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Wall Street zur Eröffnung schwächer gesehen-Wal Mart unter Druck

DJ Wall Street zur Eröffnung schwächer gesehen-Wal Mart unter Druck

NEW YORK (Dow Jones)--Mit einer schwächeren Handelseröffnung an der Wall Street rechnen Marktteilnehmer am Donnerstag. Die Gewinnwarnung von Wal Mart belastet die Stimmung. Nach Intel, Time Warner und nun Wal Markt wird im Handel befürchtet, dass in den kommenden Tagen weitere Unternehmen mit schlechten Nachrichten folgen. Der S&P-Future verliert gegen 15.01 Uhr MEZ 0,9%, der Nasdaq-Future sinkt um 0,6%.

Mit Spannung wird auf die für 17.00 Uhr MEZ anstehende Rede des designierten US-Präsidenten Barack Obama gewartet. "Die Erwartungen an die Konjunkturprogramme sind mittlerweile derart hoch geschraubt, dass Obama sie eigentlich nur noch enttäuschen kann", so eine Stimme aus dem Handel. Dies habe sich bereits am Vorabend angedeutet, als die Ankündigung der Rede über die "Ticker" gelaufen sei.

"Wenn nichts getan wird, könnte diese Rezession für Jahre fortbestehen", heißt es in einem vorab veröffentlichtem Ausschnitt der Rede Obamas an der George-Mason-Universität in Fairfax. Obama befürchtet in einem solchen Fall eine zweistellige Arbeitslosenquote und den Verlust von Wettbewerbsvorteilen, "die Grundlage für die Stärke und das Ansehens der USA in der Welt sind". Ihm sei klar, dass weitere Konjunkturmaßnahmen mit hohen Kosten verbunden sind.

Leicht positiv werden die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gewertet, die um 24.000 zurückgekommen sind. Die Schätzungen lagen mit einem Plus von 63.000 Anträgen deutlich höher. Allerdings geht die Zahl im Vorfeld des Arbeitsmarktberichtes für den Monat Dezember leicht unter, der am Freitag zur Veröffentlichung ansteht.

Wal Mart geben vorbörslich um rund 8% nach. Der Einzelhandelskonzern hat infolge einer schwächeren Umsatzentwicklung die Ergebnisprognose für das vierte Quartal gesenkt. Das Ergebnis je Aktie aus dem fortgeführten Geschäft werde nur noch bei 0,91 USD bis 0,94 USD gesehen. Mitte November hatte der Konzern aus Bentonville hier noch eine Spanne von 1,03 USD bis 1,07 USD in Aussicht gestellt.

Hintergrund des deutlich gesenkten Ausblicks sei eine schlechter als erwartete Umsatzentwicklung im Schlussquartal. Auch die Kosten hätten über den eigenen Erwartungen gelegen, hieß es zur Begründung. Das aktuelle wirtschaftliche Umfeld bleibe für den Einzelhändler "schwierig".

Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) fiel am Mittwoch um 2,7% bzw 245 Punkte auf 8.770. Der S&P-500 verlor 3% bzw 28 Punkte auf 907. Der Nasdaq-Composite gab um 3,2% bzw 53 Punkten auf 1.599 ab.

DJG/DJN/thl/flf 
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(END) Dow Jones Newswires

January 08, 2009 09:05 ET (14:05 GMT)

Copyright (c) 2009 Dow Jones & Company, Inc.

© 2009 Dow Jones News
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