Im Streit um das geplante
Gemeinschaftsunternehmen zwischen Dow Chemical
"PIC bedauert, dass die Regierung Kuwaits diese Entscheidung getroffen hat", schrieb Geschäftsführerin Maha Mulla Hussain der Zeitung zufolge am 31. Dezember an Dow. "PIC steht weiterhin zu der Transaktion und überlegt gerade, was noch getan werden kann, um die Regierung davon zu überzeugen, ihre Entscheidung zurückzunehmen."
RECHTLICHE SCHRITTE
Dow Chemical hatte am Dienstag wegen des geplatzten Deals
rechtliche Schritte angekündigt. In der Branche wird mit einer
Schadenersatzforderung in Milliardenhöhe gerechnet. Der Rückzieher
Kuwaits sei ein klarer Vertragsbruch, hatte Dow Chemical mitgeteilt.
Zugleich gebe es bereits Gespräche mit mehreren anderen
Interessenten. Dow Chemical ist nach dem deutschen Branchenführer
BASF
Kuwait hatte kurz vor dem Jahreswechsel seine geplante 50-Prozent- Beteiligung wegen der globalen wirtschaftlichen Talfahrt abgesagt. Dow Chemical sollte für den Anteil nach früheren Angaben 7,5 Milliarden Dollar bekommen. Das Geld sollte auch die 15 Milliarden Dollar schwere Übernahme des US-Wettbewerbers Rohm & Haas durch Dow Chemical mitfinanzieren. Dieses Geschäft könnte nun Berichten zufolge ebenfalls gefährdet sein. Dow Chemical hatte sich dabei gegen BASF durchgesetzt./stw/fd/DP/stw
ISIN US2605431038 US7753711073
AXC0155 2009-01-06/21:49
