Anzeige
Mehr »
Dienstag, 09.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Explorer vor Durchbruch? 2 Kilometer Anomalie - trifft diese Aktie jetzt den Jackpot?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
1 Leser
Artikel bewerten:
(0)

Börse Frankfurt/Wochenausblick: Aller Augen auf der Fed

DJ Börse Frankfurt/Wochenausblick: Aller Augen auf der Fed

15. Dezember 2008. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Positive Vorgaben aus 
versprechen für den deutschen Aktienmarkt einen guten Wochenstart. 
US-Technologiewerte waren am Freitag gesucht und brachten dem Nasdaq einen 
Gewinn von 2,2 Prozent. Heute Morgen negierte die Tokioter Börse den 
pessimistischen Tankan-Bericht zur Konjunktur Tag und verhalf dem Nikkei 225 
zu einem Plus von 5,2 Prozent. "Die Nachrichtenlage ist katastrophal, das 
scheint uns im Moment aber nicht zu stören", wundert sich ein Händler. 
Mittelfristig dominieren in dieser Woche, mit neun verbleibenden Börsentagen 
bis zum Jahresende, Konjunkturdaten aus den USA das makroökonomische 
Börsenumfeld. 
 
Fed-Zinsentscheid mit Spannung erwartet 
 
 
In dieser Woche erwartet Rainer Sartoris von HSBC Trinkaus maßgebliche 
Impulse von der am Dienstag anstehenden Zinsentscheidung der US-Notenbank 
Fed. "Hierbei geht es weniger darum, ob die Fed den Leitzins wie generell 
vermutet auf 0,5 Prozent, oder wie in unserem Haus erwartet tatsächlich auf 
0 Prozent senken wird. Der effektive Zins bewegt sich momentan ohnehin schon 
in der Nähe der Null", erklärt der Analyst. Sollte die Fed hingegen 
Andeutungen machen, zusätzliche Maßnahmen zur Belebung der Konjunktur zu 
ergreifen, zum Beispiel den Aufkauf von Staatsanleihen, so könnte dies die 
Märkte stärker in Bewegung bringen als harte Daten. Ähnlich wie bereits am 
Freitag der Gesamtmarkt mit sinkenden Kursen auf die zwischenzeitliche 
Ablehnung des Rettungspaketes für die Automobilindustrie im US-Kongress 
reagierte. 
 
Trübes Konjunkturbild 
 
 
Insgesamt gibt es kaum Positives zur konjunkturellen Lage. "Die Stimmung 
wird immer schlechter. Das globale Ausmaß der Krise ist jetzt eindeutig. 
Momentan sehen wir Druck in allen Märkten, selbst in China und den Emerging 
Markets", beschreibt Satoris das Szenario. Auch die Fundamentaldaten aus den 
Vereinigten Staaten sähen momentan nicht gut aus. "Wir rechnen für November 
mit einem Produktionsrückgang in der Industrie von 0,4 Prozent. Im Vergleich 
zum Vorjahr würde damit das Produktionsniveau bereits fast 5 Prozent 
niedriger liegen. In diesem Umfeld ist nicht mit einer Stimmungsaufhellung 
bei den Unternehmen zu rechnen." Der ifo-Geschäftsklimaindex, 
konjunktureller Gradmesser für die Deutsche Wirtschaft, wird sich nach 
einhelliger Meinung ebenfalls eintrüben. Analysten der BayernLB sehen den 
Index im Dezember bei 84 Punkten, 1,8 Punkte schlechter als im Vormonat. 
 
Hoffnung auf Weihnachtsrallye gering 
 
 
"Die Fundamentaldaten geben keinen Anlass für einen Kursanstieg an den 
deutschen Aktienmärkten. Das Rettungspaket für die Automobilindustrie zeigt 
jedoch, dass die Märkte sehr sensibel auf Stimmungen reagieren - positiv wie 
negativ", erläutert Sartoris. Kollege Jörg Scherer umreißt die technischen 
Rahmenbedingungen für eine solche Kurserholung: "Der DAX® muss die Schwelle 
von 4.800 Punkten knacken, um in den berechneten Trendkanal zurückzukehren. 
Dann könnten wir eventuell eine Erholung erwarten. Sollte der Leitindex 
jedoch die Schwelle von 4.531 Punkten nach unten durchbrechen, droht eine 
Plateaubildung bei circa 4.300 Punkten." 
 
