Anzeige
Mehr »
Dienstag, 09.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Pentagon in Alarmbereitschaft? Dieser Rohstoff könnte jetzt Gold in den Schatten stellen
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
39 Leser
Artikel bewerten:
(0)

Verzögerung der Sun-Übernahme kostet Oracle viel Geld

DJ Verzögerung der Sun-Übernahme kostet Oracle viel Geld

Jerry A. DiColo 
   DOW JONES NEWSWIRES 
 

NEW YORK (Dow Jones)--Die Übernahme der Sun Microsystems Inc durch die Oracle Corp verzögert sich wegen der kartellrechtlichen Prüfung durch die Europäische Kommission. Jeder Tag des Aufschubs kostet Oracle dabei viel Geld. Der CEO des US-Softwarekonzerns, Larry Ellison, bezifferte die damit verbundenen monatlichen Aufwendungen Medienberichten zufolge auf 100 Mio USD.

Ellisons Äußerungen folgten auf einen Bericht des Researchunternehmens IDC, demzufolge Sun im abgelaufenen Quartal die deutlichsten Umsatzrückgänge unter den großen Serverproduzenten erlitten hat.

Zudem gibt es zunehmend Hinweise, dass die Überprüfung den Serverhersteller Sun auch Teile seines Geschäfts kosten könnte, was das Unternehmen nach der Übernahme zu einer deutlich schwächeren Einheit machen würde. In den USA wurde die Übernahme von den Regulierungsbehörden zügig genehmigt, in Europa dauert die Prüfung noch an. Mit den Plänen von Oracle vertraute Personen gehen davon aus, dass der Konzern in Europa eine ähnlich schnelle Genehmigung erwartet hat wie in den USA. Die geplante Übernahme hat ein Volumen von 7,4 Mrd USD.

"Meine Vermutung ist ebenfalls, dass sie möglicherweise vom Verhalten der EU überrascht wurden", sagte Brent Williams, Analyst bei Benchmark Co. Wenngleich die Verzögerung auf das Softwaregeschäft von Sun keinen großen Einfluss haben dürfte, könnte laut Williams das Geschäft mit Hardware darunter leiden.

Oracle wollte sich dazu auf Nachfrage nicht äußern.

Im April hatte sich Oracle-Präsidentin Safra Catz noch optimistisch gezeigt, Sun könne zügig in Oracle integriert werden, der Konzern habe in der Vergangenheit seine Fähigkeit zur Integration bewiesen. Doch die Verzögerung vor Abschluss der Übernahme könnte Oracle nun treffen. Im abgelaufenen Quartal fiel der Umsatz von Sun um 31% auf 2,6 Mrd USD. Der Konzern erlitt damit den vierten Verlust in Folge.

Kunden würden derzeit den Kauf von Sun-Geräten aufschieben, weil sie unsicher seien, was Oracle mit dem Bereich für hochwertige Server machen werde, heißt es vom Elektronikgroßhändler Avnet. Problematisch ist dabei für Oracle, dass viele Geschäftskunden neben Sun-Servern auch Produkte der Wettbewerber Hewlett-Packard und IBM einsetzen. IBM und HP könnten daher die Verzögerung bei der Übernahme nutzen, um sich mit aggressiven Angeboten Marktanteile von Sun zu sichern, so Williams.

Webseiten: www.oracle.com 
             www.sun.com 
 
   -Von Jerry A. DiColo, Dow Jones Newswires; +49 69 29725-102, 
    unternehmen.de@dowjones.com 
   DJG/DJN/mak/brb 

(END) Dow Jones Newswires

September 23, 2009 03:55 ET (07:55 GMT)

Copyright (c) 2009 Dow Jones & Company, Inc.

© 2009 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Software-Rebound Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.