nummer elf unter den Nutzfahrzeug-Herstellern. Der Konzern hat rund 59.000 Beschäftigte. Die Produktionskapazität wird mit 71.000 Lkw, 60.000 Motoren sowie 1.500 Bussen pro Jahr angegeben. Daimler verkaufte im vergangenen Jahr in Russland 1.300 Lkw. Trotz eines abgeschwächten Wachstums in Osteuropa gilt Russland weiter als ein Zukunftsmarkt für den weltgrößten Nutzfahrzeug-Hersteller. Doch Kamas ist aus Sicht von Managern verschiedener Lkw-Konzerne stark sanierungsbedürftig. Laut 'FTD' besitzt Kamaz 30 Prozent Marktanteil im Heimatmarkt./fn/das/zb
ISIN ARDEUT111820
AXC0029 2008-12-12/08:44