Infineon könnte Bewegung in den DAX bringen 
 
 
Die Mehrheit der Analysten traut Infineon auf Sicht von zwölf Monaten einen 
Kurs von wenigstens einem Euro zu. Das meldet die Nachrichtenagentur 
dpa-afx, die Analystenbewertungen sammelt und auswertet. Infineon habe die 
Anleger jüngst mit einem massiven Quartalsverlust und einem düsteren 
Ausblick schockiert. Schließlich sei die Finanzkrise auch auf die 
Halbleiterbranche übergegriffen und eine denkbare Insolvenz der 
Speicherchiptochter Qimonda schwebe weiterhin wie ein Damoklesschwert über 
dem Münchener Konzern. Nach der Präsentation der Zahlen verlor die 
Infineon-Aktie über ein Drittel an Wert und notiert nun auf 
Pennystock-Niveau. Nicolas Gaudois von der UBS halte sogar einen Anstieg auf 
bis zu 1,60 Euro für möglich - aktuell kostet das Papier etwa 0,67 Euro. 
Eine Lösung für die langfristige Finanzierung von Infineon werde immer 
greifbarer, schreibt der Experte. Auch gebe es eine 50-prozentige Chance für 
einen Trennung von der Tochter Qimonda. Quer schieße jedoch 
Deutsche-Bank-Analyst Kai Korschelt, der bei Infineon mit weiter fallenden 
Kursen rechnet. Die Gewinn- und Umsatzprognosen seien überraschend niedrig 
ausgefallen, heißt es. Sein Kursziel liege deshalb bei 0,60 Euro. 
 
Wichtige Konjunkturtermine der Woche 
 
 
Montag, 15. Dezember 
 
15.15 Uhr. *USA: Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung November*. Die 
BayernLB rechnet aufgrund der Rezession in den USA für den Monat November 
mit einem weiteren Rückgang der Industrieproduktion von 2 Prozent gegenüber 
dem Vormonat. Auch die Kapazitätsauslastung werde 74,4 Prozent zurückgehen, 
fast 7 Prozent unter dem langfristigen Durchschnitt von 81 Prozent. 
 
Dienstag, 16. Dezember 
 
14.30 Uhr. *USA: Verbraucherpreise und Kernrate November*. Kräftig gesunkene 
Benzin- und Erdgaspreise werden nach Erwartungen der BayernLB einen weiteren 
Rückgang der Verbraucherpreise nach sich ziehen. Erwartet wird ein Minus von 
1,3 Prozent gegenüber dem Vormonat. Bei der Inflations-Kernrate, in der die 
Rohstoffpreise nicht einberechnet sind, geht man von einem leichten Anstieg 
von 0,1 Prozent aus. 
 
20.15 Uhr. *USA: FOMC-Zinsentscheidung*. In der Ausschusssitzung am 
Mittwochabend entscheidet die US-Notenbank Fed über ihren Leitzins. Der 
Marktkonsens erwartet eine Senkung um 50 Basispunkte auf 0,5 Prozent. Die 
HSBC geht sogar von einer Senkung auf 0,0 Prozent aus. 
 
Mittwoch, 17. Dezember 
 
Ca. 22.00 Uhr. *Deutschland: Vorläufige Szenariorechnung für die 
Aktienindizes*. Nachbörslich veröffentlicht die Deutsche Börse die 
vorläufigen Gewichtungen der einzelnen Aktien in den Indizes, die ab dem 22. 
Dezember gelten. 
 
Donnerstag, 18. Dezember 
 
10.00 Uhr. *Deutschland: ifo-Geschäftsklimaindex*. Nach Meinung der DekaBank 
wird sich die Stimmung der Unternehmen in Deutschland weiter eintrüben. 
Erwartet wird ein Ergebnis von 83,2 Punkten. Die Bank führt dies auf die 
katastrophale Auftragslage als auch auf das Ausbleiben eines wirkungsvollen 
Konjunkturprogramms zurück. Ein Wert von unter 100 Punkten beim 
ifo-Geschäftsklima wird als Anzeichen auf eine schrumpfende Wirtschaft 
gedeutet. 
 
Freitag, 19. Dezember 
 
Ca. 13.00 Uhr. *Deutschland/USA: Dreifacher Terminverfall an den 
Terminbörsen*. Viermal im Jahr kommt es an den Börsen zum so genannten 
Hexensabbat, jeweils am dritten Freitag im März, Juni, September, und 
Dezember. An diesen Tagen laufen an den Terminbörsen, in Deutschland zum 
Beispiel an der Eurex, Terminkontrakte aus. Dies betrifft Optionen und 
Futures auf die großen Aktienindizes sowie Optionen auf Aktien. Der 
Settlement-Preis für den DAX-Futures wird auf dem DAX-Chart im Handelssaal 
veröffentlicht und kann über die Parkettkamera verfolgt werden. 
 
© 15. Dezember/ Jean Hoffmann, Edda Vogt 
 
Disclaimer 
Die nachfolgenden News werden Ihnen direkt von der Redaktion von 
boerse-frankfurt.de bereitgestellt. Die hierin enthaltenen Angaben und 
Mitteilungen sind ausschließlich zur Information bestimmt. Keine der hierin 
enthaltenen Informationen begründet ein Angebot zum Verkauf oder die Werbung 
von Angeboten zum Kauf eines Wertpapiers. 
 
 

(END) Dow Jones Newswires

December 15, 2008 04:56 ET (09:56 GMT)

© 2008 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Software-Rebound Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.