Anzeige
Mehr »
Dienstag, 09.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Pentagon in Alarmbereitschaft? Dieser Rohstoff könnte jetzt Gold in den Schatten stellen
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
1 Leser
Artikel bewerten:
(0)

UPDATE: Praktiker verfehlt 2008 die Umsatzerwartungen

DJ UPDATE: Praktiker verfehlt 2008 die Umsatzerwartungen

(NEU: Details, Hintergrund, Analyst, Aktienkurs)

Von Natali Schwab

DOW JONES NEWSWIRES

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Praktiker Bau- und Heimwerkermärkte Holding AG hat ihre Umsatzplanung im abgelaufenen Geschäftsjahr verfehlt. Der Baumarktkonzern aus dem saarländischen Kirkel wies am Donnerstag einen vorläufigen Umsatz von 3,907 (3,945) Mrd EUR aus. Dies entspricht einem Minus von 1%. Flächenbereinigt sanken die Erlöse sogar um 6%. Der Markt reagierte verschnupft auf das erste Trading Statement des Jahres, die Praktiker-Aktie gab am Morgen deutlich nach.

Praktiker hatte es sich ursprünglich zum Ziel gesetzt, den Umsatz um einen niedrigen einstelligen Prozentsatz zu steigern. Von Dow Jones Newswires befragte Analysten hatten im Mittel ihrer Schätzungen einen Konzernerlös von 3,937 Mrd EUR prognostiziert.

Verantwortlich für die schwache Umsatzentwicklung war das Deutschlandgeschäft, das um 6,9% auf 2,67 Mrd EUR sank, wie Praktiker mitteilte. Ursächlich sei die im Vergleich zum Vorjahr nahezu halbierte Zahl der 20%-Rabatt-Aktionstage der Marke Praktiker, erklärte der Konzern. Max Bahr habe im zweiten Halbjahr ebenfalls auf eine Reihe von verkaufsfördernden Sonderaktionen verzichtet.

Im Ausland erhöhte sich dagegen der Umsatz um 14,6% auf 1,24 Mrd EUR. Allerdings bremste der rapide Verfall der Wechselkurse der meisten osteuropäischen Währungen in den letzten Monaten des Jahres das Wachstum, wie der Baumarktkonzern berichtete. Unter Annahme stabiler Wechselkurse hätte das Wachstum 16,3% betragen. Das vierte Quartal entwickelte sich mit einem Wachstum von 4,5% dabei zum schwächsten des Jahres. Flächenbereinigt ergab sich sogar ein Minus von 7,8%.

Für das vierte Quartal wies Praktiker einen Konzernumsatz von 893 (904) Mio EUR aus, das ist ein Minus von 1,2% (flächenbereinigt: -4,6%). Auch hier hatte Praktiker ursprünglich ein Plus angekündigt. In Deutschland betrug das Minus 3,9%. Dabei stabilisierte sich die Marke Praktiker und verzeichnete einen Rückgang von 0,7%. Nach neun Monaten war das Minus noch mit 12% ausgewiesen worden.

"Wir haben zwar nicht ganz den Umsatz erreichen können, den wir uns vorgenommen hatten. Aber in der schwierigen konjunkturellen Situation des Jahres 2008 sehen wir es schon als großen Erfolg an, das Rekordniveau des Vorjahres fast gehalten zu haben", erklärte Vorstandsvorsitzender Wolfgang Werner.

Zum Gewinn äußerte sich Praktiker nicht. In welchem Umfang sich die Entwicklungen, insbesondere die Veränderungen der osteuropäischen Wechselkurse, auch auf das Ergebnis auswirkten, werde sich erst im weiteren Verlauf der Erstellung des Jahresabschlusses herausstellen, hieß es lediglich. Die Bilanz will der Konzern am 27. März veröffentlichen.

Analysten hatten erwartet, dass der Konzern seine EBITA-Prognose für 2008 von 135 Mio bis 140 Mio EUR bestätigt. Vor allem die ausgebliebene Bekräftigung stieß dem Markt am Morgen sauer auf. Es sei bemerkenswert, dass das Unternehmen auch jetzt noch keine Indikation zum Ergebnis für das abgelaufene Geschäftsjahr geliefert habe, sagte ein Analyst, der namentlich nicht genannt werden wollte.

Es sei zwar normal, dass zum jetzigen Zeitpunkt noch keine genauen Zahlen feststünden. Dass Praktiker aber noch immer vollkommen im Dunkeln tappe, nannte der Analyst bemerkenswert, zumal nur rund 20% des Jahresergebnisses im vierten Quartal erwirtschaftet werde. Hinter die bisherige Ergebnis-Prognose sei wohl ein Fragezeichen zu setzen.

Im Vorjahr hatte Praktiker einen Umsatz von rund 3,9 Mrd EUR und ein EBITA vor Kartellamtsvorgaben von 125,8 Mio EUR erzielt. Bei der Vorlage der Neunmonatszahlen hatte der Vorstandsvorsitzende Werner noch erklärt, "gut im Plan" zu liegen. Um die eigene Ergebniserwartung für das Jahr zu erfüllen, müsse Praktiker die Ertragskraft im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahr nur noch stabil halten, was dem Konzern "aus heutiger Sicht" gelingen dürfte, hatte es Ende Oktober geheißen.

Zu den Umsatzzahlen bemerkte der Analyst, diese seien zwar schlechter als erwartet, aber keine Katastrophe. Zu Handelsbeginn startet Praktiker mit einem Abschlag von 8%. Gegen 10.12 Uhr notiert sie als schwächster Wert im MDAX bei 6,28 EUR, ein Minus von 13,4%. Der MDAX zeigt sich derweil 1,8% im Minus.

In der kommenden Woche wollen die Handelskonzerne Metro und Arcandor Umsatzzahlen präsentieren. Zudem hält die Douglas Holding am nächsten Mittwoch ihre Bilanzpressekonferenz ab.

Webseite: http://www.praktiker.com/ 
 
   -Von Natali Schwab, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 119, 
   consumer.de@dowjones.com 
   DJG/nas/rio 
Besuchen Sie unsere neue Webseite http://www.dowjones.de 
 

(END) Dow Jones Newswires

January 08, 2009 04:19 ET (09:19 GMT)

Copyright (c) 2009 Dow Jones & Company, Inc.

© 2009 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Software-Rebound Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.