Frankfurt (BoerseGo.de) - Thyssen-Krupp hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2008/2009 Gerüchten zufolge besser abgeschnitten als von den Analysten im Schnitt erwartet. Mit einem Ergebnis vor Steuern von rund 250 Millionen Euro liege Thyssen-Krupp am oberen Rand der Analystenerwartungen, berichtet "Der PLATOW Brief" ohne Quellenangabe. Im vergangenen Jahr hatte Thyssen allerdings noch 646 Millionen Euro verbucht. Die Zahlen werden offiziell am Freitag vorgestellt.
Im Unterschied zu reinen Stahlherstellern profitiere ThyssenKrupp aktuell von seiner breit gefächerten Aufstellung. Während die Stahlsparte noch in der Gewinnzone bleibe, verbuche die Edelstah-Sparte Stainless Steel wegen Abwertungen auf den Lagerbestand einen Verlust. Als Reaktion würden die geplanten Investitionen in das neue Werk im US-Bundesstaat Alabama zeitlich um ein Jahr gestreckt, so der Börsenbrief.
