New York (BoerseGo.de) - Das 787 Milliarden Dollar schwere Konjunkturprogramm hat den Anstieg der Arbeitslosigkeit nicht verhindert und wenig zur Verbesserung der Investitionsausgaben der Unternehmen beigetragen. Die Immobilienpreise fallen weiter und die Leistungsstörungen bei Kreditkartenschulden und Hypotheken nehmen zu. Die nächste glorreiche Idee zur Hilfe der in Schiffbruch geratenen Wirtschaft besteht darin, den Arbeitslosen zu helfen, in ihren Häusern bleiben zu können. Nach einem Bericht von Reuters macht sich US-Präsident Obama über neue Möglichkeiten Gedanken, die Zwangsvollstreckung bei arbeitslosen Hausbesitzern, die ihre monatlichen Zahlungsverpflichtungen nicht erfüllen können, abzuwenden. Die Idee ist brillant, hat aber zwei Haken. Einmal könnten Arbeitslose keinen großen Ansporn zur Arbeitssuche spüren, wenn sie auch ohne Arbeit in ihrem Haus bleiben können. Die Wirkung eines fehlenden Anreizes zur Arbeitssuche ist kaum zu unterschätzen. Die Möglichkeit zum Verbleib im eigenen Heim muss ein Anreiz bleiben, zumindest für die Mehrzahl der Menschen, die nicht in billigen Mietwohnungen oder an Stadtstraßen leben möchte.
Die anderen Bedenken gegen die Gewährung von Hilfe für arbeitslose Hauseigentümer bestehen darin, dass der Immobilienmarkt nie eine Bodenbildung erfahren kann, solange Leute, die sich kein Eigenheim leisten können, trotzdem ein solches behalten können. Viele dieser Hypothekenschuldner fallen letztlich aus, worauf zumindest die Regierungsstatistiken hindeuten. Das Schicksal der Häuser der Arbeitslosen bleibt in der Schwebe, solange die Arbeitssuche andauert. Wenn sie dann keine Arbeit finden, wann sollen sie dann ihre Häuser verlieren? Wenn dieser Zeitpunkt ein Jahr später liegt, dann könnte der Immobilienmarkt eine bedeutende Zunahme an unverkauftem Bestand erfahren. Solange die Regierung diejenigen, die sich die Zahlungen für ein Haus nicht leisten können, nicht in die Voraussetzung für eine Zwangsvollstreckung geraten lässt, wird das Angebot von sehr günstigen Häusern, welches Käufer auf den Markt locken könnte, für Monate - wenn nicht für Jahre - ausbleiben. Damit stellt die Initiative keinen Weg dar, um die Immobilienpreise auf ein Fundament zu stellen.
Die anderen Bedenken gegen die Gewährung von Hilfe für arbeitslose Hauseigentümer bestehen darin, dass der Immobilienmarkt nie eine Bodenbildung erfahren kann, solange Leute, die sich kein Eigenheim leisten können, trotzdem ein solches behalten können. Viele dieser Hypothekenschuldner fallen letztlich aus, worauf zumindest die Regierungsstatistiken hindeuten. Das Schicksal der Häuser der Arbeitslosen bleibt in der Schwebe, solange die Arbeitssuche andauert. Wenn sie dann keine Arbeit finden, wann sollen sie dann ihre Häuser verlieren? Wenn dieser Zeitpunkt ein Jahr später liegt, dann könnte der Immobilienmarkt eine bedeutende Zunahme an unverkauftem Bestand erfahren. Solange die Regierung diejenigen, die sich die Zahlungen für ein Haus nicht leisten können, nicht in die Voraussetzung für eine Zwangsvollstreckung geraten lässt, wird das Angebot von sehr günstigen Häusern, welches Käufer auf den Markt locken könnte, für Monate - wenn nicht für Jahre - ausbleiben. Damit stellt die Initiative keinen Weg dar, um die Immobilienpreise auf ein Fundament zu stellen.
(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Hoyer Christian, Redakteur)
© 2009 BörseGo
