Am letzten Handelstag vor der Weihnachtspause haben die US-Börsen angesichts sinkender Ölpreise leichte Gewinne erzielt. Eine Reihe neuer Konjunkturdaten fiel überwiegend schwach aus. Technologieaktien hinkten dem breiten Markt im Schnitt klar hinterher. Insgesamt verlief der Aktienhandel wie schon in den Vortagen erwartungsgemäß ruhig, sagte ein Börsianer am Mittwoch in New York.
Der Dow-Jones-Index
In einem zu Heiligabend um drei Stunden verkürzten Handel läutete die Schlussglocke bereits am frühen Nachmittag. Zum Weihnachtsfest bleiben die US-Börsen an diesem Donnerstag geschlossen. Am Freitag, der in den USA kein Feiertag ist, wird dagegen wieder gehandelt.
Die Zahl der US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stieg in der abgelaufenen Woche stärker als erwartet. Im Vierwochendurchschnitt kletterte sie sogar auf den höchsten Stand seit 26 Jahren. Die Konsumausgaben sanken im November den fünften Monat in Folge. Der Rückgang war allerdings etwas weniger stark als erwartet.
Der Ölpreis setzte auch wegen der schwachen Konjunkturdaten seine Talfahrt fort. Ein Barrel (159 Liter) der Sorte WTI (West Texas Intermediate) kostete 37,10 Dollar. Das waren 1,83 Dollar weniger als zum Schluss des Parketthandels am Vortag.
An der Dow-Spitze standen die Titel der notleidenden Opel-Mutter
General Motors
Am Ende des Dow-Jones-Index lag der größte amerikanische
Aluminiumkonzern Alcoa
AXC0065 2008-12-24/19:56
