Der Gasstreit zwischen dem russischen Konzern
Gazprom
Etwa 80 Prozent des russischen Gases, das nach Deutschland komme, fließe über die Rohrleitung, die durch die Ukraine führe. E.ON Ruhrgas beliefert eine ganze Reihe von Stadtwerken und Großkunden.
Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) hatte zuvor bereits versichert, dass für die Verbraucher in Deutschland zunächst kein Grund zur Sorge bestehe, weil die Speicher der Gasversorger gut gefüllt seien. Die Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine über neue Gaspreise und Lieferverträge waren am Silvesterabend gescheitert. Der russische Gasmonopolist Gazprom hatte daraufhin die Lieferungen an die Ukraine gestoppt.
Gazprom-Vizechef Alexander Medwedew will russischen Medienberichten zufolge in dieser Woche Gespräche in mehreren europäischen Hauptstädten führen, um über die Lage zu informieren. In Berlin könnte er nach dpa-Informationen am Dienstag (6.1.) mit Vertretern des Wirtschaftsministeriums zusammentreffen./vd/mi/DP/gr
ISIN DE000ENAG999
AXC0013 2009-01-04/14:33
