Berlin (ots) - Anlässlich der Einigung der Koalitionsparteien zum Konjunkturprogramm II erklärt die ZFF-Vorsitzende Christiane Reckmann heute in Berlin:
"Das Zukunftsforum Familie (ZFF) begrüßt das Konjunkturprogramm II. Es entlastet Familien in Deutschland und stärkt ihre Konsumkraft.
Der Kinderbonus in Höhe von 100 Euro für alle Kindergeldbezieher hilft schnell und unbürokratisch. Noch wichtiger ist die Änderung beim Arbeitslosengeld II, die die SPD richtigerweise in die Verhandlungen eingebracht hat. Gemeinsam mit anderen Verbänden und Gewerkschaften fordert das ZFF seit langem, die Leistungen für Kinder im SGB-II-Bezug stärker nach Altersstufen zu differenzieren und anzuheben. Zukünftig sollen Kinder von 6 bis 13 Jahren 35 Euro mehr im Monat (insg. dann 246 Euro) erhalten. Damit können arme Familien wichtige Ausgaben für die Ernährung, Gesundheit und Bildung ihrer Kinder begleichen.
Das Konjunkturprogramm wirkt in der Finanzkrise schnell und unbürokratisch. Gleichzeitig bleiben die beschlossenen Maßnahmen nur Stückwerk. Um die Bedarfe aller Kinder gleichermaßen zu decken und Kinderarmut zu bekämpfen, ist ein Systemwechsel in der Familienförderung notwendig. Das ZFF plädiert deshalb für eine Kindergrundsicherung, die alle bisherigen Leistungen zusammenfasst und sich an der Höhe des kindlichen Existenzminimums orientiert. Neben dem kurzfristigen Krisenmanagement muss die Politik diese langfristige Perspektive im Auge behalten, um allen Kindern ein chancengerechtes Aufwachsen zu ermöglichen!"
Das ZFF wurde 2002 auf Initiative der Arbeiterwohlfahrt gegründet. Der familienpolitische Fachverband setzt sich für die Interessen von Familien ein und kämpft für soziale Gerechtigkeit in der Familienpolitik. Neben Gliederungen der AWO sind dort unter anderem die Bundesvereinigung der Mütterzentren, der Progressive Eltern- und Erzieherverband (PEVNW) und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Elterninitiativkindergärten organisiert.
Originaltext: Zukunftsforum Familie e.V. Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/60410 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_60410.rss2
Kontakt: Barbara König, Geschäftsführerin, Tel.: 030 / 25 92 72 820, Fax: 030 / 25 92 72 860
info@zff-online.de www.zff-online.de/presse.html
"Das Zukunftsforum Familie (ZFF) begrüßt das Konjunkturprogramm II. Es entlastet Familien in Deutschland und stärkt ihre Konsumkraft.
Der Kinderbonus in Höhe von 100 Euro für alle Kindergeldbezieher hilft schnell und unbürokratisch. Noch wichtiger ist die Änderung beim Arbeitslosengeld II, die die SPD richtigerweise in die Verhandlungen eingebracht hat. Gemeinsam mit anderen Verbänden und Gewerkschaften fordert das ZFF seit langem, die Leistungen für Kinder im SGB-II-Bezug stärker nach Altersstufen zu differenzieren und anzuheben. Zukünftig sollen Kinder von 6 bis 13 Jahren 35 Euro mehr im Monat (insg. dann 246 Euro) erhalten. Damit können arme Familien wichtige Ausgaben für die Ernährung, Gesundheit und Bildung ihrer Kinder begleichen.
Das Konjunkturprogramm wirkt in der Finanzkrise schnell und unbürokratisch. Gleichzeitig bleiben die beschlossenen Maßnahmen nur Stückwerk. Um die Bedarfe aller Kinder gleichermaßen zu decken und Kinderarmut zu bekämpfen, ist ein Systemwechsel in der Familienförderung notwendig. Das ZFF plädiert deshalb für eine Kindergrundsicherung, die alle bisherigen Leistungen zusammenfasst und sich an der Höhe des kindlichen Existenzminimums orientiert. Neben dem kurzfristigen Krisenmanagement muss die Politik diese langfristige Perspektive im Auge behalten, um allen Kindern ein chancengerechtes Aufwachsen zu ermöglichen!"
Das ZFF wurde 2002 auf Initiative der Arbeiterwohlfahrt gegründet. Der familienpolitische Fachverband setzt sich für die Interessen von Familien ein und kämpft für soziale Gerechtigkeit in der Familienpolitik. Neben Gliederungen der AWO sind dort unter anderem die Bundesvereinigung der Mütterzentren, der Progressive Eltern- und Erzieherverband (PEVNW) und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Elterninitiativkindergärten organisiert.
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