Wiesbaden (BoerseGo.de) - Das Wachstum der Erwerbstätigkeit in Deutschland hat sich im November 2008 verlangsamt. Wie das Statistische Bundesamt auf Grundlage erster Berechnungen mitteilte, waren im November 40,83 Millionen in Deutschland lebende Personen erwerbstätig. Die Erwerbstätigenzahl stieg damit um 500.000 Personen gegenüber dem Vorjahresmonat, die entsprechende relative Zunahme war mit plus 1,2 Prozent aber die niedrigste seit Dezember 2006. Im Januar 2008 lag die relative Zunahme im Vergleich zum Vorjahresmonat noch um einen halben Prozentpunkt höher bei 1,7 Prozent. Allmählich werde somit die konjunkturelle Abschwächung auch am Arbeitsmarkt sichtbar, teilte das Statistische Bundesamt weiter mit.
Im Vergleich mit dem Vormonat waren im November 12.000 Personen mit Wohnort in Deutschland mehr erwerbstätig. In den November-Monaten der Jahre 2005 bis 2007 war die Zahl der Erwerbstätigen im Vormonatsvergleich durchschnittlich um 53.000 gestiegen. Das könne als weiteres Indiz für ein verlangsamtes Wachstum der Erwerbstätigenzahl gewertet werden.
Nach rechnerischer Ausblendung üblicher jahreszeitlich bedingter Schwankungen betrug die Anzahl der Erwerbstätigen im November 40,41 Millionen. Gegenüber dem Vormonat Oktober bedeutet dies eine saisonbereinigte Zunahme um 19 000 Personen.
